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Dienstag, 29. September 2009

Nicolai Tietze: Der Dax nach der Wahl

So richtig spannend war an dieser Bundestagswahl eigentlich so gut wie gar nichts: Die Umfragen zeichneten bereits im Vorfeld ein deutliches Bild von der Wählerstimmung in Deutschland, heiße Themen waren Mangelware und selbst die viel zitierte Dienstwagenaffäre in der Urlaubszeit konnte keinen echten Zündstoff liefern. Jetzt steht das Ergebnis fest und der Regierungswechsel im Bundestag scheint beschlossene Sache. Außerhalb von Parlament und Bundeskanzleramt steigt jedoch mit jedem Tag der Koalitionsverhandlungen die Spannung plötzlich: Wie reagiert der Dax auf die Wahl?
 
Zunächst reagierte der deutsche Leitindex, wie von den meisten Analysten erwartet, mit einem typischen Marktverhalten kurz nach Wahlen: Hohe Volatilität und entsprechend hohe Unsicherheit bei den Anlegern prägten das Handelsgeschehen zu Wochenbeginn. Doch das Wahlergebnis selbst sorgte bei vielen Analysten für grundsätzlichen Optimismus. Schließlich erhoffen sich viele von der bevorstehenden schwarz-gelben Regierungskoalition positive Impulse für die deutsche Wirtschaft. Vor allem die wahrscheinliche Abkehr der neuen Regierung vom Atomausstieg beflügelte Anlegerfantasien und gab gerade Energie- und Versorgerwerten Auftrieb.
 
Wie lange hält der Wahl-Effekt?
 
Ob und wie lange dieser Auftrieb jedoch von Dauer sein wird, lässt sich nicht genau sagen. Immerhin gehen viele Marktbeobachter davon aus, dass das Wahlergebnis in weiten Teilen bereits vorab eingepreist sei. Bereits im Vorfeld des Urnengangs hätten zahlreiche Analysen auf mögliche Effekte einer schwarz-gelben Bundesregierung hingewiesen. Bei den entsprechenden Aktien könnte also ein Großteil der Gewinnhoffnungen bereits vorweggenommen worden sein, so die Meinung vieler.
 
„Politische Börsen haben kurze Beine“, lautet eine bekannte Börsenweisheit. Gepaart mit einem Wahlkampf ohne nennenswerte Überraschungen und einem gleichermaßen unspektakulären Wahlausgang, könnte auch die Phase der erhöhten Volatilität am hiesigen Aktienmarkt nur von kurzer Dauer sein.
 
Anlagemöglichkeiten mit Derivaten
 
Wer diese Meinung teilt, von einem steigenden Dax-Kurs ausgeht, sich aber trotzdem zugleich gegen kurzfristige Rücksetzer absichern möchte, für den könnte ein Discount-Zertifikat wie zum Beispiel das DAX Diskont Zertifikat DB3YSM interessant sein. Das Derivat ist bei einer Laufzeit bis Oktober 2010 mit einem Abschlag von derzeit rund 9% und einem Cap bei 5.900 Punkten bzw. Höchstbetrag von 59 Euro ausgestattet. Notiert der Index am Laufzeitende unter diesem Niveau, erhalten Anleger eine Einheit eines entsprechenden X-Pert Zertifikats auf den DAX geliefert. amit haben Anleger also die Chance auf eine Maximalrendite von aktuell über 13 % p.a. und eine Seitwärtsrendite von über 9 % p.a..
 
Eine weitere Möglichkeit, an der Wertentwicklung des Dax zu partizipieren, bietet zum Beispiel der DAX WAVE XXL Call 759898 vom X-markets Team der Deutschen Bank. Das Derivat ist mit einem Hebel von etwa zwei ausgestattet, womit der Call rund zweimal schneller steigt oder fällt als der zugrunde liegende Index. Falls der Basiswert jedoch den Stopp-Loss bei 2970,00 Punkten berührt oder unterschreitet, wird das Derivat ausgestoppt und zum Restwert ausbezahlt.
 
Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für künftige Wertentwicklungen. Der maßgebliche Prospekt für die genannten Wertpapiere kann unter www.xmarkets.de heruntergeladen oder bei der Deutsche Bank AG, CIB, GME X-markets, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt, kostenfrei angefordert werden.

Quelle: n-tv.de