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Samstag, 16. Januar 2010

Mercedes und BMW

Stopp der Kooperationsgespräche

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(Foto: picture-alliance/ dpa)

Die Autobauer Mercedes und BMW haben ihre Gespräche über eine weitreichende Zusammenarbeit ohne Ergebnis gestoppt. Es gebe keine neuen Themen und keine neuen Termine mehr, berichtete der "Spiegel" unter Berufung auf einen hochrangigen Manager.

Trotz wiederholter Treffen der Konzern-Chefs Dieter Zetsche (Daimler) und Norbert Reithofer (BMW) sei es bei den Projekten, von denen mehrere hundert Millionen Euro Einsparvolumen erhofft wurden, nicht zu Annäherungen gekommen. So sei etwa die gemeinsame Produktion von Getrieben und Motoren diskutiert aber schließlich verworfen worden.

Mercedes und BMW einigten sich dem Bericht zufolge lediglich auf einen gemeinsamen Einkauf von Teilen und eine Zusammenarbeit bei der Hybrid-Entwicklung. Der Mercedes-Mutterkonzern Daimler strebe nun eine enge Kooperation mit Renault an. Dies stoße allerdings konzernintern auf Skepsis, berichtete das Nachrichtenmagazin. Daimler-Manager bemängeln demnach, dass Renault weder bei Technik noch bei Qualität ein ebenbürtiger Partner sei.

wne/AFP

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