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Montag, 11. Dezember 2017

Welt-Index: Viel Licht - aber auch Schatten

Von Markus C. Zschaber

Die Weltwirtschaft befindet sich in einer guten Ausgangslage für das kommende Jahr. Hervorzuheben ist das Wachstum in Europa sowie in Asien. Auch die US-Wirtschaft liefert gute Argumente.

Das Börsenjahr 2017 war erneut ein Jahr vieler Umbrüche in der internationalen Politik. Der große Stabilitätsanker war sicherlich die Weltkonjunktur, die sich zur Überraschung vieler Experten als sehr robust erwiesen hat. Auch die Finanzmärkte erreichten in diesem Jahr immer neue Allzeithöchststände, ob an der Wall Street, vielen asiatischen Börsen oder auch bei Dax & Co. "2017 war das erste Jahr seit der großen Krise 2008, von dem wir wirklich von einem synchronen Aufschwung im globalen Kontext sprechen können. Die Industrienationen und die Schwellenländer haben eigentlich durchweg eine gleichgerichtete zunehmende Dynamik im Wachstum verzeichnen können. Dieses spricht für eine aussichtsreiche Qualität des Wachstum und damit auf höhere Wohlstandsgewinne weltweit, blickt Dr. Markus C. Zschaber, Chef der gleichnamigen Vermögensverwaltung, welche monatlich den "Welt-Index" veröffentlicht, zufrieden auf das vergangene Jahr zurück.

Für 2018 erwartet Zschaber im Rahmen seiner Analyse zum "Welt-Index", dass seitens der konjunkturellen Ebene die absoluten Spitzenwerte der vergangenen Monate zwar nicht mehr erreicht werden sollten, aber auf einem hohen Niveau stabil bleiben. "Ich sehe strukturelle Trends, welche das Wachstum in den Industrienationen sowie in den aufstrebenden Nationen auch in 2018 stark untermauern. Zum einen verharren die Konsumströme auf sehr hohen Levels und zwar weltweit, zum anderen steigt die Investitionsnachfrage und gerade in den Industrienationen auch der Export. Dieses kann förmlich wie ein Schutzwall für die Weltwirtschaft wirken, gegenüber allem was negativ sein könnte!"

Die hohen Börsenstände und die starke Weltkonjunktur bereitet einigen Marktteilnehmern auch Furcht und Sorge vor einem erneuten Einbruch und die Crash-Propheten haben wieder Hochsaison, dieses sieht der Experte allerdings gelassen. "Seit über dreißig Jahren beschäftige ich mit den Weltfinanzmärkten, und genauso lange gibt es Propheten die vor dem Untergang warnen. Fakt ist, dass die politischen Risiken nicht von der Hand zu weisen sind und dieses gilt auch 2018. Eine geopolitische Konfrontation seitens Nord-Korea sowie eine Eskalation im Nahen-Osten, wären ebenso zu beachten, wie ein kommender Wahlausgang zu Gunsten der antieuropäischen Parteien in Italien. "Solche Entwicklungen können natürlich Verwerfungen erzeugen, umso wichtiger ist, dass das fundamentale Bild stimmig bleibt", so der Vermögensverwalter.

Dr. Markus C. Zschaber, Chef der gleichnamigen Vermögensverwaltungsgesellschaft, die monatlich den "Welt-Index" veröffentlicht.
Dr. Markus C. Zschaber, Chef der gleichnamigen Vermögensverwaltungsgesellschaft, die monatlich den "Welt-Index" veröffentlicht.

Neben den besagten politischen Risiken ist natürlich die Geldpolitik eine wirklich empfindliche Stellschraube, die sowohl die globale, wirtschaftliche Stabilität gefährden als auch die Weltbörsen in eine Korrektur führen könnte. Interessanterweise quantifizieren die Detailanalysen des "Welt-Index" durchaus ernstzunehmende Anzeichen bei den globalen Inflationsindikatoren, die auf eine preissteigende Veränderung hindeuten. Damit erhöht sich unter anderem das Risiko von zu steil ansteigenden Zinsen, je nach Wirtschaftsraum. Was die Märkte in ihrem aktuellen Momentum tatsächlich verängstigen würde, wäre eine zu dynamische Liquiditätsverknappung. Die Notenbanken bleiben damit auch in 2018 das Zünglein an der Waage.

Vor allem blickt Zschaber hierbei in Richtung USA, die US-Zinskurve ist bereits sehr flach, teilweise schon negativ. Daraus kann abgeleitet werden, dass viele Investoren einfach skeptischer werden, wie es in den USA in den kommenden Jahren weiter gehen wird. "Ein groß angelegtes Konjunkturprogramm oder vielleicht die Steuerreform, die jüngst auch den US-Senat passiert hat, könnten das Bild etwas geraderücken und die Zinskurve nochmal ersteilen lassen. Dieses wäre sicherlich ein gutes Zeichen. Weiterhin rechnet er damit, dass die Absenkung des effektiven Steuersatzes der US-Konzerne das prognostizierte Gewinnwachstum für 2018 nochmals stark erhöhen würde, sollte Donald Trump das Steuergesetz noch vor Weihnachten unterzeichnen. Dieser Akt könnte sowohl die Wall Street als auch die Zinsmärkten definitiv positiv gestalten. Wie lange dies die Zinskurve wirklich beeinflussen wird kann derzeit niemand kalkulieren. "Fakt ist, wir werden uns die kommenden Wochen und Monate hinsichtlich der US-Zinsen und des neuen Notenbankchefs in den USA sehr wachsam anschauen, das steht fest", konstatiert er.

Fundamental spricht vieles für eine positives Wirtschafts- und Börsenjahr 2018, nicht zuletzt gilt dieses insbesondere für Deutschland. Trotz der politischen Unruhen in der Regierungsbildung ist und nimmt Deutschland hinsichtlich seiner Position in der Weltwirtschaft eine herausragende Stellung ein. "Fakt ist, die Stimmung in Deutschland und Europa ist im verarbeitenden und nicht verarbeitenden Gewerbe so gut wie lange nicht mehr. Wir quantifizieren absolute Rekordstände bei vielen Geschäftsklimaindikatoren und dieses nicht nur auf die Gegenwart bezogen, sondern vor allem hinsichtlich der Erwartungen der Unternehmen", so der Stratege weiter.

Für den Dax könnte durchaus im kommenden Jahr ein Gewinnwachstum von über zehn Prozent prognostiziert werden. Die zyklische Industrie in Deutschland könnte sogar 17 Prozent, die Bauwirtschaft über 20 Prozent und der Einzelhandel sogar 18 Prozent Gewinnwachstum erreichen. Dieses sind Zahlen, die seit einem Jahrzehnt nicht mehr vorhanden waren. Auch wenn die Risikoprämien im Allgemeinen ansteigen sollten und auch die Kursschwankungen in einzelnen Phasen höher ausfallen werden, so kann 2018 ein attraktives Börsenjahr werden.

Der V.M.Z.-Kommentar zum aktuellen Stand

Die Weltwirtschaft befindet sich in einer guten Ausgangslage für 2018. Hervorzuheben ist das besser als erwartete Wachstum in Europa, sowie aus Asien, respektive in China und Lateinamerika. Auch die US-Wirtschaft hat gute makroökonomische Argumente in 2018 erneut über zwei Prozent Wachstum zu erreichen, gerade mit dem Blick auf die jüngst im US-Senat genehmigte Steuerreform und die hohe Investitionsnachfrage. Auf der anderen Seite bremst nach wie vor die strukturelle, staatliche Verschuldungsproblematik in den USA sowie die Tatsache, dass die Nachfrage der Konsumenten ebenfalls zu sehr großen Teilen auf einen Anstieg der Kreditvolumina zurückzuführen ist.

"Das Schuldenproblem in den USA ist hausgemacht und die Regierung um Donald Trump ignoriert diese Entwicklung bis auf weiteres. Dies bereitet mir Sorgenfalten, die Lernkurven aus der Finanzkrise im Jahr 2008 scheinen sukzessive zu verschwinden. Alle Großbanken in den USA vermelden ansteigender Ausfallraten bei Konsumentenkrediten", resultiert Zschaber. Noch sieht der Geldmanager die Gefahr einer erneuten Finanzkrise ausgehend aus den USA für überzeichnet, dennoch gilt es dieses zu beobachtet. Die Weltwirtschaft bleibt unterm Strich auf Wachstumskurs. Dies bestätigt der "Index der Konjunkturdaten" mit einem aktuellen Niveau von 72% (Vormonat 75%), wenn auch ein leichter Rückgang der Wachstumsdynamik zu verzeichnen ist.

Europa befindet sich wahrlich im Aufschwung. Nie war die Zahl der noch nicht bearbeiteten Aufträge im Verarbeitenden Gewerbe in der Eurozone größer als im November – obwohl die Unternehmen bereits so viel Personal eingestellt haben wie seit 17 Jahren nicht mehr. Die europäische Auftragslage ist wirklich atemberaubend. Auch im ersten Quartal 2018 sollten die Neueinstellungen weiter ansteigen, blickt man auf die Umfragen bei den Unternehmen in Europa. "Ich sehe auch den aktuellen Eurokurs als nicht hoch genug, dass die Investitions- und Exportkraft in der Eurozone wirklich leiden sollte. Insofern sollte auch das erste Quartal 2018, gerade in Europa einen Performanceanstieg seitens des eigenen Wachstums erfahren".

Neben Europa ist die Zyklik der Konjunktur in China sehr stark, bedenkt man wie viele Experten doch einen Abschwung in 2017 erwartet hatten. Fakt ist, dass das Geschäftsklima in China gegenwärtig sehr robust ist. Vor allem die Stimmung der kleinen und mittleren Unternehmen hat sich deutlich aufgehellt. Chinas Wachstum steht somit auf breiterer Basis, welches wiederum wenig Anlass zur konjunkturellen Sorge in den kommenden Wochen geben sollte. Die Gefahr einer dynamischen kurzfristigen Abschwächung der chinesischen Wirtschaft ist derzeit zu vernachlässigen. China hat derzeit aufgrund der starken Wirtschaftsleistung eine essentielle Funktion in der Weltwirtschaft inne. Die unverändert hohe chinesische Nachfrage führt zudem auch am Rohstoffmarkt zur Stützung der Preise – insbesondere von Kupfer und Stahl, welche ebenfalls u.a. als wichtige Indikation für die Verfassung der Weltwirtschaft im Rahmen der "Welt-Index-Analyse" herangezogen werden.

Chinas Großprojekt "die Erneuerung der Seidenstraße" ist eindeutig das Prestigeobjekt des chine-sischen Staatschefs Xi Jinping. Fakt ist, China integriert damit viele Völker entlang der Seidenstraße erstmals an die Weltwirtschaft und weitet gleichermaßen seinen Einfluss nicht zuletzt bis nach Europa aus. Schienen, Autobahnen, Pipelines, Stromtrassen, etc. werden überall entlang der neuen Seidenstraße benötigt und nicht zuletzt durch China vorfinanziert oder gebaut.

Aber auch andere Nationen legen große Infrastrukturprogramme auf, um an der Seidenstraße zu partizipieren. Die Wertschöpfung steigt steil, gespannt kann man darauf sein, welche Wachstumsgrößen uns demnächst aus diesen Regionen erwarten. Jeder der nach wie vor glaubt dies sei immer noch das Zeitalter des Westens, sollte sich vor Ort die Seidenstraße anschauen.

Die Erwartungen an die Weltkonjunktur sind immer noch recht hoch. Die Entwicklung der Konjunktur und das stabile Wachstumsgefüge bei gleichzeitigem Abnehmen der politischen Risiken sind hier die Hintergründe. Die Skepsis der Vergangenheit löste sich ein Stückweit auf und die Risikobereitschaft bei den Anlegern nahm zu, was zunächst zu steil angestiegenen Börsenkursen führte. Die Erwartungen der Analysten und Marktteilnehmer an die Weltkonjunktur sind nach wie vor recht hoch. Dennoch wurden diese auch in den letzten vier Wochen mehrheitlich übertroffen. Das belegt der "Index der Markterwartungen", mit einem aktuellen Niveau von 61% (Vormonat: 60%). Die positive Dynamik der Weltwirtschaft war außergewöhnlich hoch und hat mehrheitlich die bereits höheren Erwartungen nochmals deutlich übertroffen. Noch ist keine überbordende und ungerechtfertigte Euphorie in den Kursentwicklungen und in den Erwartungen, aber etwas Vorsicht ist durchaus angebracht.

Fazit & Ausblick für Anleger

Der Chef der V.M.Z. Vermögensverwaltung sieht das Börsenjahr 2018 durchaus als ein interessantes Aktienjahr an, es besteht durchaus eine nicht von der handzuweisende Wahrscheinlichkeit, dass der Aufschwung in der Weltkonjunktur und somit an den Weltbörsen weiter anhält. "Es gibt eine ganze Reihe an Unternehmen, die auch in 2018 performen sollten, auch wenn mal das allgemeine Marktumfeld schwieriger sein könnte. Die richtigen Zielinvestments zu finden wird die Aufgabe für 2018 sein. Qualität in den Geschäftsmodellen mit starker Wettbewerbsposition und hoher Marktdurchdringung in den Absatzmärkten sind hierbei u.a. Kriterien, die bei der Auswahl zu berücksichtigen sind. Deutschland bleibt dabei ein Favoritenmarkt.

Anleger sollten neben den politischen und geopolitischen Risiken auch auf eine eventuell zu große, globale Liquiditätsverknappung, aufgrund von zu steil ansteigender Zinsen, achten. Diese Tatsache kann selbst kleine Korrekturen an den Aktienmärkten sehr schnell künstlich verstärken. Viele sogenannte maschinelle Investoren wie u.a. Hedge Fonds, haben aufgrund der niedrigen Kursschwankungen immer mehr Aktien aufgebaut. Die fragwürdige Logik, welche die Modelle besagter Investoren verfolgen, ist folgende: Niedrige Schwankungen bedeutet weniger Risiko und rechtfertigen eine höhere Aktienquote - genau hier liegt aber die Problematik. Steigt die Volatilität auch nur durch eine temporäre, normalverlaufende Konsolidierung an den Märkten, müssen besagte Investoren zusätzlich Aktienpositionen abbauen und verstärken damit automatisch den Verkaufstrend und weitern die Korrektur somit technisch aus, vollkommen unabhängig von der fundamentalen Situation der Märkte.

Strategie & Veränderungen im Musterportfolio

  • Leichte Gewinnmitnahmen zum Jahresende, allerdings keine Veränderung der strategischen Positionierung. Die aktuelle Aktienquote innerhalb des Musterportfolios liegt bei 75%. Zusätzlich wurden innerhalb der Aktienquote Positionen ausgetauscht. Der Fokus liegt auf qualitativen Industrie- und Konsumwerten aus Europa und Japan.
  • Nebenwerte aus Europa und speziell Deutschland bilden zusätzliche Wachstumschancen im Portfolio
  • Untergewichtete Beimischungen von beispielsweise asiatischen Aktien macht weiterhin Sinn
  • Cash – Quote wird angepasst bleibt als wichtiger Asset – Baustein vorhanden
  • Rentenmarkt wird weitestgehend bis auf einzelne Bausteine untergewichtet
    • Hochzinsanleihen verharren auf niedrigem Niveau
    • Wandelanleihen werden nochmals leicht erhöht
  • Die eher niedrige Edelmetallquote wird beibehalten
  • Kryptowährungen kommen weiterhin als Anlagevehikel nicht in Betracht.

Titelveränderungen im Musterportfolio

Zukäufe-/Nachkäufe aus den letzten 4 Wochen: Bechtle, RATIONAL, Jungheinrich, Trigano, SAP, Bayer, BASF, MTU Aero Engines, Alphabet, MC Donalds, Fresenius.

Haltepositionen: Microsoft, Amazon, Apple, ETF MSCI Emerging Asia, Deutsche Post, Beiersdorf, Fielmann, Wacker Chemie, Symrise, Rheinmetall, Ubisoft, Rank Group, Agfa – Gevaert, L‘Oreal, Visa, Caterpillar, Telefonica, Allianz, Anheuser Busch, Fuchs Petrolub, Netflix, LVMH, Continental, Mastercard, Siemens, Duke Energy, Unilever, ETF Schweden, ETF MSCI Europe Mid Cap; ETF MSCI Emerging Markets, ETF Österreich (ATX), ETF Japan (Nikkei), ETF MDAX.

Verkäufe-/Reduzierungen aus den letzten 4 Wochen: Linde, Lufthansa, General Electric, Osram, Airbus, ETF Frankreich; RIB Software, Salmar

Musterportfolio

 

Asset-Allokation

Erhöht / Neu aufgenommen werden: Aktien (Large Caps) Europa von 9,5% auf 10%; Wandelanleihen von 5% auf 6,5%; Cash von 5,5% auf 6,75%.

Beibehalten werden: Aktien (Large Caps) USA von 15%; Aktien (Large Caps) Schweiz von 3%; Aktien (Nebenwerte) Deutschland von 11%; Aktien (Nebenwerte) Europa von 8%; Aktien Japan von 8%; Staatsanleihen Emerging Markets von 3%; Unternehmensanleihen von 3%; Edelmetalle von 5%.

Reduziert werden: Aktien (Large Caps) Deutschland von 16% auf 15%; Aktien Emerging Markets von 6,5% auf 5%; Hochzinsanleihen Europa von 1,5% auf 0,75%.

Das Musterdepot zum "Welt-Index" beinhaltet diverse Anlageklassen wie beispielsweise Aktien, Unternehmens-, Wandel- und Staatsanleihen sowie Rohstoffe als auch Edelmetalle. Das Portfolio wird aktiv seit 5 Jahren gemanagt und auch abgesichert je nach Börsenphase, so dass je nach Kapitalmarktsituation auch flexibel die Bargeldquote erhöht oder minimiert wird. Zur Absicherung und Gewinnmitnahmen werden auch ETF`s auf Indices und Märkte verwendet. Mit dieser Art der direkten Abbildung des "Weltwirtschaftszyklus" ist es dem Musterdepot gelungen, eine konstante und höhere Wertentwicklung als der MSCI World zu erwirtschaften. Informationen hierzu und den Gedankengängen bei der Auswahl der Anlageklassen finden Sie unter www.kapitalmarktstudie.de

Zur Methode: Die Grundlage des "Welt-Index" ist die Analyse von Wirtschaftsindikatoren aus der ganzen Welt, die eine hohe wirtschaftliche Relevanz und eine hohe Reaktion an den Finanzmärkten mit sich bringen. Diese werden weltweit von Statistikämtern und Forschungsinstituten sowie weiteren hochrangigen wissenschaftlichen Quellen veröffentlicht. In der Endform konzentriert sich der "Welt-Index", der aus zwei Komponenten besteht, dem "Index der Konjunkturdaten" und dem "Index der Markterwartungen", auf die monatlich 50 wichtigsten Konjunkturdaten, zugrunde liegen mehr als 1.000 internationale Indikatoren, die monatlich ermittelt und bewertet werden. Die Verknüpfung der Datenreihen in einer nach Dominanzfaktoren gegliederten Gewichtung gibt Aufschluss darüber, in welchem Zyklus und Stadium sich die Weltwirtschaft befindet. Aufgrund der Kombination von frühzyklischen, gleichzyklischen und nachzyklischen Indikatoren sowie der Integration einer Erwartungskomponente ermöglicht der "Welt-Index" eine sehr genaue Messung des aktuellen Status. Um dieses zu vereinfachen, werden dann zwei Trenddaten erstellt, die Aufschluss darüber geben, wie viele der ermittelten Daten in den vergangenen vier Wochen gefallen oder gestiegen sind. Nähere Informationen hierzu unter: www.weltindex.de

Das Musterportfolio zum "Welt-Index" ist nur als begleitende Information zu verstehen und dient nicht als konkreter Anlage-Ratschlag. Die Vermögensverwaltungsges. Dr. Markus C. Zschaber mbH erstellt den Index monatlich exklusiv für die "Welt am Sonntag" und den Nachrichtensender "n-tv". Informationen zum Index unter www.zschaber.de und www.kapitalmarktanalyse.com

Quelle: n-tv.de