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Donnerstag, 14. Januar 2010

Hybrid-Schreiben aus dem Internet

Post geht Netz-Brief an

Der Versand von E-Mails zählt für die meisten Deutschen seit Jahren fest zum Berufsalltag. Jetzt wagt sich der Bonner Logistikkonzern an die eigentlich längst überflüssige Vermählung von Netz und Papier - mit ungewissen Folgen.

Vom Rechner direkt in den Briefkasten: Der Hybrid-Brief kommt sicher frei von Schadviren an.

Vom Rechner direkt in den Briefkasten: Der Hybrid-Brief kommt sicher frei von Schadviren an.
(Foto: picture alliance / dpa)

Der Einstieg der Deutschen Post in das Geschäft mit Internet-Briefen nimmt konkrete Formen an: Für einen online eingesandten Standardbrief, der dann von Boten zugestellt wird, will die Post 46 Cent.

Die Deutsche Post reichte einen entsprechenden Antrag zur Genehmigung bei der Bundesnetzagentur ein, wie Sprecher beider Seiten bestätigten. Damit soll das Online-Angebot weniger kosten als der herkömmliche Standardbrief mit 55 Cent.

Das Angebot sei für die Post kostengünstiger, da die Einsendung elektronisch erfolge, sagte ein Sprecher. Einen Rückschluss auf den noch offenen Preis für den vollständigen Online-Brief, der dem Empfänger auch elektronisch übermittelt werden soll, lasse der Preisantrag für den sogenannten "Hybrid-Online-Brief" nicht zu. Starten soll diese Hybrid-Version im Frühjahr.

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Post will Internetbrief anbieten
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dpa

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