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Montag, 02. August 2010

Wer nimmt die Handychip-Sparte?

Infineon spielt Verkaufsorakel

Klappern gehört zum Handwerk: Infineon deutet Fortschritte bei den Verhandlungen um die hauseigene Handychip-Sparte an. Namen können die Münchner allerdings noch nicht nennen.

Das "Gehirn" des Telefons: Chips aus dem Hause Infineon.

Das "Gehirn" des Telefons: Chips aus dem Hause Infineon.
(Foto: Infineon)

Der Halbleiterspezialist Infineon kommt eigenen Angaben zufolge bei den Verhandlungen über einen möglichen Verkauf der Handychip-Sparte voran. Es seien wesentliche Fortschritte in den Gesprächen mit Interessenten erzielt worden, teilte der Konzern mit. Ziel einer möglichen Transaktion sei die "strategische Weiterentwicklung" des Segments. In den vergangenen Wochen war bereits über einen möglichen Verkauf des Geschäfts spekuliert worden.

Neben dem US-Konzern Intel waren auch Broadcom und Samsung Electronics als mögliche Käufer genannt worden. Der weltgrößte Chipkonzern Intel versucht seit längerem, in den Markt für Handychips einzusteigen und war Mitte 2009 eine Kooperation mit dem Mobiltelefonhersteller Nokia eingegangen, um gemeinsam Datenträger für die mobile Internetnutzung zu entwickeln.

Die Sparte Mobilfunkchips ("Wireless Solutions") ist eines von vier Geschäftsfeldern von Infineon. Im Geschäftsjahr 2008/2009 verbuchte Infineon mit der Sparte bei einem Umsatz von 917 Millionen Euro einen operativen Verlust von 36 Millionen Euro

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dpa

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