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Montag, 11. März 2019

Welt-Index: USA sind der Schlüssel für das globale Wachstum

Ein Gastbeitrag von Markus C. Zschaber

Weiterhin sind die politischen Risiken das Damoklesschwert über den Märkten. Trotz der Abflachung der Weltkonjunkturkurve sollte allerdings das globale Wachstum noch eine ganze Weile oberhalb oder kurz unter der Drei-Prozent-Marke verweilen.

Selten ist die Lage der Weltwirtschaft und die zukünftige Entwicklung dieser in einer so großen Abhängigkeit von den USA gewesen wie jetzt. Dabei geht es weniger um die aktuellen Wirtschaftsdaten, die global im Rahmen der monatlichen Ergebnisse des "Welt-Index" erfasst und analysiert werden konnten, sondern vielmehr um die mögliche und zukünftige Schieflage unseres noch anhaltenden globalen Konjunkturaufschwungs. Dieser könnte weiterhin in 2019 mit knapp 3.5 % prognostiziert werden, allerdings mit fallender Dynamik. Sollte es also in der Tat keine Schlichtung oder Einigung zwischen den beiden Großmächten USA und China geben, würde der Konflikt in einem Handelskrieg enden. "Mit Blick auf die bereits vom IWF ausgesprochenen und reduzierten Wachstumsprognosen für die Welt sowie auch für die einzelnen Volkswirtschaften USA, Europa und Asien wäre es zunächst die Beendigung des seit nunmehr knapp 8 Jahren andauernden positiven und expandierenden Wachstumszyklus, so Dr. Markus C. Zschaber, Chef der gleichnamigen Vermögensverwaltung aus Köln, welche monatlich den "Welt-Index" veröffentlicht.

Markus C. Zschaber
Markus C. Zschaber

Allerdings zeigten die letzten Tage und die zunächst ausgesetzte Erhöhung der Sonderzölle auf chinesische Importe im Wert von 200 Mrd. US$ eine leichte Entspannung, aber eines sollte man sich immer vor Augen halten, China ist für die Amerikaner kein wirklich großer Absatzmarkt. In wie weit allerdings China eine weitaus größere Machtposition zugesprochen werden könnte, wenn man die Tatsache bedenkt, dass die Chinesen weiterhin die größten Aufkäufer und gleichzeitig Einzelbesitzer von amerikanischen Staatsanleihen sind, mag dahin gestellt sein. "Fakt ist allerdings, dass man damit auch den amerikanischen Haushalt finanziert und dieses darf nicht außer Acht gelassen werden, wenn man den Konflikt der beiden Großmächte unter gesamtwirtschaftlichen Aspekten betrachtet", so der Vermögensverwalter Zschaber weiter. Noch dominiert der US$ die Welt, aber die sich abzeichnende Stärke Chinas, zu einer etablierten Volkswirtschaft mit eigenen binnenmarktorientierten Zyklen, wird früher oder später auch zu einer Verlagerung der einzelnen Währungsstärken kommen. Etwaige Auswirkungen hat man schon die vergangenen Jahre sehen können, trotz steigender Zinsen in den USA, gab es eine langanhaltende US$ Schwäche, gepaart mit hohen Schwankungen am Währungsmarkt. Noch setzen internationale Investoren auf den Greenback, aber es ist nur noch eine Frage von vielleicht einem Jahrzehnt, bis sich der globale Währungskorb, mit allen Abhängigkeiten und Beeinflussungen von Wirtschaftszyklen anders gestalten wird, dazu gehört dann sicherlich auch die Preisbildung mit anderen Währungen am so wichtigen Rohstoffmarkt.

"Die USA bleiben auch das Zünglein an der Waage, wenn es um die Trumpschen Zölle in Richtung Europa geht", fasst der Vermögensverwalter zusammen. "Die in den vergangenen Wochen veröffentlichten Wirtschaftsprognosen für Europa und insbesondere Deutschland zeigen eindeutig auf, dass wir zum Spielball der Großmächte geworden sind. Nicht nur alle gängigen und analysierten Indikatoren weisen eine Negativentwicklung voraus (Details dazu in den Einzelmarktanalysen), auch die Stimmung ist geprägt von großen Ängsten, wobei sich dieses insbesondere in der Automobilbranche und den Zulieferern zeigt", so Zschaber. Wer den US-Präsidenten Donald Trump schon länger beobachtet, wird festgestellt haben, dass der Wunsch nach Einfuhrzöllen im Automobilsektor schon jahrzehntelang vorhanden ist, denn einst prägte er die Aussage, wenn jeder Mercedes-Benz, der durch das Land rolle und alle asiatischen Produkte (gemeint waren Japan und China) mit einer höheren Steuer belegt werden würden, hätte man einen konstant anhaltenden Wirtschaftsaufschwung in den USA und wirklich wertvolle Verbündete.

In diesem Zusammenhang sind die Ängste gerade in Deutschland, sozusagen einer der größten Exportnationen, berechtigt. Trotz der Handelskonflikte haben deutsche Unternehmen den bis dato höchsten Exportbeitrag geleistet, indem Waren im Wert von knapp 1,3 Billionen Euro im Jahr 2018 ausgeführt worden sind, dieses entspricht knapp 3 Prozent mehr an Exporten als im Vorjahr und rund 5,7 Prozent wurde an Waren mehr importiert. Der sich daraus ergebende Importwert ist mit knapp 1 Billion Euro zu beziffern, bemerkenswert hierbei ist allerdings der Anstieg der Importe Deutschlands aus den EU-Staaten, welches für eine steigende Wettbewerbsfähigkeit dieser spricht. Im Gegenzug importierten ebenfalls die Länder der Europäischen Union Waren im Wert von über 778 Milliarden Euro, in Drittländer exportierte Deutschland mehr als 539 Milliarden Euro, wobei China den größten Handelspartner darstellte. Allein dieses Beispiel innerhalb Europas als auch in Richtung China zeigt die Abhängigkeit in unserer globalen Welt. "Die Komplexität und die Zusammenhänge in den weltweiten Wertschöpfungsketten haben enorm zugenommen und verdeutlichen, welche Risiken vorhanden sein könnten, wenn Entscheidungen gegen einen freien Handel ausgesprochen werden", so der Experte weiter. Gerade die Zulieferer, die etwa Rohstoffe oder Vorprodukte aus anderen Märkten beziehen, welche womöglich mit Zöllen belegt worden sind, könnten darunter schwer leiden, und es verschiebt sich auf der Wachstumskurve von Markt zu Markt und Land zu Land die mögliche Effizienz und reduziert den Warenaustausch mit konjunkturbelastender Wirkung, die auch auf die Unternehmen durchstrahlt.

USA im Detail: Donald Trumps Politik in Bezug auf die Handelszölle scheint immer mehr an Gegenwind zu erfahren, denn die nun veröffentlichten Daten, die in der Erhebung des "Welt-Index" analysiert worden sind, verdeutlichen dieses beispielhaft. "Innerhalb von nur einem Jahr ist der sogenannte "US Wirtschafts-Optimismus-Index" um mehr als 12,8% auf ein Niveau in Höhe von 50,3 gefallen", fasst Zschaber zusammen. Obwohl gerade die kleineren Unternehmen in den USA noch im letzten Quartal des vergangenen Jahres sich sehr optimistisch zeigten, wird nun langsam anhand der tatsächlichen Zahlen erkannt, dass es zu einer noch schärferen Konjunkturveränderung kommen könnte als in den letzten Tagen erwartet. Zwar zeigt sich auch die Steuerreform noch in diesem Jahr, wahrscheinlich bis zum dritten oder sogar vierten Quartal, noch als positiver Einflussfaktor, aber mit Blick auf die Veröffentlichung der Einzelhandelsumsätze ist doch ein massiver Rückgang veröffentlicht worden. Dazu kommt eine leichte Abschwächung der Erzeugerpreise in Höhe von 0,1 Prozent, dieses dürfte den Rückzug der Zinserhöhungspolitik der FED nur noch weiter unterstützen, die Zinsen auf dem jetzigen Niveau zu belassen. Trotz dieser Daten ist ebenfalls ein leichter Konsumrückgang zu analysieren und ein rückläufiger Verbraucherpreis auf anualisiert in Höhe von 1,6 Prozent. Festzustellen ist auch, dass die ausländischen Direktinvestitionen in den vergangenen Wochen leicht angestiegen sind, dieses auf Grund der starken fundamentalen Bewertung der USA zum Ende 2018. Die jetzigen Exportzahlen zeigen eine Rückläufigkeit, wobei diese nach den starken Monaten des letzten Jahres auf das Niveau des Oktobers zurückgefallen sind, hier muss auf die kommenden Veröffentlichungen ein Blick geworfen werden, um eine qualitative Prognose zu stellen, da es viele Vorzieheffekte gerade auf Grund der internationalen Zolldiskussion gegeben hat. Der von Donald Trump angesprochene Handelsbilanzsaldo ist leicht und minimal rückläufig.

Europa im Detail: Mit einem Blick auf die Inflationszahlen von Deutschland, welche um 0,80 Prozent gefallen sind, wird das Dilemma der EZB, welche ein Inflationsziel für die Eurozone in Höhe von 2 Prozent aufgerufen hatte, noch deutlicher. Einen Zinshandlungsspielraum gibt es nicht auf Grund der hohen Verschuldungsquoten sowohl in den einzelnen Ländern als auch in einigen Unternehmenssektoren, da sich einige Unternehmen nur noch durch billiges Fremdkapital aufrecht erhalten können, aber bei einem Zinsanstieg zum Insolvenzfall werden könnten. "Explizit ist hier auch ein Auge auf den Sektor der Unternehmensanleihen zu werfen, der durchaus höhere Ausfallquoten, je nach Rating, haben dürfte", so Markus C. Zschaber weiter. Gleiches Bild der rückläufigen Inflation zeigt sich auch bezogen auf Gesamteuropa und kann sozusagen als Umkehrtrend hinsichtlich der Erwartungen gesehen werden. Ein anderes Bild zeigt sich bei den Erzeugerpreisen, diese sind leicht angestiegen und könnten bei den Unternehmen zur Margenreduktion führen oder zu Preisen, die auf den Konsumenten und sein Verhalten einwirken könnten. Die Handelsbilanz Deutschlands als größten Exporteur zeigt eine minimale Reduktion im Vergleich zum Vormonat, dieses betrifft sowohl den binnenkonjunkturellen Raum als auch Drittländer. Trotz leicht gesunkener Exportpreise gegenüber dem Vormonat, konnte dieses nicht aufgefangen werden. Die Erwerbslosenquote ist unverändert und deutet noch nicht auf niedrige Kapazitäten hin, die Produktivitätskurve ist allerdings weiter fallend. Für Gesamteuropa ist allerdings mit einem Kapazitätenrückgang zu kalkulieren, hier zeigt sich eine abflachende Entwicklung bzw. Nachfrageentwicklung, wobei das Niveau weit über dem Fünfjahresdurchschnitt liegt. Beim Auslastungsgrad der gesamtwirtschaftlichen Produk-tionskapazitäten wird dieses als die zentrale Größe im Konjunkturzyklus angesehen, und daher können Ableitungen seitens der zukünftigen Konjunktur getroffen werden. Die Veränderungen deuten auch darauf hin, ob zukünftige Investitionstätigkeiten ausgeübt werden oder nicht. "Wenn die globalen Nachfragen wie in den vergangenen Jahren dieses allerdings wieder einfordern, könnte eine verminderte Investitionsneigung zu Kapazitäten-Engpässen in der Industrie und des Dienstleistungssektors führen", so der Verwalter. Auf Grund der Thematik seitens der Handelszollproblematik, der Möglichkeit auf stark ansteigende Zölle im Automobilsektor bezogen auf Deutschland sowie der aktuellen Situation um den ungeklärten Brexit, bietet das gesamte Zahlenwerk für Europa und Deutschland ein rückläufiges Konjunkturbild. Wichtig in diesem Zusammenhang ist allerdings der Hinweis, dass bei Veränderung der politischen Lage rund um die geschilderten Herausforderungen, die Wirtschaft durchatmen würde und auch auf Grund des niedrigen Zinsniveaus als auch der vorhandenen Zyklik ein starkes Aufholpotential hat und die Wirtschaftswachstumsprognosen für 2019 alle nach oben korrigiert werden müssten.

China im Detail: Chinas Wirtschaft zeigt sich stabiler als von vielen Marktteilnehmern prognostiziert. Zwar zeigt sich das Wachstum seitens der Dynamik etwas verhaltener, jedoch sieht man im erhobenen Zahlenmaterial jetzt schon minimale positive Veränderungen, die auf die Stimulation der chinesischen Regierung durch Fiskalpolitik hervorgerufen werden. Sei es das Thema Infrastruktur mit steigenden Ausgaben und Effekten für die Industrie als auch das Thema der Dienstleistungen, die weiterhin auf einem sehr hohen Niveau stehen, die Nachfragen sind vorhanden. Dabei spielt auch der in sich geschlossene binnenkonjunkturelle Trend eine sehr große Rolle, denn die Konsumlaune ist ungebrochen und der Weg von der Werkbank der Welt, mit einem hohen Exportanteil verändert sich stark zu eigenen Entwicklungen hin. Besonders verdeutlicht wird dieses auch beim Importvolumen aus den USA, welches gemessen an den Gesamtzahlen als niedrig einzustufen ist. Ein interessanter Indikator ist die rückläufige Inflation, zeigt es doch die Anpassung an westliche Verhältnisse des Gesamtwirtschaftsraums.

Allerdings zeigen sich auch negative Entwicklungen, da beispielsweise die internationalen Kapitalströme sich verringert haben, und es zu einer Negativentwicklung in den ersten Jahreswochen kam. Die Importe konnten allerdings sogar das Dezember-2018-Ergebnis überflügeln, bereits im Januar 2019 erreichte man ein Hoch gegenüber dem Vorjahresmonat, mit steigender Tendenz. Ein großer Zusammenhang ist sicherlich, dass China seine Export- und Importzölle bereits mehrmals senkte, um den Konsum weiter anzukurbeln und den Auswirkungen des Handelsstreits mit den USA entgegenzuwirken. Die Exporte verzeichneten allerdings zum dritten Mal in Folge einen leichten Rückgang, befinden sich aber ungefähr auf dem Niveau des letzten Quartals 2017. Dieses ist auch mit diversen Vorzieheffekten zu begründen, die es im Export auf Grund der Zolldiskussion gegeben hat. Ebenso wie in den USA sind die Erzeugerpreise gefallen als auch die Exportpreise. "China generell kann als stabile Achse in der Weltwirtschaft bezeichnet werden, sicherlich in direkter Abhängigkeit um die Ausgangssituation der US-Zölle", so führt Markus C. Zschaber aus.

Fazit & Ausblick für Anleger: Weiterhin sind die politischen Risiken das Damoklesschwert über den Märkten. Trotz der Abflachung der Weltkonjunkturkurve sollte allerdings das globale Wachstum noch eine ganze Weile oberhalb oder kurz unter der 3-Prozent-Marke verweilen. "Eine zu kräftige Abkühlung der Weltkonjunktur oder gar eine Rezession lassen die Daten zum "Welt-Index" definitiv nicht erkennen. Allein ein Blick auf die globalen Wertschöpfungsketten zeigt, wie unterschiedlich die Auswirkungen bspw. der Handels-streitigkeiten je nach Region, Sektor und Unternehmen ausfallen sollten oder gar ein Brexit. Die weltweite Streuung im Anlegerdepot sollte daher künftig zunehmen, eine Diversifikation innerhalb einer Anlageklasse und unterhalb der verschiedenen Anlageklassen ist hierbei die Antwort", so Zschaber. Der globale Zins tendiert weiterhin um die 1 Prozent, so dass nach wie vor nicht von normalisierten Zinslevels auszugehen ist. Die Niveaus bewegen sich immer noch immer auf Rekordtief, so dass eine Beendigung des globalen Kreditzyklus sehr unwahrscheinlich ist. Zusammengefasst sieht der Vermögensverwalter bei der Selektion der Anlagen in einem Portfolio die größten Chancen und die wichtigsten Treiber für eine erfolgreiche Performance in den kommenden Monaten und Jahren. Ein Engagement in Aktien ist weiterhin absolut favorisiert, denn Aktien bleiben unter Berücksichtigung aller Faktoren die essentielle Renditequelle für ein ausgewogenes Portfolio. "Wichtig hierbei wird sein zu erkennen, dass mit breiten Marktinvestments niemand mehr so richtig erfolgreich sein dürfte, da in der Zukunft einzelne Stilrichtungen oder Sektoren besonders performen dürften. Meine Überzeugung ist, dass in der Zukunft der Faktor "Value" eine große Rolle einnehmen wird. Das bedeutet, es werden vor allem die Unternehmen gesucht werden, deren aktueller Kurs unter dem Wert der künftigen Cashflows eines Unternehmens liegt. Oder einfach ausgedrückt, dass die erwarteten künftigen Cash-Zuflüsse des Unternehmens einen höheren Aktienkurs rechtfertigen", führt Markus C. Zschaber aus.

Strategie & Veränderungen im Musterportfolio:

  • Die Gewichtung Large Caps in den "USA" als auch in "Deutschland" wurde beibehalten.
  • Value - Titel erhalten in Bezug auf Large Caps weiterhin eine Übergewichtung.
  • Deutsche Aktienwerte bleiben überproportional erhöht,

gerade bei Nebenwerten bspw. MDAX liegt der Fokus

  • US-Aktienwerte bleiben überproportional erhöht mit Fokus auf S&P 500 und Dow Jones
  • Europäische Large – Caps bleiben weiterhin stark reduziert
  • Japanische Aktienwerte bleiben kaum gewichtet
  • Die Beimischungen von beispielsweise asiatischen Aktien bleibt strategisch bestehen
  • Die aktuelle Aktienquote bleibt im Musterportfolio bei 60,5%
  • Die Cash – Quote bleibt bei 9,5% um Zukäufe bei Qualitätsaktien umzusetzen
  • Rentenmarkt wird weitestgehend bis auf einzelne Bausteine untergewichtet
    • Hochzinsanleihen bleiben weiterhin außen vor
    • Wandelanleihen untergewichtet
    • Unternehmensanleihen untergewichtet
    • Hypothekenbesicherte Wertpapiere untergewichtet
    • Beibehaltung von US-Treasuries mittlerer Duration
  • Die Edelmetallquote bleibt wie vorhanden
  • Kryptowährungen kommen weiterhin als Anlagevehikel nicht in Betracht
    Eine Absicherungskomponente gibt es nicht

 

Das Musterdepot zum "Welt-Index" beinhaltet diverse Anlageklassen wie beispielsweise Aktien, Unternehmens-, Wandel- und Staatsanleihen sowie Rohstoffe als auch Edelmetalle. Das Portfolio wird aktiv seit fünf Jahren gemanagt und auch abgesichert je nach Börsenphase, so dass je nach Kapitalmarktsituation auch flexibel die Bargeldquote erhöht oder minimiert wird. Zur Absicherung und Gewinnmitnahmen werden auch ETF´s auf Indices und Märkte verwendet. Mit dieser Art der direkten Abbildung des "Weltwirtschaftszyklus" ist es dem Musterdepot gelungen, eine konstante und höhere Wertentwicklung als der MSCI World zu erwirtschaften. Nähere Informationen hierzu unter www.zschaber.de

Zur Methode: Die Grundlage des "Welt-Index" ist die Analyse von Wirtschaftsindikatoren aus der ganzen Welt, die eine hohe wirtschaftliche Relevanz und eine hohe Reaktion an den Finanzmärkten mit sich bringen. Diese werden weltweit von Statistikämtern und Forschungsinstituten sowie weiteren hochrangigen wissenschaftlichen Quellen veröffentlicht. In der Endform konzentriert sich der "Welt-Index", der aus zwei Komponenten besteht, dem "Index der Konjunkturdaten" und dem "Index der Markterwartungen", auf die monatlich 50 wichtigsten Konjunkturdaten, zugrunde liegen mehr als 1000 internationale Indikatoren, die monatlich ermittelt und bewertet werden. Die Verknüpfung der Datenreihen in einer nach Dominanzfaktoren gegliederten Gewichtung gibt Aufschluss darüber, in welchem Zyklus und Stadium sich die Weltwirtschaft befindet. Aufgrund der Kombination von frühzyklischen, gleichzyklischen und nachzyklischen Indikatoren sowie der Integration einer Erwartungskomponente ermöglicht der "Welt-Index" eine sehr genaue Messung des aktuellen Status. Um dieses zu vereinfachen, werden dann zwei Trenddaten erstellt, die Aufschluss darüber geben, wie viele der ermittelten Daten in den vergangenen vier Wochen gefallen oder gestiegen sind. Nähere Informationen hierzu unter: www.weltindex.de

Das Musterportfolio zum "Welt-Index" ist nur als begleitende Information zu verstehen und dient nicht als konkreter Anlage-Ratschlag. Die Vermögensverwaltungsges. Dr. Markus C. Zschaber mbH erstellt den Index monatlich exklusiv für die "Welt am Sonntag" und den Nachrichtensender "n-tv".

Quelle: n-tv.de