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Mittwoch, 07. Juli 2010

Kurzfristiges Kursminus

Spekulanten steigen bei Gold aus

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(Foto: picture alliance / dpa)

Kurzfristig orientierte Anleger am deutschen Derivatemarkt haben sich am Mittwoch vermehrt von Produkten auf einen steigenden Goldpreis getrennt. Auslöser war Händlern zufolge der jüngste Preisrückgang des Edelmetalls. Der Goldpreis verbilligte sich am Mittwoch um 0,4 Prozent auf 1187 Dollar je Feinunze und kostete damit so wenig wie seit sechs Wochen nicht mehr.

"Calls auf Gold wurden von den auf Tagesbasis spekulierenden Anlegern deswegen erstmal verkauft", sagte Euwax-Händler Jens Geider. "Aber das nachhaltige Interesse an Rohstoffen ist nach wie vor vorhanden, viele setzen dabei auf ein langfristiges Investment."

Dominant waren am Mittwoch ansonsten erneut Dax-Produkte. Die Umsätze am Derivatemarkt blieben wegen Ferienzeit und mangels anderer Impulse eher mau. Ein wirklicher Trend sei schwer auszumachen, sagten Händler. Am Vormittag hätten Call-Käufe überwogen, die aber im Laufe des Tages abebbten. "Die Verluste am Aktienmarkt haben sich eingegrenzt und die Derivateanleger haben sich wie so oft antizyklisch verhalten", erläuterte Geider.

rts

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