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(Foto: imago/ZUMA Press)

Warnung für Aktionäre: Diese App alarmiert bei Trump-Tweets

Ob Apple, Amazon, Boeing oder General Motors: Donald Trump schimpft immer wieder über große Unternehmen - mit teilweise heftigen Konsequenzen für deren Aktienkurse. Eine App warnt Aktionäre nun, wenn Titel an der Reihe sind, die im Depot liegen.

Donald Trump ist offensichtlich noch im Wahlkampfmodus. Via Twitter teilt er immer wieder ordentlich aus - gern auch gegen große Unternehmen. Und diese knackigen Tweets des künftigen US-Präsidenten haben Konsequenzen. Ein Beispiel: Lockheed Martin verlor an der Börse mal eben mehr als 4,2 Milliarden Dollar an Wert, nachdem sich Trump den Flugzeughersteller vorgeknöpft und sich über den Preis des F-35 Kampfflugzeugs beschwert hatte.

Trump hat bereits über jede Menge Firmen getwittert. Er rief beispielsweise dazu auf, Apple-Produkte zu boykottieren. Er dohte unter anderem Amazon und General Motors. Oder er warf Boeing vor, dass die neue Air Force One viel zu teuer sei – und drückte damit den Aktienkurs.

Wer Aktien hat, für den könnte es also durchaus von Interesse sein, wenn sich Trump über eines dieser Unternehmen äußert - und damit für fallende oder steigende Kurse sorgt. Darauf setzt die Finanzapp Trigger Finance, die Nutzer bei entsprechenden Tweets warnt.

Bei der kostenlosen App für das iPhone (für Android-Smartphones gibt es die App noch nicht) können so genannte "Trigger" (Deutsch in etwa: "Auslöser") eingestellt werden, beispielsweise wenn einzelne Aktien ein bestimmtes Kursniveau erreichen oder sich besonders stark bewegen. Sobald das geschieht, bekommt der Nutzer - wie bei vergleichbaren Apps - eine Nachricht und kann entscheiden, ob und wie er darauf reagiert.

Angesichts der ebenso wie wirkungsvollen Tweets des künftigen US-Präsidenten hat das Start-up in die App jüngst den "Trump Trigger" eingebaut – auf den Smartphone erscheint eine Nachricht, sobald Trump über eine der Aktien des Nutzers twittert. Angesichts der Vorliebe des neuen US-Präsidenten, sich via Twitter Luft zu machen, kann das durchaus sinnvoll sein.

Quelle: n-tv.de

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