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Freitag, 12. Oktober 2018

Der Börsen-Tag: Dax beendet Verlustwoche unversöhnlich

Es ist ja nicht so, als ob es keine guten Nachrichten an der Börse gäbe:

  • Die US-Großbanken scheffeln Milliardengewinne,
  • RWE verspricht, trotz allem die Dividende stabil zu halten,
  • Knorr-Bremse glückt in einem schwierigen Umfeld ein ordentlicher Börsenauftakt,
  • Aktienkäufe durch CEO Tim Degenhardt pushen Tele Columbus, ...

... um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Doch die Angst der Anleger, dass ein größerer Kursrutsch erst noch bevorsteht, ist stärker.

  • Der Dax gibt nach einer kräftigen Erholung zum Start am Nachmittag alle seine Gewinne ab und schließt bei 11.523,81 Punkten. Der MDax rettet immerhin noch ein kleines Plus von 0,3 Prozent ins Ziel und geht bei 23.870 Punkten aus dem Hande. Bei den Technologiewerten sieht es besser aus. Der TecDax gewinnt 1,5 Prozent auf 2584,97 Punkte.
  • Auch die US-Indizes kommen nach einem kräftigen Gewinnssprung zum Handelsbeginn etwas zurück, bleiben aber im positiven Bereich.
  • Thomas Metzger, Head of Asset Management bei Bankhaus Bauer, macht Anlegern vorsichtige Hoffnung: "Für eine Entwarnung ist es definitiv noch zu früh", so Metzger. "Allerdings dürfte mittlerweile einiges eingepreist sein. Insofern spricht vieles dafür, dass sich die Märkte zunächst auf den nun niedrigeren Niveaus einpendeln und kein weiterer deutlicher Kursrutsch folgt. Bildet sich tatsächlich ein stabiler Boden, sollten sich auch mehr und mehr Marktteilnehmer auf die Käuferseite schlagen und die gedrückten Notierungen zum Einstieg nutzen."

Quelle: n-tv.de