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"Einer (...) will nur Teile des Ganzen"
"Einer (...) will nur Teile des Ganzen"(Foto: picture alliance / dpa)

Gerüchte um zwei US-Investoren: Schlecker droht die Zerschlagung

Der Bieterwettstreit um die Überreste der insolventen Drogeriemarktkette Schlecker läuft auf vollen Touren. Hinter den Kulissen herrscht offenbar reges Gedrängel. Einem Bericht zufolge mischt auch Beluga-Abwickler Oaktree mit.

Zeigt der Pfeil in Richtung USA?
Zeigt der Pfeil in Richtung USA?(Foto: picture alliance / dpa)

Zwei amerikanische Investoren wollen bislang unbestätigten Angaben zufolge die deutsche Drogeriekette Schlecker kaufen. Angeblich gehören sie zu den drei "heißen Kandidaten" im Rennenum das insolvente Unternehmen. Bei den Interessenten soll es sich um den Finanzinvestor und einen weiteren amerikanischen Investor handeln, berichtete die "Lebensmittelzeitung".

Die Schlecker-Insolvenzverwaltung wollte dies zunächst nicht kommentieren. Oaktree wurde in Deutschland einer breiteren Öffentlichkeit vor allem im Zusammenhang mit dem bekannt. Die Bremer Reederei für Spezialschiffe wurde nach der Pleite abgewickelt.

Bislang bestätigte Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz lediglich,dass der osteuropäische Finanzinvestor zum engeren Bewerberkreis gehört. Insgesamtgebe es sechs "ernsthafte" Bewerber, hieß es. Nach etlichen Filialschließungenund tausenden Kündigungen sind nur noch 13.500 Mitarbeiter bei Schlecker beschäftigt.

Dabei sind angeblich nicht alle Kandidaten für die angestrebte Schlecker-Rettungan einer Paketlösung interessiert. "Einer will alles, der andere nur Teiledes Ganzen", sagte Geiwitz der "Südwest Presse". Bislang war die Rede von drei gleichwertigen engeren Bewerbern, diein ihren Konzepten sehr unterschiedlich seien. Die Prüfung der Angebote werde dauern,geklärt werden müsse auch, ob der neue Eigentümer alle Filialen übernehmen wolle,hieß es in dem Bericht. "Aber wir sind im Plan", sagte Geiwitz, der bisEnde Mai zu einem Abschluss kommen will.

Der osteuropäischeFinanzinvestor Penta hatte bereits signalisiert, nicht unbedingt die ganze Gruppeübernehmen zu wollen. Die Insolvenzverwaltung prüfe grundsätzlich jede Option, favorisiereaber eine Gesamtlösung.

Quelle: n-tv.de