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Die Weltwirtschaft bleibt trotz der jüngsten Rücksetzer an den Börsen auf Wachstumskurs.
Die Weltwirtschaft bleibt trotz der jüngsten Rücksetzer an den Börsen auf Wachstumskurs.(Foto: REUTERS)
Montag, 12. März 2018

Welt-Index: Zurück zur normalen Volatilität

Ein Gastbeitrag von Markus C. Zschaber

Die Erwartungen an Weltkonjunktur und Unternehmen wurden in den vergangenen Wochen übertroffen. Viele Investoren lassen sich von der Korrektur an den Börsen nicht erschrecken und rechnen mit einer stabilen Konjunktur.

Die vergangenen Wochen haben an den Weltbörsen eine neue Phase eingeläutet. Nachdem im Jahr 2017 die Kurs- und Preisschwankungen für Anlagen und Investments an den internationalen Finanzmärkten von einem Rekordtief zum nächsten eilten und die globalen Investoren von einfach kalkulierbaren Renditen verwöhnt wurden, hat jetzt ein Paradigmenwechsel stattgefunden. "Wenn ich eine Überschrift für die aktuelle Phase finden müsste, würde sie "Zurück zur normalen Volatilität" lauten. Fakt ist, es traten jüngst schlichtweg zu viele Unsicherheiten in zu kurzer Zeit auf einmal auf. Bei Aktienderivaten beispielsweise sind die Umsätze seitdem um über 45 Prozent, am Bond- und Devisenmarkt um über 30 Prozent gestiegen. Das gab es zuletzt rund um die US-Wahlen und beim Brexit", kommentiert Dr. Markus C. Zschaber, Chef der gleichnamigen Vermögensverwaltung welche monatlich den "Welt-Index" veröffentlicht, die aktuelle Marktphase.

Der daraus erfolgte Stress an den Weltbörsen sorgte für eine Neubewertung von Risiken und Chancen in vielen Anlageklassen. Hintergrund war ein ganzer Cocktail an Einflussfaktoren wie u.a. die Inflationsangst in den USA und die Befürchtungen, die US-Notenbank werde daraufhin die Zinsen zu schnell erhöhen sowie die politischen Risiken um die Wahl in Italien. Dazu gehörten ebenfalls die langwierigen Koalitionsvereinbarung der GroKo, die aktuellen und zukünftigen Brexit-Herausforderungen sowie die Aussagen von Donald Trump seitens diverser Handelszölle. Der US-Präsident drohte förmlich Tag für Tag mit einem Handelskrieg gegen die ganze Welt. Gleichzeitig befindet sich die Weltwirtschaft in einer späten Phase des allgemeinen Konjunkturzyklus, denn in vielen Industrienationen befinden sich die industriellen Kapazitäten nahe oder auf der Vollauslastungsgrenze. Auch die Dienstleistung gerät in vielen Regionen der Welt an ihr Limit, da der strukturelle Aufbau an Kapazitäten, z.B. Beschäftigungsaufbau mit der steigenden Auftragslage, nicht Schritt halten kann.

Dr. Markus C. Zschaber
Dr. Markus C. Zschaber

Dennoch bewertet Markus C. Zschaber die globalen Risiken, welche im aktuellen Korrekturmodus in den Prämien bei Qualitätsanlagen, wie beispielsweise bei guten Aktienunternehmen eingepreist werden, als ungerechtfertig. "Die Weltkonjunktur ist insgesamt robuster als viele glauben. Auch das Abflachen der Konjunkturdynamik in einigen Regionen ist völlig normal, blickt man auf das Alter des derzeitigen Konjunkturzyklus und auf die Auslastung der Kapazitäten. Die Zuwächse werden zukünftig geringer ausfallen als in den letzten Jahren, aber sie werden bis auf weiteres nicht negativ werden. Ich sehe kurz- und mittelfristig keine Rezessionsgefahren für die Weltwirtschaft." Die Steuererleichterungen in den USA, welche durch milliardenschwere Schuldenprogramme finanziert werden, werden kurzfristig sogar noch gegen das Abflachen der Konjunkturdynamik wirken, aber eben zu einem hohen Preis. "Dieses Kapital wird den USA zukünftig fehlen, wenn tatsächlich mal wieder eine Rezession vor der Tür steht. Das Timing dieser trumpischen Maßnahmen ist sehr zu hinterfragen", so Zschaber weiter.

Der Kapitalmarkt wird sich erst mal daran gewöhnen müssen, dass die Zuwächse in der Weltwirtschaft zukünftig geringer ausfallen werden. Das kann und wird wohl zu Enttäuschungen führen, sofern die Erwartungen an die Konjunktur und die Weltwirtschaft zu hoch ausfallen. Sprich die Kursschwankungen werden wohl allgemein ansteigen. "Genau an einem solchen Punkt waren wir auch in den letzten Wochen. Es kamen Zweifel auf, ob auch zukünftig Wachstum vorherrschen wird, und Unternehmen ihre Umsätze und Gewinne noch weiter steigern können. Bei gleichzeitig ansteigenden Inflationssorgen und der Furcht vor geldpolitischen Überreaktionen seitens der Notenbanken und den politischen Risiken, wurde aus den Zweifeln schnell Angst. Dieses wiederum führte zu den starken Korrekturen an einzelnen Tagen, wie wir sie zuletzt erleben konnten, so der Experte weiter.

Einen Grund zur Panik sieht der Kölner Vermögensverwalter derzeit nicht, ebenso keine Unterbrechung in den nachhaltigen Trendlinien, so dass attraktive Renditen auch zukünftig am Aktienmarkt möglich sind. Das ist die gute Nachricht für alle Anleger. Die schlechte Nachricht ist, die temporären Kursschwankungen werden wohl zukünftig wesentlich höher ausfallen als in den letzten Jahren. Wichtig ist, die einzelnen Marktphasen exakt zu analysieren und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. "Unsere quantitativen Bewertungsmodelle (Big Data-Modelle), welche innerhalb des hier veröffentlichen "Welt-Index" Anwendung finden, verifizieren bisher kein Übergreifen der gegenwärtigen Volatilität an den Finanzmärkten auf die Realwirtschaft. Im Gegenteil, wir gehen von einem moderaten Tempo der Weltwirtschaft in 2018 aus, auch wenn wir zum aktuellen Zeitpunkt leichte zyklische Dynamikverluste in der Weltkonjunktur wahrnehmen, welche auf die Stellung im Konjunkturzyklus zurückzuführen ist. Dementsprechend prognostizieren wir auch keine nachhaltige oder schwerwiegende Konsolidierung an den internationalen Finanzmärkten", so Zschaber weiter.

Der Hintergrund dieser Annahme ist relativ einfach, es kann aktuell, auf Basis aller ermittelten Daten, keine Rezession in der Weltwirtschaft geben, und die Bewertungen von risikoorientierten Anlagen wie z.B. Aktien liegen nicht im Bereich einer Spekulationsblase. Teilweise notieren diese wie z.B. deutsche Aktien, gemessen am Dax, sogar deutlich unter ihrem historischen Bewertungsschnitt. Auch das Ende der milliardenschweren Interventionsmaßnahmen und der Anleiheaufkaufprogramme durch die Notenbanken dürfte keine schweren Turbulenzen auslösen, sofern die Kommunikationsstrategie der Notenbanken weiterhin klug und mit aller Vorsicht umgesetzt wird. Dennoch wird sich die allgemeine Marktvolatilität erhöhen, da der Übergang von Negativzinsen und Notenbankensubventionen, auf ein normales Zinsmodell, schon recht einmalig in der bisherigen Geschichte ist.

Der V.M.Z.-Kommentar zum aktuellen Stand

Der Wachstumspfad der Weltwirtschaft sieht weiterhin robust aus und verharrt auf moderatem Tempo. In einigen Schwellenländern fällt die Wachstumsdynamik sogar deutlich besser aus als allgemein erwartet, während in einigen Industrienationen die Konjunkturdynamik jüngst etwas abnimmt. Hintergrund ist hier der sehr fortgeschrittene Zustand des Konjunkturzyklus. Generell entwickeln sich die Inflationsniveaus rund um den Globus im Rahmen der Erwartungen auch wenn diese allmählich weiter ansteigen werden. Die finanziellen Bedingungen sehen in allen relevanten Regionen (USA, Europa und Asien) weiterhin sehr günstig aus, so dass der Kreditzyklus die Weltwirtschaft insgesamt unterstützen sollte. Alleinig China reduziert die inländische wirtschaftliche und finanzielle Volatilität um den vielen Ungleichgewichten im Land entsprechend Herr zu werden, während sich die Fundamentaldaten in vielen anderen Schwellenländern zunehmend verbessern.

Die Weltwirtschaft bleibt trotz des jüngsten Börsenbebens auf Wachstumskurs. Dies bestätigt der "Index der Konjunkturdaten" mit einem aktuellen Niveau von 68% (Vormonat 70%), wenn auch ein Rückgang der Wachstumsdynamik zu verzeichnen ist. Hintergrund sind die Stimmungsindikatoren in der Industriekonjunktur, welche bis auf die USA schwächer ausgefallen waren.

Die Stimmung in Chinas Wirtschaft war zuletzt niedriger als vom Markt allgemein erwartet wurde und enttäuschte in vielen Bereichen der Statistik. Doch anders als bei den Panikverkäufen vor zwei Jahren reagierte die Börse diesmal besonnener. Zum einen war natürlich das chinesische Neujahrsfest ein Stück weit verantwortlich, zum anderen aber auch die Einflussnahme des Staates auf die wirtschaftliche Dynamik des Landes. Die Interventionspolitik der Regierung wird auch zukünftig eher mehr werden, da die Spekulation am Immobilienmarkt eingedämmt werden muss, um ein Überhitzen zu vermeiden. Der Industrieanteil im Lande an der Bruttowertschöpfung soll strategisch reduziert werden. Dies wird dazu führen, dass das bisherige Wachstumsziel von 6,5 Prozent flexibler gesteuert werden wird.

Solange Chinas Wirtschaft qualitativ hochwertiger wächst, wird Peking auch mal mit weniger Wachstum leben können und auch müssen. Was die Konsumlaune der chinesischen Bevölkerung betrifft, so zeigt sich allerdings bisher keine Trendumkehr, und die Mittelschicht wächst stabil weiter. Während des Neujahrsfestes gingen die Chinesen für umgerechnet ca. 120 Milliarden Euro shoppen oder essen, welches einem Plus von zehn Prozent zum Vorjahr entspricht. Lernkurven hat die Regierung in Sachen Kommunikation allerdings geschaffen, so dass die Investoren vermehrt auf den Umbau der Wirtschaftsarchitektur und die Konsequenzen hingewiesen wurden. Dementsprechend hat sich die Toleranz der Märkte auch erhöht, welches an den weniger volatilen Börsen in China abzulesen ist.

Die Dynamik der Weltwirtschaft wurde allerdings durch die abschwächende Entwicklung in China kurzfristig belastet auch wenn die wirtschaftliche Dynamik der USA gleichzeitig zulegen konnte. Vor allem der US-Konsument zeigt sich einmal mehr in fantastischer Laune. Neben starken Konjunkturdaten konzentriert sich der Markt aber auch auf den neuen FED-Chef Jerome Powell und natürlich auf die Aussagen von Donald Trump und seine abenteuerlichen Ankündigungen in Sachen Handelspolitik. "Gerade die Aussagen von Jerome Powell und Donald Trump werden die weitere Entwicklung der Finanzmärkte kurzfristig bestimmen. Hier gilt es besondere Wachsamkeit zu zeigen", so Zschaber weiter.

Sehr positive Nachrichten kommen weiterhin aus Deutschland. Zwar zeigte sich auch hier jüngst eine leichte Abflachung in den Stimmungsdaten der Industrie, dennoch sollte die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal so stark gewachsen sein wie zuletzt 2011. Treiber sind neben der starken Binnenkonjunktur die große Nachfrage nach Ausrüstungsgütern sowie der Handel mit Asien und explizit mit China. Hinzu kommt, dass in Deutschland fast Vollbeschäftigung vorherrscht, was dazu führte, dass die Löhne zuletzt um 2,5 Prozent gestiegen sind.

Mit Blick auf die globale Berichtssaison, welche in den kommenden Tagen ihr Ende findet, kann festgehalten werden, dass diese durchaus erfreulich ausgefallen ist. Im Jahresvergleich sind die Gewinne bisher in Europa und in Japan um 16 Prozent und in den USA um 14 Prozent angestiegen. Hervorzuheben sind eindeutig die zyklischen Unternehmen, welche jüngst die bessere operative Performance gegenüber defensiveren Sektoren in allen relevanten Regionen erzielen konnten. Das Umsatzwachstum dürfte sich wegen der aktuell anziehenden Preise 2018 fortsetzen. Auch die Erwartungen der Unternehmen deuten auf eine solide Geschäftsentwicklung im Jahr 2018 hin. Das sollte die Börsenkurse zukünftig stützen.

Die Erwartungen an die Weltkonjunktur und an die Unternehmen seitens der professionellen Marktteilnehmer konnte in den letzten vier Wochen zwar mehrheitlich übertroffen werden, allerdings weniger stark als in den Vormonaten. Dies lässt darauf schließen, dass viele Investoren auch von der aktuellen Korrektur an den Börsen nicht verschreckt wurden sondern die meisten von einer stabilen Konjunktur in 2018 ausgehen. Der "Index der Markterwartungen", welcher auf ein Niveau von 58% (Vormonat: 60%) gefallen ist, verdeutlich die aktuelle Entwicklung. "Es spricht viel dafür, dass sofern die Nervosität aus den Finanzmärkten schnell verschwindet, viele Investoren zu den niedrigen Kursen nachkaufen werden", ist sich Markus Zschaber sicher.

Fazit & Ausblick für Anleger

Trotz stark schwankender Weltbörsen in den letzten Wochen sieht der Kölner Vermögensverwalter keinen Grund zur Panik, die Volatilität gehört zum normalen Börsengeschehen dazu und eine Linearität existiert an Märkten nicht. "2016 und 2017 waren Jahre mit niedrigen, teilweise sogar sehr niedrigen Kursschwankungen bei Finanzanlagen. Dies dürfte sich in 2018 ändern, was allerdings nicht bedeutet, dass 2018 kein attraktives Börsenjahr werden kann. Gerade Qualitätsunternehmen, deren Geschäftsmodell sehr stark im Wettbewerb positioniert ist und daraus ableitend hohe Cash-Flows generiert werden können und eine niedrige Verschuldung aufweisen, werden auch zukünftig durch die Marktteilnehmer gesucht werden", ist sich Markus C. Zschaber sicher. Unter anderem in Deutschland sieht er eine ganze Reihe an Unternehmen, die genau diesen Kriterien entsprechen. Präfeiert werden weiterhin zyklische Unternehmen, wobei auch defensivere Titel aufgebaut werden. Ebenfalls wurde die Aktienquote in Japan leicht erhöht. Das Gesamtumfeld spricht nach wie vor für ein Engagement in japanische Aktien, zweistellige Gewinnwachstumsraten sind hier nur ein Qualitätsmerkmal.

Strategie & Veränderungen im Musterportfolio

  • Weitere Umverteilungen innerhalb der Aktienquote zu Gunsten von defensiveren Geschäfts-modellen, wobei nach der jüngsten Kurskorrektur auch wieder zyklische Titel gesucht werden. Die aktuelle Aktienquote innerhalb des Musterportfolios liegt bei 79,5%. Der Fokus liegt auf qualitativen Industrie- und Konsumwerten aus Europa, explizit aus Deutschland und Japan.
  • Positionen aus den USA wurden weitere reduziert
  • Nebenwerte aus Deutschland bilden zusätzliche Wachstumschancen im Portfolio und wurden erhöht
  • Untergewichtete Beimischungen von beispielsweise asiatischen Aktien macht weiterhin Sinn
  • Cash – Quote bleibt bei 6,5% um bei weiteren Schwankungen Zukäufe bei Qualitätsaktien umzusetzen
  • Rentenmarkt wird weitestgehend bis auf einzelne Bausteine untergewichtet
    • Hochzinsanleihen bleiben weiterhin Außen vor
    • Wandelanleihen wurden erneut reduziert
    • Unternehmensanleihen wurden leicht reduziert
  • Die eher niedrige Edelmetallquote wird beibehalten
  • Kryptowährungen kommen weiterhin als Anlagevehikel nicht in Betracht.

Titelveränderungen im Musterportfolio

Zukäufe-/Nachkäufe aus den letzten 4 Wochen: Beiersdorf, Jungheinrich, Bechtle, RATIONAL, SAP, Bayer, BASF, ETF MDAX, ETF Japan (Nikkei),

Haltepositionen: Deutsche Post, Fielmann, ETF MSCI Europe Mid Cap; LVMH, Continental, Telefonica, L‘Oreal, Unilever, MC Donalds, Microsoft, Amazon, AT&T, Vonovia, MTU Aero Engines, Fresenius, Apple, Wacker Chemie, Symrise, Rheinmetall, Ubisoft, Rank Group, Visa, Allianz, Anheuser Busch, Fuchs Petrolub, Siemens, ETF Schweden, ETF MSCI Emerging Markets, ETF MSCI Emerging Asia,

Verkäufe-/Reduzierungen aus den letzten 4 Wochen: Broadcom, Oracle, 3M, Johnson & Johnson, Cisco System, ETF USA (S&P500), ETF MSCI Europe Large Cap;

 

Asset-Allokation

Erhöht / Neu aufgenommen werden: Aktien (Large Caps) Deutschland von 15% auf 16,5%; Aktien (Nebenwerte) Deutschland von 12% auf 13,5%; Aktien Japan von 9% auf 10%;

Beibehalten werden: Aktien (Large Caps) Schweiz von 2%; Aktien (Nebenwerte) Europa von 12,5%; Aktien Emerging Markets von 3%; Staatsanleihen Emerging Markets von 3%; Edelmetalle von 5%; Cash von 6,5%;

Reduziert werden: Aktien (Large Caps) USA von 11% auf 10%; Aktien (Large Caps) Europa von 12,5% auf 12%; Wandelanleihen von 4,5% auf 3%; Unternehmensanleihen von 4% auf 3%;

Das Musterdepot zum "Welt-Index" beinhaltet diverse Anlageklassen wie beispielsweise Aktien, Unternehmens-, Wandel- und Staatsanleihen sowie Rohstoffe als auch Edelmetalle. Das Portfolio wird aktiv seit 5 Jahren gemanagt und auch abgesichert je nach Börsenphase, so dass je nach Kapitalmarktsituation auch flexibel die Bargeldquote erhöht oder minimiert wird. Zur Absicherung und Gewinnmitnahmen werden auch ETF`s auf Indices und Märkte verwendet. Mit dieser Art der direkten Abbildung des "Weltwirtschaftszyklus" ist es dem Musterdepot gelungen, eine konstante und höhere Wertentwicklung als der MSCI World zu erwirtschaften. Informationen hierzu und den Gedanken-gängen bei der Auswahl der Anlageklassen finden Sie unter www.kapitalmarktstudie.de

Zur Methode: Die Grundlage des "Welt-Index" ist die Analyse von Wirtschaftsindikatoren aus der ganzen Welt, die eine hohe wirtschaftliche Relevanz und eine hohe Reaktion an den Finanzmärkten mit sich bringen. Diese werden weltweit von Statistikämtern und Forschungsinstituten sowie weiteren hochrangigen wissenschaftlichen Quellen veröffentlicht. In der Endform konzentriert sich der "Welt-Index", der aus zwei Komponenten besteht, dem "Index der Konjunkturdaten" und dem "Index der Markterwartungen", auf die monatlich 50 wichtigsten Konjunkturdaten, zugrunde liegen mehr als 1.000 internationale Indikatoren, die monatlich ermittelt und bewertet werden. Die Verknüpfung der Datenreihen in einer nach Dominanzfaktoren gegliederten Gewichtung gibt Aufschluss darüber, in welchem Zyklus und Stadium sich die Weltwirtschaft befindet. Aufgrund der Kombination von frühzyklischen, gleichzyklischen und nachzyklischen Indikatoren sowie der Integration einer Erwartungskomponente ermöglicht der "Welt-Index" eine sehr genaue Messung des aktuellen Status. Um dieses zu vereinfachen, werden dann zwei Trenddaten erstellt, die Aufschluss darüber geben, wie viele der ermittelten Daten in den vergangenen vier Wochen gefallen oder gestiegen sind. Nähere Informationen hierzu unter: www.weltindex.de

Das Musterportfolio zum "Welt-Index" ist nur als begleitende Information zu verstehen und dient nicht als konkreter Anlage-Ratschlag. Die Vermögensverwaltungsges. Dr. Markus C. Zschaber mbH erstellt den Index monatlich exklusiv für die "Welt am Sonntag" und den Nachrichtensender "n-tv". Informationen zum Index unter www.zschaber.de und www.kapitalmarktanalyse.com.

Video

Quelle: n-tv.de