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Montag, 12. Februar 2018

Welt-Index: Harte Fakten vertreiben Börsenangst

Von Markus C. Zschaber

Die Weltwirtschaft ist weiter auf Wachstumskurs. Nur die Börsen bewegen sich in die andere Richtung. Doch das ist nicht der Auftakt zu einem Bärenmarkt - denn bald werden Fundamentaldaten wieder in den Vordergrund rücken.

Die Weltwirtschaft befindet sich trotz der aktuellen Störfeuer und der irrationalen Zinsängste an den Weltbörsen in einem robusten Zustand. Vor allem Europa, Asien - vor allem China - und in Teilen auch Lateinamerika boomen stärker als erwartet. Auch die US-Wirtschaft kann 2018 ein robustes Plus erreichen - wenn auch sehr stark kreditbasierend. Die Weltwirtschaft bleibt unterm Strich auf Wachstumskurs. Dies bestätigt der "Index der Konjunkturdaten" mit einem aktuellen Niveau von 70 Prozent (Vormonat 73 Prozent), wenn auch ein Rückgang der Wachstumsdynamik zu verzeichnen ist, welches auf einen Dämpfer in der globalen Industriekonjunktur zurückzuführen ist.

Doch Zinsängste und Inflationssorgen verunsichern die weltweiten Investoren in den letzten Tagen. Jüngst verlor der Dow Jones im Tageshandel über 1500 Punkte und ähnliche Ausverkaufsbewegungen konnten bei fast allen Aktienmärkten weltweit zu gleicher Zeit erkannt werden, mal mehr mal weniger.

"Hier wird einmal mehr ersichtlich, wie einflussreich unter anderem der computergetriebene Handel, zu mindestens im kurzfristigen Kontext, heutzutage ist. Auslöser für diese Anomalien an den Finanzmärkten waren neben besagten Zinsängsten dann algorithmische Verkaufsstrategien bei Aktien und gleichzeitig Kaufstrategien bei Staatsanleihen, die niemand wirklich nachvollziehen kann. Derartige Ungleichgewichte mit einer solchen Wucht können nur Maschinen auslösen, die simplen Mustern folgen. Steigt die Volatilität an den Börsen werden sofort Verkäufe ausgeführt, welches wieder die Volatilität steigen lässt und weitere Verkäufe bedeutet. So spitzt sich das Ganze dann immer weiter zu. Dieses war recht eindeutig im Dow Jones zu erkennen, der mitunter bei minus sieben Prozent im Tageshandel stand. Für mich waren in diesem Umfeld keine fundamentalen Kriterien zu erkennen, die diesen Druck auf den Märkten gerechtfertigt hätten. Daraus ergibt sich, gewinnen die fundamentalen Kriterien wie zum Beispiel die guten Konjunkturdaten oder die sehr gute Berichtssaison wieder an Bedeutung, sollte die Korrektur beendet sein", fasst Dr. Markus C. Zschaber, Chef der gleichnamigen Vermögensverwaltung, welche monatlich den "Welt-Index" veröffentlicht, die Gemengelage zusammen.

Dr. Markus C. Zschaber, Chef der gleichnamigen Vermögensverwaltungsgesellschaft, die monatlich den "Welt-Index" veröffentlicht.
Dr. Markus C. Zschaber, Chef der gleichnamigen Vermögensverwaltungsgesellschaft, die monatlich den "Welt-Index" veröffentlicht.

Außerdem verweist der Kölner Geldmanager darauf, dass zittrige Börsen zum Börsengeschehen dazu gehören, von einem Bärenmarkt in diesem positiven Wirtschaftsumfeld sind wir noch lange entfernt. In den letzten Jahrzehnten hat der Dow Jones beispielsweise über 40 mal eine Kurskorrektur in Höhe von minus 10 Prozent durchlaufen, ohne das direkt ein ausgeprägter Bärenmarkt entstanden ist. Es ist sicherlich nicht richtig, die vergangenen Jahre nach vorne zu extrapolieren, allein die Tatsache der Niedrigzinsen und der Notenbankpolitik weltweit, schafft neue Realitäten und Wirtschaftszyklen. Allerdings sollte auch gesagt werden, dass es zu Konsolidierungen kommen muss, denn diese dienen auch der Überprüfung, ob das Kursniveau zu weit weg von den realen Ergebnissen der Unternehmen ist.

Die Märkte hoffen weiterhin darauf, dass trotz einer stabilen globalen Konjunktur und positiven Unternehmensergebnissen, die Zinsen ihre sehr tiefen Niveaus beibehalten und das billige Geld um den Globus floriert. Dieses ist eine Teilwahrheit, denn das Thema Inflation, je nach Wirtschaftraum und langsame Anpassungsprozesse der Zinsen, ohne direkt den einzelnen Konjunkturtrend zu unterbrechen, müssen mit einkalkuliert werden, insbesondere dann, wenn auch der Arbeitsmarkt sich wie in den USA als sehr robust darstellt. "Ich sehe die aktuelle, dramatische Angst vor steigenden Zinsen als kurzfristiges Phänomen und noch nicht als wirklich bedrohliches Szenario an. Eine große Zinswende wird es definitiv derzeit nicht geben, aber langsame Anpassungsprozesse", so Markus C. Zschaber.

Der Vermögensverwalter verweist hierbei auch auf die Staatsschulden der USA, welche von Rekordhoch zu Rekordhoch eilen. Steigende Zinskosten können sich die USA faktisch nicht leisten, denn vor allem aus Washington hört man, dass gerade in den kurzen Laufzeiten viele milliardenschwere Neuemissionen (Staatsanleihen) dieses Jahr und in den kommenden Jahre umgesetzt werden sollen. Hier ist einfach kein Spielraum für nachhaltig höhere Zinskosten. Es wird vereinzelte Zinsschritte in den USA geben, mehr wird aber nicht drin sein, dass weiß Donald Trump und dass weiß auch die US-Notenbank.

Ein ähnliches Bild kann im Übrigen auch für viele US-Unternehmen gezeichnet werden, die sich das niedrige Zinsumfeld zu sehr zu Nutze gemacht haben und mit geliehenem Geld im großen Stil eigene Aktien zurückgekauft und Investitionen vorangetrieben haben. "Die US-Notenbank wird früher oder später, allerspätestens aber durch Donald Trump, daran erinnern, dass sie neben der Inflationsbekämpfung auch die Voraussetzungen für finanzielle Stabilität und Wachstum schaffen muss. Die US-Notenbank wird ihren moderaten Kurs daher nicht verlassen, wie bereits geschrieben und dieses wird die Zinsangst sehr schnell wieder verschwinden lassen.

Die Inflation dagegen wird weiter steigen, ein Punkt auf den Zschaber bereits seit einigen Wochen im Rahmen dieser Berichterstattung hinweist, wobei die USA mit erhöhter Inflation, auch um 4% durchaus leben kann, dass tat sie auch schon früher häufiger. Somit steht fest, zunächst wird sich eine erhöhte Inflation in erster Linie in den USA, in China und in vielen Schwellenländern zeigen. Auch in Europa bzw. vor allem in Deutschland wird die Inflation mittelfristig ansteigen. Momentan sieht es so aus, dass wir bezogen auf die USA eine wirklich boomende Wirtschaft sehen und unsere internen Frühindikatoren ein auf das Jahr hochgerechnetes Wachstum quantifizieren, welches bei fünf Prozent liegt. Der jüngste US-Arbeitsmarktbericht bestätigt dies, genauso wie die jüngsten Daten aus der Industrie oder das gestiegene Lohnwachstum. Natürlich treibt dies die Preise und damit die Inflation in den USA. Aber die US-Konzerne haben eine außergewöhnlich gute Preisdurchsetzungsmacht dagegenzusetzen, dass vergessen einfach viele im aktuellen negativen Gesamtkontext", so Zschaber weiter.

Fakt ist, dass knapp 80 Prozent der US-Konzerne ebenfalls ihre Preise im letzten Jahr anheben konnten und fast die Hälfte davon sogar deutlich über der aktuellen Inflationsrate. Wir sehen Preissteigerungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette in vielen zyklischen Bereichen, dieses bestätigt die robuste Nachfrage aus den USA und der Welt. Daraus resultiert, dass vor allem die US-Unternehmen profitieren werden, die Rohstoffkosten und Lohnerhöhungen zum einen weiterreichen können, gleichzeitig aber auch noch ihre Preise durchsetzen werden. Diese werden trotz höherer Inflation sogar steigende Margen erzielen.

"Unterm Strich sehen die makroökonomischen Voraussetzungen für die USA sehr zuversichtlich aus. Zweifünftel der US-Unternehmen haben ihre Bilanzen bereits vorgelegt, über 80 Prozent besagter Unternehmen konnten die Erwartungen des Marktes übertreffen, dieses ist der stärkste Wert seit sieben Jahren. 75 Prozent der US-Unternehmen erhöhten ihre Prognosen für 2018, auch dies ist ein starkes Signal für die Wirtschaft. Donald Trump sowie sein neuer "Companion"-Jerome Powell, neuer Präsident der US-Notenbank und somit verlängerter Arm der Regierung, werden die Zinskurve der USA nicht zu stark steigen lassen, gleichzeitig aber höhere Inflation zu lassen, da bin ich mir sehr sicher", führt Zschaber aus.

In Europa wird Mario Draghi und die EZB an ihrem Plan festhalten und die Zinsen werden noch lange sehr niedrig bleiben. In Japan hat die Notenbank jüngst nochmal klargestellt, dass die zehnjährigen Zinsen auf 0% festzementiert sind. Daraus resultiert die Welt wird in eine neue Phase der finanziellen Repression hineinlaufen. Die langfristige Strategie ist klar, die Staaten versuchen ihre Schulden über die Inflation relativ zum eigenen Wachstum zu reduzieren.

"Nach den starken Kursanstiegen der letzten Monate und Jahre ist die aktuelle Konsolidierung eine gesunde Entwicklung, kein Ende der Hausse und auch kein Anfang eines Börsencrashs. Börsen neigen im langfristigen, wirtschaftsgestützten Aufwärtstrend nun einmal dazu, zwischenzeitig nervös zu werden und vieles zu hinterfragen. Dass Kurse schwanken ist schlichtweg normal, Linearität existiert an Märkten nicht. Wir hatten die Korrektur ein Stückweit antizipiert und sehen in dieser Phase gute Chancen zu tieferen Kursen nochmals Qualitätsaktien kaufen zu können, warten aber noch ein paar Tage ab. Fundamental ist die Weltwirtschaft auf Wachstum gepolt auch wenn die Geschwindigkeit etwas abnimmt, die Unternehmensgewinne steigen weiter und billiges Geld bleibt uns trotz der Zinsängste erhalten", fasst Zschaber die Gesamtlage zusammen.

Der V.M.Z.-Kommentar zum aktuellen Stand

Die Weltwirtschaft befindet sich trotz der aktuellen Störfeuer und der irrationalen Zinsängste an den Weltbörsen in einem robusten Zustand. Hervorzuheben ist das besser als erwartete Wachstum aus Europa, sowie aus Asien respektive in China und in Teilen Lateinamerika. Auch die US-Wirtschaft hat makroökonomische Argumente, wenn auch sehr stark kreditbasierend, in 2018 ein robustes Wachstum zu erreichen.

Globale Zeitarbeitsunternehmen, die als sehr guter Frühindikator gelten, vermelden Rekordnachfragen in allen großen Volkswirtschaften und suchen nach neuen Mitarbeitern aus fast allen Branchen. Das bezeichnet förmlich wir robust die globale Konjunkturlage derzeit ist.

Mit Blick auf das zweite Halbjahr könnte die strukturelle staatliche Verschuldungsproblematik in den USA sowie die Tatsache, dass die Nachfrage der US-Konsumenten ebenfalls zu sehr großen Teilen auf einen Anstieg der Kreditvolumina zurückzuführen ist, zu bremsenden Faktoren auf das US-Wachstum werden. "Das Schuldenproblem in den USA ist hausgemacht und die Regierung um Donald Trump ignoriert diese Entwicklung bis auf Weiteres. Dies bereitet mir ehrlicherweise Sorgenfalten, die Lernkurven aus der Finanzkrise im Jahr 2008 scheinen sukzessive zu verschwinden. Auch viele Unternehmen in den USA sind verschuldet", resultiert Zschaber. Die Weltwirtschaft bleibt unterm Strich auf Wachstumskurs. Dies bestätigt der "Index der Konjunkturdaten" mit einem aktuellen Niveau von 70 Prozent (Vormonat 73 Prozent), wenn auch ein Rückgang der Wachstumsdynamik zu verzeichnen ist. Hintergrund ist eine leichte Abkühlung der Industriekonjunktur, allerdings auf hohem Niveau.

Europa befindet sich in einem sehr starken Aufschwung, auch wenn es noch nicht jeder wahrhaben will oder erkennt. Zwar sind die Stimmungsindikatoren in der europäischen Industriekonjunktur in vielen Ländern ebenfalls leicht gesunken, sie bleiben jedoch im sehr expansiven Bereich. In der europäischen Dienstleistung konnten im Großen und Ganzen weitere Anstiege quantifiziert werden, so dass von einem breiten Wachstumsgefüge auszugehen ist. Diese und eine Vielzahl weiterer Indikatoren sprechen sehr stark dafür, dass Wachstum und Beschäftigung in Europa weiter ansteigen werden. "Europäische Zykliker gehören damit auch weiterhin für mich in jedes gut sortierte Portfolio. Das erwartete Gewinn-wachstum für 2018 liegt in etwa bei zehn Prozent, welches diverse Unternehmen auch trotz des hohen Eurokurses noch übertreffen sollten.

Auch in Fernost zeigt sich die Konjunkturlage weiterhin auf sehr solidem Niveau. Hervorzuheben sind die Regionen Japan und China in den letzten vier Wochen. "Die Großindustrie in beiden Volkswirtschaften haben derzeit hohe Expansionswerte, gemessen an den Ergebnissen unserer Analyse zum "Welt-Index". Gerade Neuaufträge in der japanischen als auch in der chinesischen Industrie sind zuletzt sehr stark angestiegen. "Unsere quantitativen Konjunkturmodelle, welche im Rahmend der "Welt-Index-Analyse" zum Einsatz kommen, beziffern für beide Nationen eine hohe Konstanz im industriellen Neuauftragsvolumen. Die fundamentalen Trends sollten hier andauern, welches die Zyklik des Wachstums auch weiterhin sehr robust verlaufen lassen sollte. Die Lohnsummen in Japan steigen aktuell deutlich, was wiederum den Konsum dynamisch belebt. Die konjunkturelle "Wetterlage" in Japan ist weiterhin attraktiv.

Die Erwartungen der Analysten und Marktteilnehmer an die Weltkonjunktur haben nach dem starken Jahresauftakt zugelegt. Gerade das starke Gewinnwachstum der Unternehmen hinterlässt erstmals ein wenig Euphorie in den Köpfen der Profiinvestoren, so dass selbst leichte Abschwächungen der Industriekonjunkturdynamik zu Enttäuschungen führen. Der "Index der Markterwartungen", welcher auf ein Niveau von 60 Prozent (Vormonat: 63 Prozent) gefallen ist, verdeutlich die aktuelle Entwicklung. Eine gefährliche Euphorie hinsichtlich der Erwartungen an die Konjunktur und daraus ableitend an die zukünftigen Unternehmensergebnisse, ist derzeit aber nicht zu erkennen.

Fazit & Ausblick für Anleger

Trotz der Abverkäufe an den Weltbörsen in den letzten Tagen sieht der Kölner Vermögensverwalter Markus C. Zschaber keinen Grund strategischen Investitionsentscheidungen zu verändern. "Natürlich beziehen wir alle Veränderungen und Neubewertungen an den Finanzmärkten in unsere Entschei-dungsprozesse mit ein und adjustieren sofern notwendig auch unsere Portfoliostrategien. Unsere Strategie-Qualitätsaktien (starkes Geschäftsmodell, hoher Cash-Flow, wenig Verschuldung, etc) überzugewichten bleibt fest verankert. Punkturelle Veränderungen wurden innerhalb des Muster-portfolios umgesetzt. Die US-Aktienquote wurde aufgrund der US-Dollarschwäche weiter reduziert, während vereinzelte Positionen in Europa aufgebaut wurden. Präferiert wird weiterhin ein Mix aus europäischen Zyklikern und defensiven Werten, wobei perspektivisch defensivere Titel mehr aufgebaut werden sollen. Ebenfalls wurde die Aktienquote in Japan leicht erhöht. Das Gesamtumfeld spricht nach wie vor für ein Engagement in japanische Aktien, zweistellige Gewinnwachstumsraten sind hier nur ein Qualitätsmerkmal. Nach den turbulenten Tagen werden die Finanzmärkte bis auf weiteres nervös bleiben, bis es eine Besinnung auf die fundamentalen Realitäten gibt.

Strategie & Veränderungen im Musterportfolio

  • Weitere Umverteilungen innerhalb der Aktienquote zu Gunsten von defensiveren Geschäfts-modellen. Die aktuelle Aktienquote innerhalb des Musterportfolios liegt bei 77%. Der Fokus liegt auf qualitativen Industrie- und Konsumwerten aus Europa und Japan.
  • Positionen aus den USA wurden weitere reduziert
  • Nebenwerte aus Europa und speziell Deutschland bilden zusätzliche Wachstumschancen im Portfolio
  • Untergewichtete Beimischungen von beispielsweise asiatischen Aktien macht weiterhin Sinn
  • Cash – Quote wird etwas erhöht um bei weiteren Schwankungen Zukäufe bei Qualitätsaktien umzusetzen
  • Rentenmarkt wird weitestgehend bis auf einzelne Bausteine untergewichtet
    -Hochzinsanleihen wurden vollständig verkauft
    - Wandelanleihen wurden reduziert
    - Unternehmensanleihen aus Europa wurden leicht erhöht
  • Die eher niedrige Edelmetallquote wird beibehalten
  • Kryptowährungen kommen weiterhin als Anlagevehikel nicht in Betracht.

Titelveränderungen im Musterportfolio:

Zukäufe-/Nachkäufe aus den letzten 4 Wochen: Deutsche Post, Fielmann, ETF MSCI Europe Mid Cap; ETF Japan (Nikkei), LVMH, Continental

Haltepositionen: Telefonica, L‘Oreal, Unilever, MC Donalds, Microsoft, Amazon, Johnson & Johnson, Cisco System, AT&T, Vonovia, Beiersdorf, Jungheinrich, Bechtle, RATIONAL, SAP, Bayer, BASF, MTU Aero Engines, Fresenius, Apple, Wacker Chemie, Symrise, Rheinmetall, Ubisoft, Rank Group, Visa, Allianz, Anheuser Busch, Fuchs Petrolub, Siemens, ETF Schweden, ETF MSCI Emerging Markets, ETF MDAX, ETF MSCI Emerging Asia

Verkäufe-/Reduzierungen aus den letzten 4 Wochen: ETF USA (S&P500), ETF USA (Russel 2000), Mastercard, Duke Energy, Alphabet, Netflix, IBM

Musterportfolio:

 

Asset-Allokation:

Erhöht / Neu aufgenommen werden: Aktien (Large Caps) Europa von 11% auf 12,5%; Aktien (Nebenwerte) Europa von 10% auf 12,5%; Aktien Japan von 8% auf 9%; Unternehmensanleihen von 3% auf 4%; Cash von 4,75% auf 6,5%

Beibehalten werden: Aktien (Large Caps) Deutschland von 15%; Aktien (Nebenwerte) Deutschland von 12%; Aktien Emerging Markets von 3%; Staatsanleihen Emerging Markets von 3%; Edelmetalle von 5%

Reduziert werden: Aktien (Large Caps) USA von 15% auf 11%; Aktien (Large Caps) Schweiz von 3% auf 2%; Wandelanleihen von 6,5% auf 4,5%; Hochzinsanleihen Europa von 0,75% auf 0%

Das Musterdepot zum "Welt-Index" beinhaltet diverse Anlageklassen wie beispielsweise Aktien, Unternehmens-, Wandel- und Staatsanleihen sowie Rohstoffe als auch Edelmetalle. Das Portfolio wird aktiv seit 5 Jahren gemanagt und auch abgesichert je nach Börsenphase, so dass je nach Kapitalmarktsituation auch flexibel die Bargeldquote erhöht oder minimiert wird. Zur Absicherung und Gewinnmitnahmen werden auch ETF`s auf Indices und Märkte verwendet. Mit dieser Art der direkten Abbildung des "Weltwirtschaftszyklus" ist es dem Musterdepot gelungen, eine konstante und höhere Wertentwicklung als der MSCI World zu erwirtschaften. Informationen hierzu und den Gedankengängen bei der Auswahl der Anlageklassen finden Sie unter www.kapitalmarktstudie.de

Zur Methode: Die Grundlage des "Welt-Index" ist die Analyse von Wirtschaftsindikatoren aus der ganzen Welt, die eine hohe wirtschaftliche Relevanz und eine hohe Reaktion an den Finanzmärkten mit sich bringen. Diese werden weltweit von Statistikämtern und Forschungsinstituten sowie weiteren hochrangigen wissenschaftlichen Quellen veröffentlicht. In der Endform konzentriert sich der "Welt-Index", der aus zwei Komponenten besteht, dem "Index der Konjunkturdaten" und dem "Index der Markterwartungen", auf die monatlich 50 wichtigsten Konjunkturdaten, zugrunde liegen mehr als 1.000 internationale Indikatoren, die monatlich ermittelt und bewertet werden. Die Verknüpfung der Datenreihen in einer nach Dominanzfaktoren gegliederten Gewichtung gibt Aufschluss darüber, in welchem Zyklus und Stadium sich die Weltwirtschaft befindet. Aufgrund der Kombination von frühzyklischen, gleichzyklischen und nachzyklischen Indikatoren sowie der Integration einer Erwartungskomponente ermöglicht der "Welt-Index" eine sehr genaue Messung des aktuellen Status. Um dieses zu vereinfachen, werden dann zwei Trenddaten erstellt, die Aufschluss darüber geben, wie viele der ermittelten Daten in den vergangenen vier Wochen gefallen oder gestiegen sind. Nähere Informationen hierzu unter: www.weltindex.de

Das Musterportfolio zum "Welt-Index" ist nur als begleitende Information zu verstehen und dient nicht als konkreter Anlage-Ratschlag. Die Vermögensverwaltungsges. Dr. Markus C. Zschaber mbH erstellt den Index monatlich exklusiv für die "Welt am Sonntag" und den Nachrichtensender "n-tv". Informationen zum Index unter www.zschaber.de und www.kapitalmarktanalyse.com

Quelle: n-tv.de