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Wirbel um US-Lagerbestände: Ölpreis setzt zur Gegenbewegung an

Sich immer weiter füllende US-Rohöllager haben den Ölpreis binnen einer Woche rund zehn Prozent absacken lassen. Nun deutet sich eine Trendwende an. Erstmals seit neun Wochen könnten die Lagerbestände gefallen sein. Das sitzt.

Ein überraschender Rückgang der vom Branchenverband API berechneten US-Ölbestände hat zur Wochenmitte den Ölpreis angeschoben. Nordseeöl der Sorte Brent verteuerte sich um 1,7 Prozent auf 51,76 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete mit 48,87 Dollar 2,4 Prozent mehr.

Während Analysten mit einem weiteren Aufbau der US-Bestände gerechnet hatten, fielen diese laut API um 531.000 Barrel. Nun richtet sich der Fokus nun auf offizielle Daten der US-Regierung, die am Nachmittag veröffentlicht werden. Sollten sie die Entwicklung bestätigen, wäre es der erste Rückgang der Bestände seit neun Wochen.  

In den vergangenen Tagen hatten Sorgen vor einem zu hohen Angebot die Ölpreise auf Talfahrt geschickt. Seit dem vergangenen Mittwoch waren die Notierungen für US- und Nordsee-Öl in der Spitze um etwa zehn Prozent gefallen. Zuletzt hatten Daten zur Fördermenge im wichtigen Opec-Staat Saudi-Arabien die Preise belastet.

Wie aus dem veröffentlichten Monatsbericht der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) hervorging, hatte das Königreich am Persischen Golf für Februar einen Anstieg der Produktionsmenge über die Marke von zehn Millionen Barrel pro Tag gemeldet.

Quelle: n-tv.de

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