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Vonovias Kaufangebot über 5,2 Milliarden Euro ist von der Buwog angenommen.
Vonovias Kaufangebot über 5,2 Milliarden Euro ist von der Buwog angenommen.(Foto: imago/wolterfoto)
Dienstag, 13. März 2018

Immobilien-Deal perfekt: Buwog-Aktionäre verkaufen an Vonovia

Zum Ende der ersten Angebotsfrist entscheidet sich eine große Mehrheit der Buwog-Gesellschafter, an Vonovia zu verkaufen. Die Fusion ist damit besiegelt. Spätentschlossenen werden ihre Anteile noch bis zum Sommer abgenommen.

Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia kann wie geplant seinen österreichischen Konkurrenten Buwog übernehmen. Fast drei Viertel der Buwog-Aktionäre nahmen das Angebot des Bochumer Konzerns an, wie Vonovia mitteilte. Die Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent plus eine Aktie ist damit klar überschritten worden. Nun stehe fest, dass das 5,2 Milliarden Euro schwere Übernahmeangebot erfolgreich gewesen sei, erklärte der Konzern.

Insgesamt wechselten nach Stand Montagabend 73,7 Prozent aller Buwog-Aktien den Besitzer. Das endgültige Ergebnis will Vonovia am Donnerstag veröffentlichen. Buwog-Aktionäre können ihre Papiere in einer Nachfrist sogar noch bis zum 18. Juni zum Kauf anbieten. Vonovia bietet den Buwog-Aktionären 29,05 Euro je Aktie in bar.Sowohl die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde als auch das Bundeskartellamt haben bereits ihre Freigabe für die Transaktion erteilt.

Im Dezember hatte Vonovia mitgeteilt, Buwog übernehmen zu wollen. Die Wohnungsbestände in Deutschland und Österreich ergänzten sich "sehr gut", erklärte Vonovia-Chef Rolf Buch. Der in Bochum ansässige Konzern hat rund 350.000 Wohnungen im Besitz, die österreichische Buwog mit Sitz in Wien rund 49.000 Wohnungen, davon 27.000 in Deutschland.

Vonovia war aus der Fusion von Deutsche Annington und Gagfah hervorgegangen. 2015 stieg die Immobiliengesellschaft in den Dax auf.

Quelle: n-tv.de