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Freitag, 15. Januar 2010

Stärkster Anstieg seit zwei Jahren

US-Verbraucherpreise ziehen an

In den USA besteht ein größerer Öl-Bedarf.

In den USA besteht ein größerer Öl-Bedarf.
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Die Verbraucherpreise in USA sind im Dezember so stark gestiegen wie seit zwei Jahren nicht mehr. Sie zogen um 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat an, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte.

Ein größeres Plus hatte es zuletzt im Dezember 2007 mit 4,1 Prozent gegeben. Analysten hatten eine Inflationsrate von 2,8 Prozent erwartet, nachdem sie im November noch 1,8 Prozent betragen hatte.

Preistreiber war vor allem Öl. Die weltweite Konjunkturerholung und die höhere Nachfrage wegen des kalten Winters hatten den Rohstoff verteuert.

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Preise nur noch um 0,1 Prozent. Im November hatten sie um 0,4 Prozent angezogen. "Das sieht nicht nach einem deutlichen Preisdruck aus", sagte Analyst Michael Woolfolk von New York Mellon. "Die Notenbank Fed muss sich derzeit keine Sorgen machen."

Die Fed hatte ihren Leitzins wegen der Rezession praktisch auf Null gesenkt, um Konsum und Investitionen anzukurbeln. Bei anziehender Konjunktur kann ein niedriger Zins für Inflationsgefahr sorgen.

wne/rts

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