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Freitag, 11. Januar 2019

Der Börsen-Tag: Fed-Signale stärken den Euro

Die US-Notenbank Fed rückt von ihrem Kurs stetig steigender Leitzinsen ab: Der Euro legt deutlich zu.
Die US-Notenbank Fed rückt von ihrem Kurs stetig steigender Leitzinsen ab: Der Euro legt deutlich zu.(Foto: picture alliance / Jens Büttner/)

Der letzte Handelstag der Woche beginnt an den Devisenmärkten mit anhaltendem Auftrieb beim Euro. Der Kurs der Gemeinschaftswährung klettert in kleinen Schritten weiter nach oben, liegt aktuell aber noch unter dem Referenzkurs des Vortages.

  • Am frühen Morgen notiert der Euro bei 1,1529 Dollar und damit 0,26 Prozent über dem Vorabendniveau.
  • Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte ihren Referenzkurs für den Euro am Donnerstagnachmittag auf 1,1535 (Mittwoch: 1,1455) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8669 (0,8730) Euro.
  • Starke Konjunkturdaten aus den USA hatten der Euro zwischenzeitlich etwas belastet. Im frühen Handel am Donnerstag war der Kurs noch bis auf 1,1570 Dollar gestiegen.

Frische Signale kamen vor allem vom US-Arbeitsmarkt: Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in der vergangenen Woche überraschend deutlich gefallen. Zuletzt hatte auch der monatliche Arbeitsmarktbericht für Dezember positiv überrascht.

Äußerungen des US-Notenbankchefs Jerome Powell bekräftigten am Abend schließlich die Einschätzungen am Markt zu den Zinsaussichten im Dollarraum. "Wir sind in einer Position, wo wir geduldig und flexibel beobachten können, wie die Dinge sich entwickeln", sagte Powell bei einer Veranstaltung des Economic Club of Washington.

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Quelle: n-tv.de