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Montag, 01. Februar 2010

Krise nutzt Billigfliegern

Ryanair erhöht Prognose

Temperamentvoller als seine Piloten: Ryanair-Chef Michael O'Leary.

Temperamentvoller als seine Piloten: Ryanair-Chef Michael O'Leary.
(Foto: REUTERS)

Bessere Geschäfte im Weihnachtsquartal stimmen Europas größten Billigflieger Ryanair optimistischer. Die irische Airline hob ihre Gewinnprognose an. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen nun mit einem Gewinn von 275 Millionen Euro. Zuvor hatte die Fluggesellschaft ein Plus am unteren Ende der Spanne von 200 bis 300 Millionen Euro prognostiziert.

In ihrem dritten Geschäftsquartal bis Ende Dezember konnte Ryanair seinen Verlust auf 10,9 Millionen Euro von 118,8 Millionen Euro im Vorjahr verringern. Der Umsatz stieg leicht um ein Prozent auf 612 Millionen Euro. Positiv wirkte sich vor allem aus, dass die Ticketpreise dank Kapazitätskürzungen und eine Verlagerung auf lukrativerer Routen in diesem Zeitraum nicht so stark fielen wie angenommen.

Zugute kommt Ryanair, dass wegen der Wirtschaftskrise immer mehr Kunden der traditionellen Fluggesellschaften wie Air France, British Airways und Lufthansa auf Billigflieger umsteigen. Diesen Konkurrenten nehme Ryanair weiterhin Marktanteile ab, sagte Finanzchef Howard Millar. "Generell finden wir eine Rezession ziemlich gut." Es gebe noch keine Anzeichen für ein Ende dieses Trends.

wne/rts

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