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Mittwoch, 03. Februar 2010

Riesiger Streusalzbedarf

K+S kommt nicht hinterher

Streusalz wird zur Mangelware.

Streusalz wird zur Mangelware.
(Foto: picture alliance / dpa)

Straßenmeistereien haben bis Mitte Januar bereits mehr Streusalz bestellt als sonst im gesamten Winter. Das sagte der Sprecher des Kasseler Streusalzanbieters K+S, Ulrich Göbel. "Wir haben eine Sondersituation. Wir produzieren 20.000 Tonnen Streusalz am Tag und in einem normalen Winter reicht das immer ohne Probleme." Wegen der seit fünf Wochen andauernden Schneefälle sei dies aber nicht genug.

"Auch unser Vorrat von 800.000 Tonnen, den wir immer vor dem Winter anlegen, um Kunden schnell beliefern zu können, ist schon aufgebraucht", sagte Göbel weiter. Einige Städte hätten in ihrer Not Meersalz aus Nordafrika einschiffen lassen, doch dies sei keine Option für K+S. "Wir prüfen andere Entlastungsimporte", sagte Göbel, ohne konkret zu werden.

Seit Mitte Januar werde auch im Kali-Werk im hessischen Philippsthal wieder Auftausalz produziert, um den Bedarf zu decken. "Zusammen mit der Produktion in zwei anderen Kali-Werken können wir so täglich 6000 bis 7000 Tonnen mehr Streusalz herstellen." K+S habe jedoch nicht nur Abnehmer in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Ländern.

wne/dpa

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