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Montag, 12. September 2016

Welt-Index: September - der Monat der Geldpolitik

Ein Gastbeitrag von Markus C. Zschaber

Die gesamtwirtschaftliche Datenanalyse im Rahmen des Welt-Index untermauert die Einschätzungen aus den letzten Wochen, dass sich die Weltwirtschaft von der Flaute im ersten Quartal zunehmend weiter erholt.

Dr. Markus C. Zschaber
Dr. Markus C. Zschaber

Der Monat September gilt in der Statistik als der schwächste Börsenmonat des Jahres. Allerdings zeigen die Marktentwicklungen sehr deutlich, dass eine Normalverteilung, wie in der Finanzmarktstatistik angenommen, nicht mehr existiert. Völlig untypische Verlaufsformen und Muster konnten im bisherigen Jahr erkannt werden. Ein Beispiel: "Sell in May and go away" heißt eine bekannte Börsenweisheit - doch der Dax legte trotz aller Widrigkeiten seit Mai deutlich zu. Das Erstaunliche dabei ist, dass das Umfeld alles andere als positiv war. Jetzt im September richtet sich alles einmal mehr auf die Notenbanken. Während die EZB bereits vergangene Woche tagte, steht kommende Woche die nächste Runde der Bank of England bevor. Viele Marktteilnehmer sind gespannt auf die Äußerungen zur Konjunkturlage in Großbritannien. Das wichtigste Datum stellt aber der 21. September dar, da hier die US- Notenbank aller Voraussicht nach verkünden wird, wie ihre zukünftige Geldpolitik aussehen wird.

"Die Händler haben jüngst ihre Erwartungen auf bereits im September steigende US-Zinsen nach der unerwarteten Kontraktion der Aktivität im verarbeitenden Gewerbe in den USA zurückgeschraubt und sehen nun nur noch eine Wahrscheinlichkeit von 34 Prozent. Auch das Argument der bevorstehenden Wahlen steht konsequent im Raum, so dass eine Zinsanhebung erst im Dezember wirklich wahrscheinlich wird", sagt Markus C. Zschaber, Chef der gleichnamigen Vermögensverwaltungsgesellschaft, welche monatlich den "Welt-Index" veröffentlicht.

Interessant an dieser Stelle zu erwähnen ist, dass sich die Finanzmärkte mittlerweile - gemessen am Kursverhalten und den konstanten Korrelationen - über eine Zinsanhebung freuen würden. Die gedankliche Rückkopplung daraus ist, dass sich die gesamtwirtschaftliche Lage in den USA verbessert haben sollte, sollte die Fed die Zinsen anheben. Wirtschaftlicher Erfolg der Unternehmen durch eine verbesserte Konjunkturlage wird also höher bewertet als extrem billiges Geld.

Klar ist, dass weiterhin ein Klima der Vorsicht und Zurückhaltung an den Finanzmärkten vorherrscht, was sicherlich saisonal durch die Sommermonate verstärkt wurde, allerdings dennoch ungewöhnlich stark ausgeprägt ist. "Ich glaube dennoch, dass ein sehr dominantes Thema aktuell vermehrt in den Köpfen der Anlegerschaft auftaucht und damit auf die Agenda des Finanzmarktes. Die Frage lautet, sind die Notenbanken mit ihrem Latein ans Ende kommen oder produzieren sie sogar schon einen negativen Nutzen? Das Verhalten der Finanzmärkte zur US-Notenbankpolitik kann zumindest partikular als Zurückorientieren an ökonomische Logiken erinnern", so Zschaber weiter.

Fakt ist, dass wir in vielerlei Hinsicht an den Finanzmärkten heute nicht mehr von freier Marktwirtschaft sprechen können, sondern von Planwirtschaft. Zentralbanken geben heute die Preise in vielen Märkten quasi vor. Die Mittel hierfür sind vielfältig und nennen sich quantitative Lockerungsprogramme, welches nichts anderes darstellt, als große Mengen von Vermögenswerten zu kaufen – ganz gleich zu welchem Preis. Infolge dieser bedingungslosen Käufe verlieren die Preise ihren qualitativen Informationswert, der es Anlegern normalerweise ermöglicht, für sie sinnvolle Allokationsentscheidungen zwischen den verschiedenen Anlageklassen zu treffen. Ein Beispiel hierfür ist die Entwicklung der Marktrenditen von Staatsanleihen. Aktuelle notieren weltweit Anleihen in Wert von 13,4 Billionen US-Dollar mit negativen Renditen. Dieses ist so viel wie die gesamten BIPs von Japan, Deutschland, Großbritannien. Frankreich und Indien zusammen. "Negative Renditen langfristiger deutscher Staatsanleihen ergeben genauso wenig Sinn wie die Tatsache, dass italienische Renditen niedriger sind als ihre US-amerikanischen Pendants. Risiken werden hier nicht mehr richtig gepreist", so der Experte weiter.

In den vergangenen Monaten haben die Bank of England (BoE), die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bank of Japan (BoJ) ihre quantitative Lockerungspolitik ausgeweitet und/oder ihre Leitzinsen gesenkt. Angesichts des anfälligen Wachstums der Weltwirtschaft und den vielen politischen Unsicherheiten könnten gegebenenfalls weitere Stimulierungen erfolgen. "Wir quantifizieren aktuell gerade bei den Anleihemärkten eindeutige Fehlbewertungen, sofern marktwirtschaftliche Maßstäbe angesetzt werden. Wir fragen uns, wie lange dieser Zustand andauern wird und bis zu welchen Punkt sich dies noch weiterentwickeln kann. Er kann Bestand haben, solange die Glaubwürdigkeit der Zentralbanken gewahrt bleibt", blickt der Kölner Vermögensverwalter kritisch in die Zukunft.

Eins steht unweigerlich fest: Die Notenbankpolitik in Europa, aber vor allem auch in den USA wird die internationalen Börsen im Septembermonat und darüber hinaus in Atem halten und die entsprechende Richtung vorgeben. Der breite Einsatz unkonventioneller geldpolitischer Maßnahmen in den Industriestaaten, insbesondere der Anleiheaufkaufprogramme, hat zu extremen Preisverzerrungen an den Kapitalmärkten geführt. Fakt ist, so lange die Glaubwürdigkeit der Zentralbanken vorhanden und konsistent ist, wird das aktuelle Umfeld weiterhin Bestand haben. Eine Abkehr von besagter Glaubwürdigkeit können wir zwar wahrnehmen, allerdings in noch keinem ernstzunehmenden Bereich.

Fakt ist, dass trotz der günstigen Rahmenbedingungen die Weltwirtschaft derzeit noch keinen Weg aus (im Vergleich zu früheren Aufschwungszeiten) niedrigem Wachstum und niedrigsten Inflationszahlen generiert. Wie angesprochen wachsen die Zweifel, ob zusätzliche geldpolitische Maßnahmen die Nachfrage ankurbeln werden. Die Regierungen planen deshalb, ihre Strategie in der Fiskalpolitik zu verändern und die Wirtschaft mit Konjunkturspritzen anzukurbeln. Entsprechende Stimulusmaßnahmen könnten wir noch binnen Jahresfrist sehen, spätestens aber 2017/18. Dies sollte für ein Umfeld sorgen, welches von sehr lockeren Geldpolitik und höherer Fiskalpolitik geprägt wird.

Der V.M.Z.-Kommentar zum aktuellen Stand

Die gesamtwirtschaftliche Datenanalyse im Rahmend es Weltindex untermauert die getroffenen Einschätzungen aus den letzten Wochen, dass sich die Weltwirtschaft von der Flaute im ersten Quartal zunehmend weiter erholt. Das Gros der sektoralen Wirtschaftskomponenten lässt auf eine beschleunigende Wachstumsdynamik, getragen durch Konsum und Dienstleistung, schließen. Ausschlaggebend für die konsumgetriebene Belebung ist die in den meisten Industrieländern solide Tendenz bei Beschäftigung, Verbrauchervertrauen und Reallöhnen. Der "Index der Konjunkturdaten" weist für den Monat August ein Niveau von 65 % (Vormonat: 63%) aus, welches weiterhin einer ansteigenden positiven Grunddynamik entspricht.

Hinzu kommt die Tatsache, dass zunehmen mehr Industrienationen, ähnlich wie viele Schwellenländer, den Weg zu mehr Fiskalpolitik sukzessive bestreiten wollen. Die Regierungen wollen also mehr Geld für die Belebung der Konjunktur bereitstellen. "Ich glaube Deutschland wird es auch in der Eurozone schwer haben, seine Position hinsichtlich der Spardoktrin weiter aufrecht zu halten. Italien, Frankreich, Spanien und Portugal werden sich in der Eurozone durchsetzen und höhere Staatsausgaben durch höhere Staatsverschuldung fordern", so Zschaber. Der Kölner Vermögensverwalter ist sich sicher, die südlichen Eurozonenländer werden alles versuchen um ihr Wachstum zu stabilisieren, auch wenn sie dafür die Lehren aus der Vergangenheit über Bord werfen müssen. Zu groß ist die Furcht vor einer weiteren Ausbreitung des Populismus, sollte sich die Konjunkturlage abschwächen. Aktuell zeigt sich die Beschäftigung in der Eurozone verbessert, diesen Trend möchte man unter keinen Umständen gefährden, im Gegenteil, die Regierungen möchte diesen durch höhere Staatsausgaben festigen.

Gerade Frankreich wird hier sicherlich einiges an Ausgabenpolitik vorbereiten. Fakt ist, die französische Ökonomie liegt weit abgeschlagen am Ende. Seit nunmehr neun Monaten steht das Land an der Schwelle zum Abschwung. Positiv hervorzuheben ist dagegen die starke Binnennachfrage in der Eurozone und vor allem innerhalb Deutschlands, getragen von einer besseren Beschäftigungslage und steigenden Realeinkommen. Die Finanzierungsbedingungen sind nach wie vor durch die EZB locker. Der vom Brexit ausgehende Dämpfer für die britische Wirtschaft wird die Stimmung und das Wachstum im Euroraum im zweiten Halbjahr wahrscheinlich etwas beeinflussen – und abhängig von den Fortschritten bei den Brexit-Verhandlungen vermutlich auch darüber hinaus. "Die Gefahr, dass strukturelle Verwerfungen durch den Brexit noch auf uns zukommen könnten sehe ich heute nicht mehr", fasst der Geldmanager zusammen.

Trotz der zuletzt etwas eingetrübten Wirtschaftsdaten ist der Ausblick für die US-Wirtschaft nach der Gesamtkontextanalyse innerhalb des "Welt-Index" aber ausgesprochen gut. Zwar sorgten die stark schwankenden Vorräte immer wieder für negative Überraschungen in der Wachstumszyklik. Auch die jüngsten Meinungsumfragen im verarbeitenden Gewerbe und in der Dienstleistungsbranche in den USA waren alles andere als frohlockend. Dennoch deuten sie aber ein Wachstum deutlich über dem Niveau des ersten Halbjahres an. Insofern ist das Niveau nach wie vor sehr solide.

Auf der anderen Seite konnte der private Konsum entsprechend im zweiten Quartal auftrumpfen und die zweithöchsten Zuwächse seit der Finanzkrise vermelden. Auch die Zahlen zur Beschäftigung haben sich quantitativ weiter verbessert, was zur Folge hatte, dass die Stundenlöhne mit im Schnitt 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr so schnell gestiegen sind wie seit acht Jahren nicht mehr.

"In der zweiten Jahreshälfte wird die US-Wirtschaft mit großer Wahrscheinlichkeit weiter an Fahrt aufnehmen. Rückenwind dürfte vom beschleunigten Vorratsaufbau, der starken Dynamik am Immobilienmarkt und dem anhaltend soliden Konsum ausgehen", so der Experte. Im weiteren Verlauf des Jahrs 2016 könnte eine gelockerte Fiskalpolitik der Konjunktur auf die Sprünge helfen. Wie stark die ausgabenpolitische Unterstützung ausfallen wird, lässt sich erst nach den Präsidentschaftswahlen sagen: Stärker vermutlich für den Fall, dass eine Partei die Mehrheit in beiden Häusern erringt. Unterdessen ist eine Zinserhöhung der Fed noch in diesem Jahr nicht völlig ausgeschlossen. Nach wie vor uneinheitlich ist die Entwicklung in den Schwellenländern, von denen nur wenige mit starken Fundamentaldaten aufwarten. Die entspannten Kreditkonditionen sollten jedoch dazu beitragen, dass ihr Wirtschaftswachstum weiter Tritt fasst.

Zwar hat sich die Stimmung bei den internationalen Anlegern grundsätzlich verbessert, auch Hoffnung auf bessere Aussichten. Allerdings haben die bitteren Erfahrungen aus den letzten Jahren Spuren hinterlassen, da hinter jeder Ecke die große nächste Krise zu lauern scheint. Brexit, Trump, China, Zinsanhebung der Fed sind hier die relevanten Stichworte, welche keine Euphorie aufkommen lassen. Insofern wurden erneut die Erwartungen an die Weltwirtschaft in großer Mehrzahl übertroffen. Der "Index der Markterwartungen" stieg auf ein Niveau von 64% (Vormonat: 60%).

Fazit & Ausblick für Anleger:

Für den Vermögensverwalter bestehen angesichts eines weiterhin moderaten globalen Wachstums, einer erwartungsgemäß lediglich marginalen Wachstumsbeeinträchtigung durch das Brexit-Votum außerhalb Großbritanniens und anhaltend großzügiger monetärer Stimuli gute Chancen, dass das risikofreudige Anlageumfeld sich noch verbessert, von dem insbesondere Aktien partizipieren sollten. US-Aktien sollten in den nächsten Monaten von positiven Konjunktur- und Gewinnüberraschungen profitieren, ähnlich wie deutsche Qualitätsunternehmen, die durch den Brexit noch einiges an Aufholpotenzial anzeigen. Insofern bleibt eine dominante Mischung aus US-Titeln, deutschen Aktien und selektiven europäischen Unternehmen die strategische Allokationsausrichtung.

Gerade für die deutschen Aktien sieht Markus Zschaber drei Argumente für eine weitere Übergewichtung ganz entscheidend. Erstens, die Geldmenge M1 ist im Euro-Raum in der ersten sechs Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um neun Prozent gestiegen. Diese Liquidität sollte unter anderem auch an die Börse kommen und dort vor allem am deutschen Markt beflügeln. Zweitens, deutsche Aktien sind derzeit noch vergleichsweise günstig zu bekommen. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) des Dax, das den Kurs einer Aktie in Relation zu dem von einem Unternehmen erwirtschafteten Gewinn je Aktie setzt, liegt bezogen auf 2016 mit knapp über 13 unter dem langfristigen Mittel. Drittens, die Unternehmen hierzulande scheinen die Folgen des Brexit relativ gut wegzustecken und blicken mit einiger Zuversicht auf das restliche Jahr.

Fakt ist, dass Aktien gegenüber Staats- und sogar Unternehmensanleihen einen deutlichen Renditevorsprung bieten. Während Anleihen von Unternehmen mit guter Bonität oft nicht mal ein Prozent bringen, liegt zum Beispiel die Dividendenrendite des Dax für das laufende Jahr immerhin bei 3,3 Prozent. Zusammengefasst, das Marktumfeld für die Staatsanleihenmärkte hat sich hinsichtlich des Rendite-Risiko-Profils weiter verschlechtert. Aus "risikofreier Rendite" ist längst "Risiko ohne Rendite" geworden. Aktien sollten demnach und werden demnach in unseren Portfoliostrukturen, weiterhin gegenüber Anleihen langfristig bevorzugt werden.

Veränderungen im Musterportfolio:

Zukäufe-/Nachkäufe aus den letzten 4 Wochen: Linde, HeidelbergCement, Münchener Rück, Allianz, Henkel, Schaeffler, Brenntag, Symrise, Kion Group, Reckitt Benckiser, Acuity Brands, Dow Chemical, Procter&Gamble, UnitedHealth Group.

Haltepositionen: Leoni, Rheinmetall, BASF, BMW, Daimler, Continental, SAP, Beiersdorf, Dürr, AT&T, 3M, GRENKE, Pfizer, Fresenius, Tyson Food, Coca Cola, Home Depot, General Electric, Bertrandt, Geberit, Duke Energy, Unilever, Wacker Chemie, RATIONAL, Wal-Mart, Microsoft, Bechtle, Jungheinrich, Symrise, GEA Group, Kroger, Anheuser-Busch, L’Oreal, Bayer,

Verkäufe aus den letzten 4 Wochen: Aurubis, Roche, Apple, IBM, Walt Disney, Johnson & Johnson

 

Asset-Allokation:

Erhöht werden: Aktien (Large Caps) Deutschland von 20% auf 22%; Aktien (Large Caps) Europa von 8% auf 9%; Aktien (Nebenwerte) Deutschland von 12% auf 14%; Aktien (Nebenwerte) Europa von 3% auf 4%; Edelmetalle von 3% auf 5%;

Beibehalten werden: Aktien (Large Caps) USA 15%; Wandelanleihen 7,5%; Unternehmensanleihen 10%

Reduziert werden: Aktien (Nebenwerte) USA von 7,5% auf 5%; Aktien Japan von 5% auf 3%; Staatsanleihen Emerging Markets von 7,5% auf 5%; Cash von 1,5% auf 0,5%

Das Musterdepot zum "Welt-Index" beinhaltet diverse Anlageklassen wie beispielsweise Aktien, Unternehmens-, Wandel- und Staatsanleihen sowie Rohstoffe als auch Edelmetalle. Das Portfolio wird aktiv seit 5 Jahren gemanagt und auch abgesichert je nach Börsenphase, so dass je nach Kapitalmarktsituation auch flexibel die Bargeldquote erhöht oder minimiert wird. Zur Absicherung und Gewinnmitnahmen werden auch ETF's auf Indices und Märkte verwendet. Mit dieser Art der direkten Abbildung des "Weltwirtschaftszyklus" ist es dem Musterdepot gelungen, eine konstante und höhere Wertentwicklung als der MSCI World zu erwirtschaften. Informationen hierzu und den Gedankengängen bei der Auswahl der Anlageklassen finden Sie unter www.zschaber.de/vmz/kapitalmarktstudie

Zur Methode: Die Grundlage des "Welt-Index" ist die Analyse von Wirtschaftsindikatoren aus der ganzen Welt, die eine hohe wirtschaftliche Relevanz und eine hohe Reaktion an den Finanzmärkten mit sich bringen. Diese werden weltweit von Statistikämtern und Forschungsinstituten sowie weiteren hochrangigen wissenschaftlichen Quellen veröffentlicht. In der Endform konzentriert sich der "Welt-Index", der aus zwei Komponenten besteht, dem "Index der Konjunkturdaten" und dem "Index der Markterwartungen", auf die monatlich 50 wichtigsten Konjunkturdaten, zugrunde liegen mehr als 1.000 internationale Indikatoren, die monatlich ermittelt und bewertet werden. Die Verknüpfung der Datenreihen in einer nach Dominanzfaktoren gegliederten Gewichtung gibt Aufschluss darüber, in welchem Zyklus und Stadium sich die Weltwirtschaft befindet. Aufgrund der Kombination von frühzyklischen, gleichzyklischen und nachzyklischen Indikatoren sowie der Integration einer Erwartungskomponente ermöglicht der "Welt-Index" eine sehr genaue Messung des aktuellen Status. Um dieses zu vereinfachen, werden dann zwei Trenddaten erstellt, die Aufschluss darüber geben, wie viele der ermittelten Daten in den vergangenen vier Wochen gefallen oder gestiegen sind. Nähere Informationen hierzu unter: www.weltindex.de

Das Musterportfolio zum "Welt-Index" ist nur als begleitende Information zu verstehen und dient nicht als konkreter Anlage-Ratschlag. Die Dr. Markus C. Zschaber Vermögensverwaltungsges. mbH erstellt den Index monatlich exklusiv für die "Welt am Sonntag" und den Nachrichtensender "n-tv". Informationen zum Index unter www.zschaber.de und www.kapitalmarktanalyse.com

Quelle: n-tv.de