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Montag, 17. August 2015

Welt-Index: China ist keine große Gefahr

Die Yuan-Aufregung weckt Zweifel an der Stärke des chinesischen Wachstums. Markus C. Zschaber sieht jedoch keinen Grund zur Sorge. "Trotz höherer Schwankungen bestehen gute Aussichten auf steigende Aktienkurse."

In allen relevanten Volkswirtschaften oder Währungsräumen, bis auf Russland und Brasilien, deutet sich aktuell ein positives Wachstum für 2015 an. Dieser Gleichklang ist positiv zu beurteilen, auch wenn die Unterschiede im Wachstum und Wachstumstempo weiterhin groß sind. Während die USA und Großbritannien das stärkste potenzielle Wachstum neben China und Indien anzeigen, verzeichnen Europa und Japan eher moderate Wachstumspotenziale. Deutschland könnte allerdings positiv überraschen im zweiten Halbjahr des Jahres. Dennoch wirken die Kräfte der niedrigen Zinsen und der niedrigen Energiepreise stützend auf die globale Nachfrage. Hinzu kommt, dass in vielen Industrieländern der Sparzwang der öffentlichen Hand etwas nachgelassen hat. Die Weltwirtschaft befindet sich auf Kurs. Dies signalisiert auch der "Index der Konjunkturdaten" mit einem Niveau von 65% (Vormonat: 64%).

"Wir beurteilen den Wirtschaftsausblick für China weiter zuversichtlich": Markus C. Zschaber.
"Wir beurteilen den Wirtschaftsausblick für China weiter zuversichtlich": Markus C. Zschaber.

Die Konjunkturüberraschungen erreichten ein wieder leicht höheres Niveau als zuvor. Dies bescheinigt auch der "Index der Markterwartungen" mit einem gestiegenen Niveau von 70% (Vormonat: 65%). Viele Marktteilnehmer haben die teilweise dynamischen Anstiege in den europäischen Stimmungsdaten unterschätzt. Zurückzuführen ist dies sicherlich auf die Maßnahmen der EZB und die damit verbundene Abschwächung des Euro, welche für mehr Zuversicht in der Industrie gesorgt hatte. Ableitend aus diesen Daten stehen die Chancen hoch, dass die Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft insgesamt angehoben werden müssen.

Nachdem in den letzten Wochen primär politische Themen wie die Griechenlandkrise im Vordergrund des Marktgeschehens standen, rücken allmählich wieder Themen wie die Berichtssaison und die Geldpolitik zurück ins Zentrum der Aufmerksamkeit. "Wir haben drei übergeordnete Aspekte, welche den weiteren Börsenverlauf dominieren werden: Erstens die Entwicklung an den chinesischen Aktienmärkten, zweitens die Zinspolitik in den USA und drittens die zukünftige Gewinnentwicklung der Unternehmen", fasst Markus Zschaber, Geschäftsführer der gleichnamigen Vermögensverwaltung zusammen.

Gerade die hohen Schwankungen am chinesischen Aktienmarkt treiben vielen Anlegern Sorgenfalten ins Gesicht. Ist das das Ende der Wachstumsstory in China und wird ein schwächeres chinesisches Wachstum nicht die Weltkonjunktur dramatisch verlangsamen? "Grundsätzlich sollte vielleicht an dieser Stelle einmal gesagt werden, dass der Aktienmarktzyklus, anders als in den USA oder auch in Europa nur eine untergewichtete Abhängigkeit zum chinesischen Konjunkturzyklus hat. Fakt ist, wir beurteilen den Wirtschaftsausblick für China weiter zuversichtlich", so Zschaber weiter.

Index der Konjunkturdaten (klicken zum vergrößern)
Index der Konjunkturdaten (klicken zum vergrößern)

Der Kölner Vermögensverwalter betont allerdings, dass das Land sicherlich große politische Herausforderungen zu bewältigen habe, was auf den aktuell tiefgreifenden wirtschaftlichen Wandel zurückzuführen ist. Die drei traditionellen Wachstumslokomotiven haben zeitgleich auf die Bremse getreten. Der Immobiliensektor schrumpfte bis vor einigen Monaten, aktuell stabilisiert sich dieser auf niedrigem Niveau, die Kommunen werden reformiert, sprich die Verschuldung und die Ausgabenseite werden reduziert, und viele Teilbereiche des Produktionssektors stagnieren aktuell.

"Dennoch blicke ich zuversichtlich auf China. Fakt ist, es entsteht mehr Konsum durch steigende Löhne, wir sehen dynamisches Wachstum im Dienstleistungssektor und neue Infrastrukturinvestitionen seitens der Zentralregierung. Die Arbeitslosigkeit steigt nicht, das untermauert meine These, dass gerade der Dienstleistungssektor der führende Beschäftigungstreiber werden wird", resultiert Markus Zschaber. Durch steigende Löhne und nachhaltige Beschäftigung konnte der private Verbrauch die Investitionen beim Spitzenbeitrag zum BIP-Wachstum ablösen – genau die Umstrukturierung, die China braucht. Insofern befindet sich China laut Markus Zschaber vollständig im Fahrplan hinsichtlich des Umbaus des eigenen Wachstums- und Konjunkturmodells.

Für den chinesischen Aktienmarkt bleibt der Vermögensverwalter aber vorerst skeptisch. "Viele Werte sind schlichtweg in zu kurzer Zeit zu teuer geworden. Jetzt preist der Markt die Überbewertung aus – ein völlig normaler Vorgang. Nichts Außergewöhnliches", so Zschaber weiter. Auch die jüngste Abwertung der chinesischen Währung wird sich mittelfristig positiv auswirken. "Viele sehen den chinesischen Außenhandel in einer Kontraktion. Fakt ist, die realen Importvolumina, auch von Rohöl und Eisenerze nach China sind in diesem Jahr weiter angestiegen, diese werden nur durch die gefallenen Rohstoffpreise, welche zusätzlich in US-Dollar ausgedrückt werden, negativ normiert. Solange die Nachfrage nicht sinkt, sondern nur der Preis sehe ich keine wirkliche Krise in China. Im Gegenteil, das Wachstum wird günstiger", fasst Markus Zschaber zusammen.

Viel Aufmerksamkeit wird weiterhin auf die Strategie der US-Notenbank gerichtet, wann die angekündigte Zinswende stattfindet. "Die Wahrscheinlichkeit, dass wir im September eine erste Zinserhöhung in den USA erleben, ist aufgrund der quantitativ sich verbessernden konjunkturellen Lage sicherlich zuletzt etwas angestiegen, vielleicht ist sogar eine zweite Zinserhöhung im ersten Quartal 2016 denkbar. Am wahrscheinlichsten ist aber eine erste Zinserhöhung im Dezember 2015", fasst der Kölner Geldmanager zusammen.

Index der Markterwartungen (klicken zum vergrößern)
Index der Markterwartungen (klicken zum vergrößern)

Darüber hinaus erwartet Markus Zschaber aber keine weiteren Zinserhöhungen in absehbarer Zukunft. Insofern bewertet er die Zinswende auch eher als "Zinswendchen", die mehr symbolischen Charakter hat, als eine ökonomische Konsequenz darstellt. "Ob die Zinsen im ersten Quartal 2016 bei 0% bis 0,25% oder bei 0,75% am kurzen Ende der Zinsstruktur liegen, spielt für die Realwirtschaft keine Rolle. Einen höheren Zinsanstieg geben die Strukturdaten der USA schlichtweg nicht her, dass weiß auch die US-Notenbank. Insofern bleiben wir sehr entspannt bei dieser Thematik", so Zschaber weiter.

Die Berichtssaison neigt sich langsam dem Ende zu. Gerade die deutschen Unternehmen konnten mehrheitlich die Erwartungen der Analysten positiv überraschen, exakt wie es der "Index der Markterwartungen" vorhergesagt hatte. Gegenüber dem Vorjahresquartal stiegen die aggregierten Unternehmensumsätze um rund 12 Prozent an, die Gewinne je Aktie weiteten sich durchschnittlich um 14 Prozent aus. Die Griechenlandkrise oder ein schwaches Geschäft im Wachstumsmarkt China wurde zwar hier und da von einigen Unternehmenslenkern erwähnt, allerdings ohne Einflussnahme auf die eigenen Gewinnaussichten.

Zschaber weiter: "Ich war sehr gespannt, wie die Vorstände der deutschen Automobilbauer sich zur Ausgangslage in China äußerten. Unterm Strich hat kein Vorstand ein Bedrohungsszenario gezeichnet, sondern eher die Lage als verhalten eingestuft. Das ist sachlich angemessen. Mit Blick auf das weiterhin von uns erwartete Wachstum auf dem Weltautomobilmarkt dürfte es den Automobilherstellern auch in absehbarer Zeit unverändert gut ergehen, zumal sich der europäische Markt zuletzt besser als erwartet entwickelte und die Ausfälle im chinesischen Geschäft kompensieren sollte. Man sollte nicht vergessen, dass die chinesische Währung trotz der jüngsten Abwertung zum US-Dollar, gegenüber dem Euro seit etwas mehr als einem Jahr um rund 20% aufgewertet hat. Deutsche Exporte haben somit ihren Wettbewerbsvorteil nicht wirklich verloren."

"Zusammengefasst blicken wir zuversichtlich auf die kommenden Monate hinsichtlich der Konjunkturlage und den Bilanzentwicklungen bei den Unternehmen, gerade für deutsche Qualitätsunternehmen bleiben wir optimistisch", so der Kölner Vermögensverwalter.

Der V.M.Z.-Kommentar zum aktuellen Stand

Die Weltwirtschaft sollte im zweiten Halbjahr 2015 positive Dynamikzuwächse und eine höhere Qualität des Wachstums verzeichnen wie in den ersten sechs Monaten des Jahres 2015. Gerade die vorausschauenden Konjunkturdaten in der Weltkonjunktur lassen positive Schlüsse zu, dass verdeutlicht das hohe Level im "Welt-Index". "Wir sehen mehr Einheitlichkeit in der Wachstumsrichtung in allen großen Volkswirtschaften, nicht zuletzt auch in Europa. Die Grexit – Diskussionen haben bisher kein Wachstum gekostet. Fakt ist, es existiert keine Unsicherheit wie im letzten Jahr im Rahmen der Ukraine-Krise", führt Markus Zschaber die Gesamtverfassung der Weltwirtschaft aus. Mit einem aktuellen Niveau von 65% (Vormonat 64%) verdeutlicht der "Index der Konjunkturdaten", dass die Weltkonjunktur sich in einem robusten Zustand befindet.

Den wirtschaftlichen Ausblick für die USA sieht der Kölner Vermögensverwalter insgesamt als robust an. Fest macht er dies am Arbeitsmarkt der sich quantitativ verbessert, dem Immobilienmarkt, der seine Erholung fortsetzt und den niedrigen Benzinpreisen, welche die Kaufkraft der Konsumenten stützen. Belastend wirkt dagegen für die US-amerikanischen Unternehmen der starken US-Dollar, vor allem für die Konzerne, die große Absätze in Europa und Japan in ihrem Geschäftsmodell integriert haben. "Der starke Wechselkurs sollte auf die Aktienmärkte in den USA eine eher bremsende Wirkung darstellen, so dass ich eher weiter Abstand nehme von US-amerikanischen Titeln", führt Markus Zschaber aus.

Für Europa sieht Zschaber vor allem die EZB als den zentralen Treiber für die Konjunktur und die Finanzmärkte: "Wir sehen eindeutig, dass die Maßnahmen der EZB durch die Abschwächung des Euros im Außenverhältnis eine konjunkturelle Funktion erhalten und entsprechend positiv stimulieren." Die Wachstumsperspektive in der Eurozone ist tendenziell nach oben gerichtet, so dass im Jahr 2015 mit einem BIP-Wachstum von um die 1,5% zu rechnen ist.

Hintergrund ist die gute Entwicklung des spanischen Wachstums, welches sicherlich am stärksten positiv überraschen konnte. Hinzu kommt, dass in Europa das Kreditwachstum wieder ansteigt, gleichzeitig der schwache Euro die Exporte antreibt. "Die Aussichten für die Unternehmensgewinne beschreibt Markus Zschaber als attraktiv, auch wenn die Volatilität aufgrund der strukturellen Probleme und der politischen Risiken sicherlich höher ausfallen sollte. Ebenfalls positiv sollten die niedrigen Energie- und auch Rohstoffpreise auf die operativen Margen der Unternehmen wirken.

"Von konjunktureller Sichtweise erwarte ich vor allem vom Konsumenten mehr Auftrieb in den letzten Monaten des Jahres 2015", so Zschaber weiter. Zum Ende des Jahres sollten nochmal die Wahlen u.a. in Spanien in den Blickpunkt des Interesses rücken, was ebenfalls zur Marktvolatilität beitragen kann. Nicht zuletzt angesichts der zunehmend populistischen Stimmung in vielen Ländern.

Chinas Wirtschaft kühlt zwar einerseits ab, allerdings sieht Markus Zschaber den aktuellen Pessimismus für übertrieben. Die offizielle Wachstumsrate der breit gefassten Industrieproduktion stieg zuletzt um +6,8% zum Vorjahresmonat an, nach +6,1% im Mai, sprich eine Beschleunigung konnte quantifiziert werden.

Interessant an dieser Stelle zu erwähnen ist, dass die Detailauswertungen zur industriellen Verfassung sogar noch höhere Wachstumsraten anzeigten. Beim Output elektronischer Geräte, darunter Computer, wurde ein Wachstum von +9,2%, bei der Herstellung von Schienenfahrzeugen, Fahrzeugen der Schiff- und Luftfahrt von +8,0%, aber auch bei der Arzneimittelherstellung mit +8,5%, der chemischen Industrie mit +9,5% und in der Textilindustrie mit +8,1%, jeweils zum Vorjahresmonat erzielt. Insofern sieht der Kölner Vermögensverwalter die breite sektorale Industriestruktur Chinas auf einem insgesamt guten Weg, auch wenn sich die Grunddynamik abgeschwächt hat. "Von einem 'hard landing' sind wir aber weit entfernt", resümiert Markus Zschaber. Dennoch hält er sich bei chinesischen Aktien weiterhin bedeckt und geht nur sehr selektiv bei der Auswahl vor.

Summa Summarum, befindet sich die Weltwirtschaft in solider Verfassung, während die Stimmung der Anleger und Analysten weiterhin eher skeptisch ist. Dies bescheinigt auch der "Index der Markterwartungen" mit einem aktuellen Niveau von 70% (Vormonat: 65%). Der Kölner Vermögensverwalter blickt daher eher gelassen auf die aktuelle Konstellation: "Ich sehe die Skepsis sogar als gutes Zeichen für einen weiteren Aufschwung an den Börsen, es existiert de facto keine Euphorie, sondern eine große Zurückhaltung. Dies belegen auch die jüngsten Entwicklungen der Berichtssaison der Dax-Unternehmen zum zweiten Quartal. Die vorgelegten Zahlen lagen im Schnitt über den Schätzungen der Analysten, sowohl die Umsatz- als auch die Gewinnerwartungen wurden jeweils um rund 4 Prozent übertroffen. Das positive Überraschungsmomentum entspricht den Entwicklung des "Index der Markterwartungen".

Fazit & Ausblick für Anleger

Grundsätzlich sollten nach Angaben von Markus Zschaber die Anleger sich folgendes Weltbild vor Augen halten bei ihrer Anlageentscheidung: "Die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen ist aktuell am Steigen, zwar ist das Tempo nur moderat, aber es ist positiv. Gleichzeitig sorgen die Notenbanken gerade in Europa, Japan und in anderen Teilen Asiens dafür, dass die heimische Wettbewerbsfähigkeit durch eine Abwertungsstrategie der Währung steigt. Zusätzlich sind die Rohstoffpreise niedrig, was die produzierende Industrie und den Konsumenten erfreut.

Der Vermögensverwalter bleibt somit im Musterportfolio mittel- bis langfristig orientiert und positioniert. Seine Überzeugung ist, dass insbesondere das Niedrigzinsklima die globalen Kapitalströme konsequent in Sachkapital, welches höhere Renditen und Erträgen verspricht, leiten wird. Zschaber weiter: "Diesen übergelagerten Trend gilt es zu jedem Zeitpunkt zu berücksichtigen, indem eine Übergewichtung der Anleihen- und Aktienpositionen mit hoher Qualität umgesetzt wird. Die Liquiditätshausse geht weiter und wird neue Kaufinteressen aus der ganzen Welt anziehen. Für uns stehen Dax-Stände von 13.000 Punkten weiterhin im Bereich des Möglichen."

Veränderungen im Musterportfolio

Zukäufe-/Nachkäufe aus den letzten 4 Wochen: Aareal Bank; Airbus Group; Bechtle; Daimler; Norma Group; Linde AG; Grenkeleasing AG; Croda International; Michelin; Jungheinrich AG; Continental AG

Haltepositionen:, Novartis, Geberit, Dürr, L’Oreal, Fresenius, Inditex, Axa, Anheuser-Busch, Hugo Boss, Volkswagen, Unilever, 3M, Nike, Toyota Motors, Microsoft, Duke Energy, Brenntag, Bertrandt

Verkäufe aus den letzten 4 Wochen: Chevron, Telefonica, ABB, Cisco Systems, Caterpillar, General Electric, Procter & Gamble, Intel, United Health Group, Travelers

Asset-Allokation:

Erhöht werden: Aktien Large-Caps Europa von 8% auf 11%; Aktien Large Caps Schweiz von 5% auf 6%; Aktien Large Caps Japan von 5% auf 7%, Wandelanleihen von 10% auf 12%; Unternehmensanleihen Global von 9% auf 11%

Beibehalten werden: Aktien Large-Caps Deutschland 25%, Aktien Nebenwerte Deutschland 10%; Staatsanleihen Emerging Markets 5%;

Reduziert werden: Aktien Large Caps USA von 8% auf 6%, Aktien Emerging Markets von 6% auf 5%, Staatsanleihen USA von 3% auf 0%; Edelmetalle von 4% auf 2%;

Das Musterdepot zum "Welt-Index" beinhaltet diverse Anlageklassen wie beispielsweise Aktien, Unternehmens-, Wandel- und Staatsanleihen sowie Rohstoffe als auch Edelmetalle. Das Portfolio wird aktiv seit 5 Jahren gemanagt und auch abgesichert je nach Börsenphase, so dass je nach Kapitalmarktsituation auch flexibel die Bargeldquote erhöht oder minimiert wird. Zur Absicherung und Gewinnmitnahmen werden auch ETF`s auf Indices und Märkte verwendet. Mit dieser Art der direkten Abbildung des "Welt-Wirtschaftszyklus" ist es dem Musterdepot gelungen, eine sehr gute Wertentwicklung zu erzielen, insbesondere gegen den MSCI World, mit einer sehr geringen Schwankungsbreite.

Zur Methode: Die Grundlage des "Welt-Index" ist die Analyse von Wirtschaftsindikatoren aus der ganzen Welt, die eine hohe wirtschaftliche Relevanz und eine hohe Reaktion an den Finanzmärkten mit sich bringen. Diese werden weltweit von Statistikämtern und Forschungsinstituten sowie weiteren hochrangigen wissenschaftlichen Quellen veröffentlicht. In der Endform konzentriert sich der "Welt-Index", der aus zwei Komponenten besteht, dem "Index der Konjunkturdaten" und dem "Index der Markterwartungen", auf die monatlich 50 wichtigsten Konjunkturdaten, zugrunde liegen mehr als 1.000 internationale Indikatoren, die monatlich ermittelt und bewertet werden. Die Verknüpfung der Datenreihen in einer nach Dominanzfaktoren gegliederten Gewichtung gibt Aufschluss darüber, in welchem Zyklus und Stadium sich die Weltwirtschaft befindet. Aufgrund der Kombination von frühzyklischen, gleichzyklischen und nachzyklischen Indikatoren sowie der Integration einer Erwartungskomponente ermöglicht der "Welt-Index" eine sehr genaue Messung des aktuellen Status. Um dieses zu vereinfachen, werden dann zwei Trenddaten erstellt, die Aufschluss darüber geben, wie viele der ermittelten Daten in den vergangenen vier Wochen gefallen oder gestiegen sind. Nähere Informationen hierzu unter: www.weltindex.de und www.kapitalmarktanalyse.com

Das Musterportfolio zum "Welt-Index" ist nur als begleitende Information zu verstehen und dient nicht als konkreter Anlage-Ratschlag. Die Dr. Markus C. Zschaber Vermögensverwaltungsges. mbH erstellt den Index monatlich exklusiv für die "Welt am Sonntag" und den Nachrichtensender "n-tv". Informationen zum Index unter www.zschaber.de und www. kapitalmarktanalyse.com

QUELLE: Dr. MARKUS C. ZSCHABER VERMÖGENSVERWALTUNGSGESELLSCHAFT MBH

Quelle: n-tv.de