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Donnerstag, 10. Juni 2010

Umbruch bei britischer Post

Royal Mail soll an die Börse

Die Regierung hält Veränderungen bei der Royal Mail für nötig.

Die Regierung hält Veränderungen bei der Royal Mail für nötig.
(Foto: REUTERS)

Die konservativ-liberale Regierung in Großbritannien erwägt die vollständige Privatisierung der Post durch einen Börsengang. Ein Börsengang der Royal Mail könne ein Volumen von rund neun Milliarden Pfund haben, berichtete der "Daily Telegraph".

Eine vollständige Privatisierung der Royal Mail sei eine der Optionen, die die Regierung prüfe, sagte Postminister Ed Davey der Zeitung.

Der Plan sieht laut der Zeitung die vollständige Privatisierung der Royal Mail vor, die für die Zustellung der Post zuständig ist. Das Post Office, das die rund 12.000 Postfilialen in Großbritannien betreibt, solle hingegen in staatlicher Hand bleiben.

Bei der Royal Mail seien Veränderungen nötig, sagte Davey der Zeitung. Ansonsten drohe bei der Royal Mail eine "tödliche Kombination" von geringerem Postaufkommen, niedrigen Investitionen und Pensionslasten.

DJ

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