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Montag, 15. Januar 2018

Welt-Index: Wachstum ohne Ende?

Von Markus C. Zschaber

Die Weltwirtschaft wächst auch im neuen Jahr weiter. Die Zeichen stehen dafür zumindest sehr gut. Der globale Konjunkturzyklus sollte dieses Jahr seinen Höhepunkt erreichen.

2018 - ein neues Börsenjahr beginnt, und da die Weltkonjunktur weiterhin einen synchronen Aufschwung erlebt, boomen auch die internationalen Börsen. Dies dürfte aufgrund der guten Stimmung in der globalen Wirtschaft weitergehen, so dass auch dieses Jahr ein gutes Aktienjahr werden sollte. "Jüngst sind die globalen Gewinnerwartungen an die Unternehmen weiterhin gestiegen, und für 2018 wird ein Gewinnwachstum von knapp zehn Prozent erwartet. Die größten Gewinner dürften einmal mehr die asiatischen Unternehmen sein. Sie profitieren von der starken Konjunktur in Japan, Europa und den USA. Alleine Südkorea, Malaysia und Taiwan exportieren fast Dreiviertel ihrer Waren, ob Konsumelektronik, oder Vorleistungsgüter für Maschinen- und Anlagen in diese Regionen. Außerdem sollten die US-Unternehmen erneut zu den Gewinnern zählen, da diese vor allem von der US-Steuerreform profitieren werden. Aber auch in Europa werden die Unternehmenspreise weiter haussieren, da nach wie vor die wirklich großen Investoren hier nur sehr untergewichtet positioniert sind. Ich erwarte eine ganze Reihe an Nachholeffekten für Europas Börsen", fasst Dr. Markus C. Zschaber, Chef der gleichnamigen Vermögensverwaltung, welche monatlich den "Welt-Index" veröffentlicht, die Aktualität zusammen.

Für die kommenden Wochen wird erwartet, dass von konjunktureller Ebene zwar nicht mehr diese hohe Expansion der letzten Monate erreicht wird, aber das Wachstumsniveau stabil bleibt. Unterstützend wirken die strukturellen Trends, welche das Wachstum in den Industrienationen sowie in den aufstrebenden Nationen auch in 2018 stark unterstützen. Zum einen verharren die Konsumströme weltweit auf sehr hohen Levels, zum anderen steigt die Investitionsnachfrage - und gerade in den Industrienationen auch der Export. Vielseitiges Wachstum bei gleichzeitig niedrigen Inflationszahlen wirkt wie ein Katalysator auf die Umsätze vieler Unternehmen und Unternehmenssektoren in allen Herrenländern. Dieses lässt die Gewinne weiter steigen, welches wiederum das Börsenklima unterstützt.

Dr. Markus C. Zschaber, Chef der gleichnamigen Vermögensverwaltungsgesellschaft, die monatlich den "Welt-Index" veröffentlicht.
Dr. Markus C. Zschaber, Chef der gleichnamigen Vermögensverwaltungsgesellschaft, die monatlich den "Welt-Index" veröffentlicht.

Die derzeitige Wachstumsdynamik fällt in den relevanten Volkswirtschaften tatsächlich sogar noch besser aus als durch viele Marktteilnehmer jüngst erwartet wurde. Außerdem sorgen die günstigeren Finanzbedingungen und die nach wie vor niedrigen Zinsen dafür, dass die großen Kapitalströme weiterhin in risikobehaftete Anlagen hineinfließen. Zschaber erwartet in 2018 fiskalpolitische Impulse ausgehend aus den USA aber auch aus den anderen Ländern der Welt, bei gleichzeitiger Verbesserung der Fundamentaldaten. "Nur in China werden Maßnahmen getroffen, die ein Überhitzen der heimischen Wirtschaft verhindern sollen", so Zschaber.

Unterm Strich sollten die geldpolitischen Lockerungen durch die großen Zentralbanken in Summe abnehmen. Das verbale Management der Notenbanken scheint bisher in sich stimmig zu wirken, welches die geringen Schwankungen rund um diese Thematik an den Kapitalmärkten verdeutlichen. Allerdings warnt der Vermögensverwalter davor, dass sich die Märkte zu sehr auf die Notenbanken verlassen würden. "Wie wir wissen, extrapolieren die Märkte die letzten vier bis sechs Jahre auf die Zukunft. Sprich: Es wird erwartet, dass die Notenbanken ihre Funktion als Versicherung gegen jegliches Unheil fortführen und eine grundsätzlich expansive Politik betreiben. Doch schon seit 15 Monaten verhält sich die Notenbankpolitik völlig anders. Fakt ist, die Bank of Canada, aber vor allem die US- Notenbank sind schon restriktiv geworden. Die US-Notenbank wird in diesem Jahr ihren restriktiven Kurs sogar beschleunigen, und auch die Bank of England und die Europäische Zentralbank werden diesen Weg einschlagen, allerdings mit sehr unterschiedlichem Tempo und zeitlich verzögert. Dennoch, die Zeit der lockeren Geldpolitik befindet sich im Abklang.

Zurück zur Wirtschaft und dem Wachstum. "Unser Modell zum "Welt-Index" prognostiziert, dass der Höhepunkt des aktuellen globalen Konjunkturzyklus in diesem Jahr erreicht werden sollte. Anleger sollten sich in ihrem Investment-Case auf verschiedene Risiken vorbereiten, die womöglich auf sie zukommen werden" warnt Markus Zschaber. Die Risiken in 2018 gehen von der Politik aus. und des Weiteren kommt die jüngst angekündigte US-Steuerreform zu einem Zeitpunkt, in dem die US-Wirtschaft eigentlich bereits Vollbeschäftigung anzeigt. Gleichermaßen verhält es sich mit den Wahlgeschenken von Präsident Donald Trump hinsichtlich der Erhöhung der Staatsausgaben. Es steht auch fest, dass fiskalische Anreize in Zeiten einer boomenden Wirtschaft zu einer Überhitzungen führen könnten und der konjunkturelle Druck die Inflation anheizt.

Das Kapital wird nicht mehr produktiv eingesetzt und fließt nicht zuletzt in die Löhne und Gehälter. Dies wiederum könnte eine Lohn- / Preisinflationsspirale auslösen, die Gefahr einer zyklischen Inflation steigt derzeit vor allem in den USA kontinuierlich an.

Ein weiteres Risiko ist der kommende Wahlausgang zu Gunsten einer womöglich antieuropäischen Partei in Italien. Dann könnte die europäische Schuldentragfähigkeit wieder auf die Agenda der Märkte rücken oder sogar die Nachhaltigkeit des Euros erneut hinterfragt werden. Gerade die globalen Schulden sind jüngst auf 233 Billionen US-Dollar angestiegen. Nie zuvor gab es mehr Schulden auf der Welt. Sollten eine neue Regierung in Italien sich von unbedingt notwendigen Reformen loseisen und sogar über die Rückzahlung der horrenden Schuldenquote in Italien debattieren wollen, wird es sehr rau werden für Italien an den Refinanzierungsmärkten, welches schnell zu Ansteckungseffekten in den weiteren Schwergewichten im Euroraum führen kann.

Eine weitere Gefahr kann in der Unberechenbarkeit der Geldpolitik gesehen werden. Sollte eine zu radikale Art und Weise mit der Rückführung der globalen Liquidität umgesetzt werden, sind hohe Verwerfungen zu erwarten. "Fakt ist, die Märkte haben sich an die lockere Geldpolitik gewöhnt und sind auch von ihr abhängig. Deshalb stellte die geldpolitische Wende ein erhebliches Risiko dar, die Märkte werden sich daran gewöhnen müssen, dass zukünftig weniger Kapital zur Verfügung stehen wird. Wie sie sich daran gewöhnen werden, steht aber auf einem anderen Blatt", konstatiert Markus Zschaber.

Fundamental spricht vieles für eine positives Wirtschafts- und Börsenjahr 2018. Nicht zuletzt sieht der Kölner Vermögensverwalter dies auch für Deutschland. Trotz der politischen Unruhen in der Regierungsbildung ist und bleibt Deutschland hinsichtlich seiner Position in der Weltwirtschaft eine herausragende Stellung. Die Stimmung in Deutschland und Europa ist im verarbeitenden und nicht verarbeitenden Gewerbe so gut wie lange nicht. Es werden absolute Rekordstände bei vielen Geschäftsklimaindikatoren quantifiziert und das nicht nur auf die Gegenwart bezogen, sondern vor allem hinsichtlich der Erwartungen der Unternehmen.

Der V.M.Z.-Kommentar zum aktuellen Stand

Die Weltwirtschaft wächst auch in 2018 weiter, die Zeichen stehen dafür zu mindestens sehr gut. Zwar sollte der globale Konjunkturzyklus dieses Jahr seinen Höhepunkt erreichen, allerdings wohl erst zu einem späteren Zeitpunkt des Jahres. Hervorzuheben ist das besser als erwartetes Wachstum in Europa, sowie in Asien. Auch die US-Wirtschaft hat gute makroökonomische Argumente in 2018 weiter zu wachsen. Die Weltwirtschaft bleibt auf Wachstumskurs. Dies bestätigt der "Index der Konjunkturdaten" mit einem aktuellen Niveau von 73% (Vormonat 72%).

Das starke Weltwirtschaftswachstum der Vergangenheit führte auch dazu, dass das Verhältnis zu den weltweiten Verbindlichkeiten (Staaten, Banken, Unternehmen und private Haushalte) sich etwas reduzierte und zwar von 321 Prozent auf 318 Prozent. In absoluten Zahlen stiegen aber besagte Verbindlichkeiten von 217 Billionen auf 233 Billionen US-Dollar. Nie zuvor hatte die Welt mehr Schulden. Positiv hervorzuheben ist, dass die Schulden der Eurozone sich tendenziell reduzieren, während Chinas Verschuldungsgrad langsamer wächst, seit die Regierung die chinesische Wirtschaft umbaut.

Negativ ist, dass die Verschuldung in den USA rasant ansteigt. Alleine die Steuerreform sollte die Staatsschulden in den kommenden 10 Jahren um über 1,5 Billionen USD ansteigen lassen. Noch sieht der Geldmanager die Gefahr einer erneuten Finanzkrise ausgehend aus den USA für überzeichnet, dennoch beobachtet er alle Entwicklungen argwöhnisch. Die USA erhöhen das Kreditmengen-wachstum ihrer Volkswirtschaft, denn nicht nur die Privaten Verbraucher Leben auf Pump, auch der Staat wird 2018 kräftig neue Schulden machen. Die Steuerreform wird zwar zum Wachstum beitragen, aber genauso steigen die direkten Staatsausgaben höher als erwartet und dies will erstmal finanziert werden. Haushalts- und Leistungsbilanzdefizit könnten sich in den USA in diesem Jahr auf 3,1 bzw. 3,4 Prozent ausweiten. Dieses doppelte Defizit ist sicherlich kein gutes Omen für den US-Dollar, so dass eher eine US-Dollarschwäche im weiteren Verlauf des Jahres erwartet werden kann, trotz Zins-veränderungen, die sich normalerweise anders auswirken würden auf den US Dollar. Die USA wächst somit fröhlich weiter auf Pump, es wird spannend sein, wie lange die Märkte dies tolerieren", so Zschaber weiter.

Auch in Europa ist die jüngste Wachstumsdynamik weiterhin stark und vielseitig. Der Aufschwung hat eine breite Basis und erreicht viele Regionen des Kontinents. Die zyklische Inflation spielt in Europa nur eine untergeordnete Rolle, da die teilweise sehr hohen Wettbewerbsungleichgewichte den Lohndruck in Grenzen halten werden. Alleinig in Deutschland könnte die Inflation über die Zweiprozentmarke nachhaltig ansteigen. Seitens der EZB sind keine wirklichen Überraschungen zu erwarten. Die EZB wird bis einschließlich September noch Schuldtitel aus der Eurozone aufkaufen, bevor sie dann enden wird. Ansteigende Zinsen erwarten wir im Gegensatz zu den USA erst im kommenden Jahr. Allerdings sollte sich erfahrungsgemäß nach dem Sommer der Fokus der Märkte auf besagte erste Zinserhöhung in 2019 richten, dies dürfte Volatilität erzeugen.

Neben den USA und Europa ist China die dritte Achse dieses globalen Aufschwungs. Fakt ist, dass der chinesische Präsident seinen Machteinfluss auf die heimische Wirtschaft jüngst weiter gefestigt hat. Die beiden strategischen Ziele der chinesischen Regierung sind zum einen, dass China eine Führungsrolle in Sachen Innovationen einnehmen soll. Daraus ableitend wurde in der Nähe von Peking für rund zwei Milliarden Euro einen Gewerbepark gebaut, in dem künftig 400 Unternehmen an künstlicher Intelligenz forschen und entwickeln sollen. China hat sich auf die eigene Fahne geschrieben, in kurzer Zeit der "KI-Weltmarktführer" zu werden. Der strategische Umbau der Wirtschaft schreitet kontinuierlich voran.

Zum anderen soll China bis 2049 ein vollständig entwickeltes, reiches und mächtiges Land sein. Es wird erwartet, dass China zu diesem Zeitpunkt die größte Volkswirtschaft der Welt sein wird. China will die Wertschöpfungskette nach oben entwickeln, will zukünftig höherwertige Produkte und Dienstleistungen anbieten. Nicht wenige sagen, China wolle das Label "Made in Germany" ersetzen. Chinas Wachstumsziele sind weiterhin wichtig für die eigene Regierung, aber diese breiter angelegten qualitativen Ziele haben nun höhere Priorität. "Während sich die USA immer mehr nach innen zuwendet, verhält sich China völlig gegenteilig. China springt bereits als wichtige Stütze des weltweiten Handelssystems ein, wie auch in anderen Bereichen, etwa bei der Bekämpfung des Klimawandels. China hat derzeit aufgrund der starken Wirtschaftsleistung eine essentielle Funktion in der Weltwirtschaft inne. Die unverändert hohe chinesische Nachfrage führt zudem auch am Rohstoffmarkt zur Stützung der Preise - insbesondere von Kupfer und Stahl, welche ebenfalls u.a. als wichtige Indikation für die Verfassung der Weltwirtschaft im Rahmen der "Welt-Index-Analyse" herangezogen werden.

Die Erwartungen an die Weltkonjunktur sind immer noch recht hoch, haben sich aber wieder etwas weiter entspannt. Die Entwicklung der Konjunktur und das stabile Wachstumsgefüge bei gleichzeitigem Abnehmen der politischen Risiken waren hier die Hintergründe. Mit dieser Wachstumsdynamik wurde schlichtweg nicht gerechnet. Das belegt der "Index der Markterwartungen", mit einem aktuellen Niveau von 63% (Vormonat: 61%). Die positive Dynamik der Weltwirtschaft war außergewöhnlich hoch und hat mehrheitlich die bereits höheren Erwartungen nochmals deutlich übertroffen. Noch ist keine ungerechtfertigte Euphorie in den Kursentwicklungen und in den Erwartungen, aber etwas Vorsicht ist durchaus angebracht.

Fazit & Ausblick für Anleger

"In unserem globalen Koordinatensystem aus Chancen und Risiken überwiegen zum gegenwärtigen Zeitpunkt weiterhin die Chancen. Auch wenn einzelne Risiken (siehe oben), aber auch höhere Bewertungen bei Aktien, eine zunehmend höhere Vorsicht in unseren Entscheidungen verursachen. Zwar sieht Zschaber das Shiller–KGV, welches jüngst den Wert von 1929 für den S&P500 überschritten hat, nicht als den entscheidenden Maßstab für die Entwicklung in diesem Jahr an, aber es verdeutlicht, dass Bewertungsrisiken durchaus existieren, die allerdings eher mittelfristig an Bedeutung zunehmen werden. Das Musterportfolio bleibt dementsprechend auf vorerst geringere Volatilität eingestellt, auch wenn wir wie angesprochen vorsichtiger in unseren Denkansätzen, seitens der Portfolioausrichtung, werden. Die Portfoliokonzeption auf verschiedenste Ertragsquellen bleibt ebenfalls auch in 2018 aufrechterhalten. Vor allem werden wir die Flexibilität des Portfolios beibehalten", fasst Markus Zschaber zusammen.

Dieses Ausgangsszenario an den Märkten gilt für Markus Zschabers Musterportfolio: Zum einen sollte das globale Wachstum hervorragende Umsatz- und Gewinnaussichten liefern, was für eine ganze Reihe an Unternehmen und Unternehmenssektoren nochmals eine positive Gewinndynamiken bedeuten. Anderseits existieren auch politische und bewertungstechnische Risiken, welche gewisse Volatilitätsspitzen in 2018 erwarten lassen. Aus diesem Grund beginnt zunehmend eine Imple-mentierung von defensiveren Titeln, ohne vorerst die Gesamtaktienquote zu minimieren. Kurzfristig wurde diese sogar nochmals leichte erhöht gegenüber dem Vormonat. Fundamentale Investoren warten auf die Volatilitätsspitzen und halten deswegen im Schnitt 5% bis 10% Liquidität, um diese Entwicklungen für sich auszunutzen, auch in 2018.

Strategie & Veränderungen im Musterportfolio

  • Erste leichte Umverteilungen innerhalb der Aktienquote zu Gunsten von defensiveren Geschäftsmodellen. Die aktuelle Aktienquote innerhalb des Musterportfolios liegt bei 77%. Der Fokus liegt auf qualitativen Industrie- und Konsumwerten aus Europa, den USA und Japan.
  • Nebenwerte aus Europa und speziell Deutschland bilden zusätzliche Wachstumschancen im Portfolio
  • Untergewichtete Beimischungen von beispielsweise asiatischen Aktien macht weiterhin Sinn
  • Cash – Quote wird angepasst bleibt als wichtiger Asset – Baustein vorhanden
  • Rentenmarkt wird weitestgehend bis auf einzelne Bausteine untergewichtet
    • Hochzinsanleihen verharren auf niedrigem Niveau
    • Wandelanleihen bleiben unverändert
  • Die eher niedrige Edelmetallquote wird beibehalten
  • Kryptowährungen kommen weiterhin als Anlagevehikel nicht in Betracht.

Titelveränderungen im Musterportfolio:

Zukäufe-/Nachkäufe aus den letzten 4 Wochen: MC Donalds, Microsoft, Amazon, Telefonica, L‘Oreal, Unilever, Johnson & Johnson, Cisco System, AT&T, Vonovia, Beiersdorf, Jungheinrich, ETF MSCI Europe Mid Cap;

Haltepositionen: Bechtle, RATIONAL, SAP, Bayer, BASF, MTU Aero Engines, Alphabet, Fresenius, Apple, Deutsche Post, Fielmann, Wacker Chemie, Symrise, Rheinmetall, Ubisoft, Rank Group, Visa, Allianz, Anheuser Busch, Fuchs Petrolub, LVMH, Continental, Mastercard, Siemens, Duke Energy, ETF Schweden, ETF MSCI Emerging Markets, ETF Japan (Nikkei), ETF MDAX, ETF MSCI Emerging Asia,

Verkäufe-/Reduzierungen aus den letzten 4 Wochen: Caterpillar, Netflix, Trigano, ETF Österreich (ATX), Agfa – Gevaert,

Musterportfolio:

 

Asset-Allokation:

Erhöht / Neu aufgenommen werden: Aktien (Large Caps) Europa von 10% auf 11%; Aktien (Nebenwerte) Deutschland von 11% auf 12%; Aktien (Nebenwerte) Europa von 8% auf 10%;

Beibehalten werden: Aktien (Large Caps) USA von 15%; Aktien (Large Caps) Deutschland von 15%; Aktien (Large Caps) Schweiz von 3%; Aktien Japan von 8%; Staatsanleihen Emerging Markets von 3%; Wandelanleihen von 6,5%; Unternehmensanleihen von 3%; Hochzinsanleihen Europa von 0,75%; Edelmetalle von 5%;

Reduziert werden: Aktien Emerging Markets von 5% auf 3%; Cash von 6,75% auf 4,75%;

Das Musterdepot zum "Welt-Index" beinhaltet diverse Anlageklassen wie beispielsweise Aktien, Unternehmens-, Wandel- und Staatsanleihen sowie Rohstoffe als auch Edelmetalle. Das Portfolio wird aktiv seit 5 Jahren gemanagt und auch abgesichert je nach Börsenphase, so dass je nach Kapitalmarktsituation auch flexibel die Bargeldquote erhöht oder minimiert wird. Zur Absicherung und Gewinnmitnahmen werden auch ETF`s auf Indices und Märkte verwendet. Mit dieser Art der direkten Abbildung des "Weltwirtschaftszyklus" ist es dem Musterdepot gelungen, eine konstante und höhere Wertentwicklung als der MSCI World zu erwirtschaften. Informationen hierzu und den Gedankengängen bei der Auswahl der Anlageklassen finden Sie unter www.kapitalmarktstudie.de

Zur Methode: Die Grundlage des "Welt-Index" ist die Analyse von Wirtschaftsindikatoren aus der ganzen Welt, die eine hohe wirtschaftliche Relevanz und eine hohe Reaktion an den Finanzmärkten mit sich bringen. Diese werden weltweit von Statistikämtern und Forschungsinstituten sowie weiteren hochrangigen wissenschaftlichen Quellen veröffentlicht. In der Endform konzentriert sich der "Welt-Index", der aus zwei Komponenten besteht, dem "Index der Konjunkturdaten" und dem "Index der Markterwartungen", auf die monatlich 50 wichtigsten Konjunkturdaten, zugrunde liegen mehr als 1.000 internationale Indikatoren, die monatlich ermittelt und bewertet werden. Die Verknüpfung der Datenreihen in einer nach Dominanzfaktoren gegliederten Gewichtung gibt Aufschluss darüber, in welchem Zyklus und Stadium sich die Weltwirtschaft befindet. Aufgrund der Kombination von frühzyklischen, gleichzyklischen und nachzyklischen Indikatoren sowie der Integration einer Erwartungskomponente ermöglicht der "Welt-Index" eine sehr genaue Messung des aktuellen Status. Um dieses zu vereinfachen, werden dann zwei Trenddaten erstellt, die Aufschluss darüber geben, wie viele der ermittelten Daten in den vergangenen vier Wochen gefallen oder gestiegen sind. Nähere Informationen hierzu unter: www.weltindex.de

Das Musterportfolio zum "Welt-Index" ist nur als begleitende Information zu verstehen und dient nicht als konkreter Anlage-Ratschlag. Die Vermögensverwaltungsges. Dr. Markus C. Zschaber mbH erstellt den Index monatlich exklusiv für die "Welt am Sonntag" und den Nachrichtensender "n-tv". Informationen zum Index unter www.zschaber.de und www.kapitalmarktanalyse.com

Quelle: n-tv.de