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Donnerstag, 11. März 2010

Am Ende eines langen Winters

K+S büßt Umsatz ein

Kriseneffekte in der Landwirtwirtschaft führen bei dem Salz- und Düngemittelhersteller K+S zu einen deutlichen Gewinneinbruch. Auch beim Umsatz gibt es Lücken. Mit seinen Zahlen bleibt der Konzern dennoch leicht über den Erwartungen.

Kali und Salz für Äcker und Straßen: Das Firmenschild vor der Zentrale in Kassel.

Kali und Salz für Äcker und Straßen: Das Firmenschild vor der Zentrale in Kassel.
(Foto: dpa)

Die schwache Nachfrage der Landwirte in der Wirtschaftskrise hat dem Salz- und Düngemittelhersteller K+S einen heftigen Gewinneinbruch eingebrockt. Nach einem Rekordergebnis 2008 fiel der operative Gewinn (Ebit 1) im vergangenen Jahr um 82 Prozent auf 238 Mio. Euro, teilte der Konzern mit.

Der Umsatz sank um 26 Prozent auf 3,57 Mrd. Euro. Mit beiden Kennziffern schnitt der Konzern etwas besser ab als von Analysten erwartet.

Zudem konnte das Unternehmen im vierten Quartal dank der hohen Streusalznachfrage seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr erstmals im Jahr 2009 wieder steigern. Die Aktionäre müssen sich für 2009 mit einer Dividende von 0,20 Euro je Aktie begnügen nach 2,40 Euro im Jahr 2008 im Vorjahr.

Für das laufenden Jahr geht K+S wie seine Konkurrenten Potash und Uralkali von einer weiteren Erholung des Düngemittelmarktes aus. Der Kali-Absatz werde 2010 auf 45 (2009: 30) Mio. Tonnen steigen und 2011 mit rund 55 Mio. Tonnen nahezu wieder das Absatzniveau vor der Wirtschaftskrise erreichen.

Im Zuge der Erholung erwartet K+S im laufenden Jahr deutliche Zuwächse bei Umsatz, operativem Gewinn und Konzernergebnis.

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K+S profitiert gewaltig
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rts

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