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Freitag, 17. November 2017

Der Börsen-Tag: Warum die Russland-Affäre den Dollar belastet

Der mit der Russland-Affäre befasste Untersuchungsausschuss des US-Senats moniert, dass Kushners Anwalt wichtige Dokumente bislang nicht vorgelegt habe.
Der mit der Russland-Affäre befasste Untersuchungsausschuss des US-Senats moniert, dass Kushners Anwalt wichtige Dokumente bislang nicht vorgelegt habe.(Foto: REUTERS)

In der Nacht ist der Dollar stark unter Druck geraten, was dem Euro zwischenzeitlich wieder deutlich angehoben hatte auf mehr als 1,18 Dollar.

Doch was war der Grund? Neue Enthüllungen in der Affäre um angebliche russische Einflussnahme auf die US-Präsidentschaftswahl setzen dem Dollar zu. Dem "Wall Street Journal" zufolge hat US-Sonderermittler Robert Mueller im vergangenen Monat mehrere Mitglieder aus dem Wahlkampfteam von Präsident Donald Trump vorgeladen. Laut einem Insider steht vor allem Trumps Schwiegersohn Jared Kushner im Visier der Ermittler.

Aber warum belastet das den Dollar-Kurs? "Die Schlinge zieht sich zu", sagte Marshall Gittler, Chef-Anlagestratege des Vermögensberaters ACLS. "Sie erreicht den inneren Zirkel." Die Ermittlungen erschwerten es der Regierung Trump, Vorhaben wie die Steuerreform durch das Parlament zu bringen.

Quelle: n-tv.de