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Freitag, 12. Februar 2010

"Back in black" im 1. Quartal

Gewinne bei ThyssenKrupp erwartet

Nach den horrenden Verlusten des Vorjahres dürfte sich die Nachfrage erholt haben. Zudem sollten die eingeleiteten Kostensenkungen für Pluszeichen sorgen, wenn der Konzern die Zahlen für das erste Quartal vorlegt.

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(Foto: picture-alliance/ dpa)

Der Vorstandsvorsitzende Ekkehard Schulz hatte bereits auf der Hauptversammlung am 20. Januar von einem "besser als erwarteten" Start ins Jahr 2009/10 (30. September) gesprochen. Allein das Stahlgeschäft in Europa weise ein Ergebnis im knapp dreistelligen Millionen-Euro-Bereich vor, hieß es damals. Daran halten sich auch die Analysten, die zudem Buchgewinne aus dem Verkauf der Sparten Safway und Industrieservice einkalkulieren.

Im Vorjahresvergleich wird ThyssenKrupp nicht glänzen. Ende 2008 war die Abwärtsdynamik der Krise noch nicht so rasant wie im weiteren Jahresverlauf. Am Ende stand bei einem Umsatzminus von fast einem Viertel ein Verlust von knapp 1,9 Mrd. Euro. Der Konzern steuerte gegen: Die Strukturen wurden verschlankt, Bereiche abgegeben, die Mitarbeiterzahl reduziert.

Dass sich nun wieder positive Vorzeichen zeigen werden, ist für die Analysten dann auch wichtiger als der Blick ein Jahr zurück. Auf noch größeres Interesse werden Aussagen zum erwarteten Geschäftsverlauf treffen. Hier zeigte sich Schulz zuletzt noch vorsichtig über die Nachhaltigkeit des beobachteten Aufschwungs.

Die Prognose für das komplette Geschäftsjahr lautet vorerst: Bei stabilen Umsatzerlösen ein positives bereinigtes Vorsteuerergebnis in niedriger dreistelliger Millionen-Euro-Höhe. Für Hermann Reith von der BHF-Bank scheint dieses Ziel "sehr konservativ". Der Analyst rechnet allerdings noch nicht mit einer Anhebung.

DJ

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