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Montag, 10. Oktober 2016

Welt-Index: Kommt die Weltwirtschaft in den Tritt?

Ein Gastbeitrag von Markus C. Zschaber

Erfahrungsgemäß gehört das vierte Quartal zu den ertragreichsten Zeiträumen an den Finanzmärkten. Das Jahr 2016 scheint aber in vieler Hinsicht sehr außergewöhnlich zu sein.

Derzeit sieht es so aus, dass es keine Verschärfung der weltweiten Finanzierungsbedingungen geben wird, das Gegenteil scheint der Fall zu sein, die Notenbanken haben in ihrer Geldpolitik klar verankert, alles für eine weitere Entspannung an den Refinanzierungsmärkten zu tun. Gerade in den USA sowie in Großbritannien sehen die Kreditkonditionen sehr günstig aus, in Europa zeigt sich ebenfalls ein Trend zu mehr Kreditangebot. Unterm Strich zeigen die wichtigsten Fundamentalfaktoren ein durchaus positives Klima für höhere Dynamik im Weltwirtschaftswachstum an. Der "Index der Konjunkturdaten" für den Monat September mit einem Niveau in Höhe von 67 % (Vormonat: 65%) untermauert besagte Entwicklungen.

Die Furcht vor einem Präsidenten namens Donald Trump genauso wie die Misere rund um die Deutsche Bank haben die Erwartungen an die Konjunkturlage schmälern lassen, welches die hohe Verunsicherung bei den Marktteilnehmern bestätigt. Noch zeigen weder die US–Wahl noch die komplexe Krise der Deutschen Bank Auswirkungen auf die Konjunkturlage der Welt, so dass die tiefen Erwartungen deutlich übertroffen werden konnten. Der "Index der Markterwartungen" stieg auf ein Niveau von 70% (Vormonat: 64%).

WELT-Index: Turbulenter Börsenherbst - Mit gutem Ende

  • Politische Events werden Börsenkurse beeinflussen
  • Konjunkturlage hellt sich weiter auf

Das letzte Börsenquartal im Jahr 2016 hat begonnen und erfahrungsgemäß gehört das vierte Quartal zu den ertragreichsten Zeiträumen an den Finanzmärkten. Das Jahr 2016 scheint aber ein sehr außergewöhnliches Jahr zu sein. Zum einen sorgte ein konjunkturell abschwächendes China in den ersten Tagen des Jahres bei Dax & Co für historische Kurskorrekturen, zum anderen sorgten das Brexit-Votum zur Mitte des Jahres sowie die folgende italienische Bankenkrise im Sommer für starke Tumulte an den Börsen. Die jetzt erhobenen US-Rechtsansprüche gegenüber der Deutschen Bank, welche jüngst die Aktie abstürzen ließen und an 2008 zurückerinnerten, rundeten dieses Bild nur ab. Nicht zuletzt ist 2016 auch ein besonderes Jahr, da es ein Wahljahr ist und zwar in der größten Volks-wirtschaft der Welt – den USA. "US-Wahljahre haben grundsätzlich ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten am internationalen Kapitalmarkt und dieses ist wohl bei der diesjährigen Präsidentschaftswahl ganz besonders der Fall. Fakt ist, beide Kandidaten, ob Hillary Clinton oder Donald Trump, stellen keine Wunschkandidaten für die meisten Wähler in den USA dar, dennoch wird einer der beiden am 8. November ins Weiße Haus einziehen und den wahrscheinlich unbeliebtesten Präsidenten seit langer Zeit darstellen. "Das passt irgendwie zum Jahr 2016", konstatiert Dr. Markus C. Zschaber, Chef der gleichnamigen Vermögensverwaltungsgesellschaft, welche monatlich den "Welt-Index" veröffentlicht

Hillary Clinton steht für ein "Weiter so", was die betriebene Politik seit 1980 betrifft. Sie steht für das Establishment in den USA, welches relativ wirtschaftsfreundlich einzustufen ist. "Donald Trump ist die große Unbekannte in der Politik, da er keine klare Linie verfolgt. Finanzmärkte mögen keine Gleichungen mit zu vielen Unbekannten, die nicht zu lösen sind, um bei diesem Bild zu bleiben. Sie lassen sich nicht kalkulieren, geschweige denn modellieren, welches wiederum zu Verunsicherung an den Finanzmärkten führt und nicht selten in scharfen Börsenbewegungen mündet", so Zschaber weiter. Der Kölner Vermögensverwalter sieht die US-Wahl als entscheidenden Faktor für die Portfolioorientierungen und Koordination bei vielen großen Investoren auch hier in Europa: "Wir analysieren natürlich auch die Auswirkungen des Wahlkampfs auf die Finanzmärkte. Unsere Analyse zeigt Hinweise darauf, dass die Aktienmärkte in den vergangenen sechs Monaten nervöser reagiert haben, seit die Aussichten auf einen möglichen Wahlsieg Trumps gestiegen sind. Wer in US-Unternehmen investiert ist, wird vermutlich einen Präsidenten bevorzugen, der den Unternehmen die besten Bedingungen für eine gute, langfristige Rendite beschert. Bei Donald Trump ist noch nicht klar, welche Interessen er verfolgt".

Sollte Donald Trump die US-Wahlen gewinnen, könnte ein kräftiger Sturm am Börsenhorizont auftauchen, allerdings würde dieser nach Einschätzung des Experten eher von kurzer Dauer sein, ähnlich wie nach dem Brexit-Votum im Frühsommer. Sprich die Schwankungen werden kurzfristig hoch sein, sich dann einpendeln und nach einer kurzen Zeit sollten die Aktienpreise von vor der Wahl wieder erreicht sein. Warum das so ist - weil Donald Trump ein Pragmatiker ist. Wenn er in politischer Verantwortung stehen sollte und die Märkte nervös werden, wird er sein angekündigtes Fiskalprogramm entsprechend adjustieren und die Wirtschaftspolitik transparenter gestalten. Außerdem zeigt die Erfahrung, dass Märkte sich nach politischen Events auch schnell wieder an das fundamentale Bild anpassen.

Wachstum der US-Konjunktur in 2017

Unabhängig davon, ob der Präsident 2017 nun Clinton oder Trump heißt, es kann weiterhin davon ausgegangen werden, dass die US-amerikanische Konjunktur zwischen 2 und 2,5 Prozent im Jahr 2017 wachsen wird. Die wichtigsten Treiber sind nach wie vor das Jobwachstum und ein noch sehr unterschätzter Multiplikator – der Immobilienmarkt.

Sollte Donald Trump, der als ausgewiesener Immobilienexperte gilt, allerdings finanzpolitische Werkzeuge einsetzen, um beispielsweise den Immobilienmarkt weiter anzukurbeln, sprich unter anderem die Finanzierungsbedingungen zu lockern, könnte dieses eines der größten Konjunkturprogramm überhaupt werden und der Aufschwung in den USA würde die notwendige Traktion entfalten. Vor allem sollte er dafür sorgen, dass auch jüngere Menschen, die weiterhin nur spärlich Kredite bekommen, seitens der Banken unterstützt werden, sodass diese wieder beginnen Immobilien zu kaufen – schnell messbare Resultate wären dann die höhere Wachstumsdynamik.

Gleiches gilt natürlich für Hillary Clinton, sie hat aber bereits angekündigt große Fiskalprogramme aufzulegen.

Schlussendlich würde eine solche positive Konjunkturentwicklung auch der US-Notenbank das Leben erleichtern, da eine robuste Konjunkturlage in den USA, basierend auf höheren fiskalpolitischen Ausgaben und lockeren Kreditbedingungen, eine Versteilung der US-Zinskurve mit sich bringt. Das würde der Fed den Raum verschaffen, den einen oder anderen Zinsschritt zuzulassen, der ihr derzeit so schwer fällt.

Zusammengefasst würde die Wahl von Donald Trump zum amerikanischen Präsidenten sicherlich die Unsicherheiten erhöhen und das ist schlecht für die Märkte, allerdings dürfte sich die Korrektur nur kurzfristig bemerkbar machen. "Politische Risiken werden an den Märkten mittlerweile anders wahrgenommen. Die Märkte gehen damit gelassener um, als noch vor einigen Jahren, was sicherlich nach der Finanzkrise und der Griechenland- und Euro-Rettung auch einem Gewöhnungseffekt geschuldet sein dürfte", so Zschaber weiter.

Das schließt einzelne turbulente Handelstage, wie auch nach dem Brexit-Votum, nach Angaben des Vermögensverwalters jedoch nicht aus, vor allem da die Wahlen in den USA nicht das einzige politische Krisenszenario sind. In Europa nennt er als politische Risiken das italienische Verfassungsvotum im Oktober mit eventuell anschließenden Neuwahlen, die problematische spanische Regierungsbildung, die österreichischen Präsidentenwahlen, sowie im März 2017 die niederländischen Parlamentswahlen, im April die französischen Präsidentschaftswahlen und dann in einem Jahr die Bundestagswahlen in Deutschland.

Der V.M.Z.-Kommentar zum aktuellen Stand

In den letzten Wochen konnte das globale Wachstum weiter leicht an Fahrt dazugewinnen. Ausschlaggebend hierfür waren der weiter sehr robuste Konsum bzw. die leicht ansteigenden Reallöhne sowie die sich verbesserte Beschäftigungslage in den Industrienationen. Gleichzeitig begann eine zaghafte Erholung der Industriedynamik in den Schwellenländern, inklusive China. Peking hat klargemacht, dass wirtschaftliche Stabilität weiter an erster Stelle steht. "Fakt ist, dass milliardenschwere Liquiditätsprogramme für chinesische Banken, höhere Ausgaben der Lokal-regierungen und reaktivierte Förderprogramme für den chinesischen Immobilienmarkt das Wachstum in diesem Jahr gestützt haben. Fakt ist auch, dass solange die Finanzierungsbedingungen weltweit entspannt bleiben, dürfte die Abkühlung so gering ausfallen, dass die Geldpolitik vorerst nicht stützend eingreifen muss. In den nächsten Monaten wird man allerdings genau beobachten müssen, ob Peking im gegenwärtig günstigen Umfeld Strukturreformen durchsetzt", fasst der Kölner Vermögensverwalter die Gesamtlage in China zusammen.

Derzeit sieht es so aus, dass es keine Verschärfung der weltweiten Finanzierungsbedingungen geben wird, das Gegenteil scheint der Fall zu sein, die Notenbanken haben in ihrer Geldpolitik klar verankert, alles für eine weitere Entspannung an den Refinanzierungsmärkten zu tun. Gerade in den USA sowie in Großbritannien sehen die Kreditkonditionen sehr günstig aus, in Europa zeigt sich ebenfalls ein Trend zu mehr Kreditangebot. Unterm Strich zeigen die wichtigsten Fundamentalfaktoren ein durchaus positives Klima für höhere Dynamik im Weltwirtschaftswachstum an. Der "Index der Konjunkturdaten" für den Monat September mit einem Niveau in Höhe von 67 % (Vormonat: 65%) untermauert besagte Entwicklungen.

Wären da nicht die politischen Krisenherde, die schon oftmals in den letzten Jahren potenzielles Wachstum immer wieder paralysiert und begrenzt hatten. Die politischen Events, die uns bevorstehen, werden zur Konsequenz haben, dass sich in den nächsten Monaten der Fokus von geld- zu fiskalpolitischen Stimulierungsmaßnahmen verschieben wird – und zwar spätestens 2017/18 an allen großen etablierten Märkten, konkret in den USA, in Großbritannien, Japan und dem Euroraum. Alle werden versuchen, die ökonomischen Gräben endlich zu überbrücken, nicht zuletzt aus Angst vor zunehmendem Populismus und einer weiteren Zunahme von Parteien am rechtsäußeren Rand der Gesellschaften.

Wenig spektakuläres Wachstum in Eurozone

Mit Blick auf Europa lässt sich konkret festhalten, dass die neuesten Daten auf ein stabiles, wenngleich wenig spektakuläres Wachstum in der Eurozone schließen lassen. Nach wie vor gilt der private Konsum als der essenzielle Konjunkturmotor, nicht zuletzt aufgrund der gestiegenen Reallöhne.

Die politischen Krisen haben zwar das harmonisierte Verbrauchervertrauen in der Eurozone etwas eintrüben lassen, allerdings verharrt dieses noch auf recht robustem Niveau.

Parallel dazu haben sich die Kreditkonditionen erneut verbessert, und von der Fiskalpolitik geht etwas mehr Unterstützung aus, die in nächster Zeit noch zunehmen dürfte. Bei ihrer September-Sitzung hat die EZB keine weiteren Maßnahmen beschlossen. Damit werden weitere Maßnahmen im Dezember sehr wahrscheinlich. "Für mich ist eine Verlängerung des bis März 2017 laufenden quantitativen Lockerungsprogramms um sechs bis neun Monate oder eine Aufweichung der Kriterien für im Rahmen des Kaufprogramms infrage kommende Anleihen, um das Universum der zulässigen Papiere zu erweitern, absolut im Kontext des vorstellbaren", resümiert Zschaber.

Die Furcht vor einem Präsidenten namens Donald Trump genauso wie die Misere rund um die Deutsche Bank haben die Erwartungen an die Konjunkturlage schmälern lassen, welches die hohe Verunsicherung bei den Marktteilnehmern bestätigt. Noch zeigen weder die US–Wahl noch die komplexe Krise der Deutschen Bank Auswirkungen auf die Konjunkturlage der Welt, sodass die tiefen Erwartungen deutlich übertroffen werden konnten. Der "Index der Markterwartungen" stieg auf ein Niveau von 70% (Vormonat: 64%).

Fazit & Ausblick für Anleger:

Auch wenn eine ganze Reihe an politischen Events bevorstehen, das Weltbild ist weiterhin intakt. Zwar erhöht der Profi kurzfristig die Cash-Quote, um bei möglichen kurzfristigen Korrekturen entsprechend Qualitätsaktien zu tieferen Kursen zuzukaufen, mit Blick auf die kommenden 18 Monate kalkuliert er aber mit weiter steigenden Bewertungen.

Die Grundlage, auf die sich letztlich alles zurückführen lässt, ist die Entwicklung der Unternehmensgewinne, und die sieht der Vermögensverwalter recht optimistisch: "Fakt ist, wenn ich mir die Erwartungen an die Gewinne vor Augen halte, dann wird von der Konjunktur und den Unternehmen nichts Überragendes erwartet, aber solange hier auch keine negativen Überraschungen in größerem Ausmaß eintreten, ist die Basis für steigende Aktienmärkte gut."

Trotz der politischen Krisen sieht der Geldmanager gute Chancen, dass der Dax im kommenden Jahr auf über 12.000 Punkten ansteigen sollte. Fakt ist, Aktien für sich betrachtet sind heute nicht mehr unterbewertet. Aber Aktien sind auf der Welt nicht allein, und relativ zu anderen Anlageklassen sind sie attraktiv. Die Dividendenrendite der Dax-Unternehmen beträgt rund 3 Prozent, während Bundesanleihen mit zehn Jahren Laufzeit, mittlerweile aber auch immer mehr Unternehmensanleihen Renditen nahe oder unter null aufweisen. Wenn man beispielsweise auch auf Immobilien schaut, dann wird für Büroimmobilien an den besten Standorten in Deutschland heute 50 Prozent mehr gezahlt als noch vor gut zehn Jahren, während Aktien in der Bewertung sogar in vielen Sektoren gesunken sind.

Ein weiterer wichtiger Einflussfaktor für die Aktienmärkte ist und bleibt die Geldpolitik und diese bleibt sicherlich noch lange mit einer Niedrigzinsstrategie erhalten, so dass diese noch viele Jahre mit einem positiven Einfluss auf die Aktienmärkte wirken wird. Erst 2021 rechnet Zschaber mit einem Ende der negativen Einlagenzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) und in den Jahren danach mit einer weiteren Normalisierung der Geldpolitik. Unternehmen können sich somit durch die niedrigen Zinsen hervorragend finanzieren. Viele Übernahmen und Fusionen werden derzeit mit günstigem Fremdkapital bezahlt. Im Durchschnitt werden Prämien von 25 Prozent auf die vorherigen Aktienkurse gezahlt, und das stützt auch die Kurse der jeweiligen Branchen insgesamt.

Veränderungen im Musterportfolio:

Zukäufe-/Nachkäufe aus den letzten 4 Wochen: BASF, Henkel, SAP, Münchener Rück, Bayer, Volkswagen, Visa, Chevron, Cisco, 3M, Orange, Anheuser Busch, Vivendi

Haltepositionen: Linde, Allianz, Schaeffler, Symrise, Kion Group, Reckitt Benckiser, Acuity Brands, Dow Chemical, Procter&Gamble, UnitedHealth Group, Leoni, Rheinmetall, Daimler, Continental, Beiersdorf, Dürr, AT&T, GRENKE, Pfizer, Fresenius, Tyson Food, Coca Cola, Home Depot, General Electric, Bertrandt, Geberit, Duke Energy, Unilever, Wacker Chemie, RATIONAL, Wal-Mart, Microsoft, Bechtle, Jungheinrich, GEA Group

Verkäufe aus den letzten 4 Wochen: BMW, HeidelbergCement, Prosieben Sat1, Kroger, L’Oreal, Brenntag, Lanxess, Salzgitter, Stada Arzneimittel

Asset-Allokation:

Erhöht werden: Aktien (Nebenwerte) Europa von 4% auf 5%; Cash von 0,5% auf 7,5%

Beibehalten werden: Aktien (Large Caps) USA 15%; Aktien (Nebenwerte) USA von 5%; Aktien Japan von 3%; Wandelanleihen 7,5%; Unternehmensanleihen 10%; Edelmetalle 5%

Reduziert werden: Aktien (Large Caps) Deutschland von 22% auf 20%; Aktien (Large Caps) Europa von 9% auf 7,5%; Aktien (Nebenwerte) Deutschland von 14% auf 12,5%; Staatsanleihen Emerging Markets von 5% auf 2%

Das Musterdepot zum "Welt-Index" beinhaltet diverse Anlageklassen wie beispielsweise Aktien, Unternehmens-, Wandel- und Staatsanleihen sowie Rohstoffe als auch Edelmetalle. Das Portfolio wird aktiv seit 5 Jahren gemanagt und auch abgesichert je nach Börsenphase, so dass je nach Kapitalmarktsituation auch flexibel die Bargeldquote erhöht oder minimiert wird. Zur Absicherung und Gewinnmitnahmen werden auch ETF`s auf Indices und Märkte verwendet. Mit dieser Art der direkten Abbildung des "Weltwirtschaftszyklus" ist es dem Musterdepot gelungen, eine konstante und höhere Wertentwicklung als der MSCI World zu erwirtschaften. Informationen hierzu und den Gedankengängen bei der Auswahl der Anlageklassen finden Sie unter www.zschaber.de/vmz/kapitalmarktstudie

Zur Methode: Die Grundlage des "Welt-Index" ist die Analyse von Wirtschaftsindikatoren aus der ganzen Welt, die eine hohe wirtschaftliche Relevanz und eine hohe Reaktion an den Finanzmärkten mit sich bringen. Diese werden weltweit von Statistikämtern und Forschungsinstituten sowie weiteren hochrangigen wissenschaftlichen Quellen veröffentlicht. In der Endform konzentriert sich der "Welt-Index", der aus zwei Komponenten besteht, dem "Index der Konjunkturdaten" und dem "Index der Markterwartungen", auf die monatlich 50 wichtigsten Konjunkturdaten, zugrunde liegen mehr als 1.000 internationale Indikatoren, die monatlich ermittelt und bewertet werden. Die Verknüpfung der Datenreihen in einer nach Dominanzfaktoren gegliederten Gewichtung gibt Aufschluss darüber, in welchem Zyklus und Stadium sich die Weltwirtschaft befindet. Aufgrund der Kombination von frühzyklischen, gleichzyklischen und nachzyklischen Indikatoren sowie der Integration einer Erwartungskomponente ermöglicht der "Welt-Index" eine sehr genaue Messung des aktuellen Status. Um dieses zu vereinfachen, werden dann zwei Trenddaten erstellt, die Aufschluss darüber geben, wie viele der ermittelten Daten in den vergangenen vier Wochen gefallen oder gestiegen sind.

Das Musterportfolio zum "Welt-Index" ist nur als begleitende Information zu verstehen und dient nicht als konkreter Anlage-Ratschlag. Die Vermögensverwaltungsges. Dr. Markus C. Zschaber mbH erstellt den Index monatlich exklusiv für die "Welt am Sonntag" und den Nachrichtensender "n-tv". Informationen zum Index unter www.zschaber.de und www.kapitalmartkanalyse.com.

Quelle: n-tv.de