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Dienstag, 20. April 2010

Chips für den Motorraum

Infineon glaubt an E-Pkws

Der technologische Wandel im Autobau verschiebt in der Zuliefererindustrie die Marktgewichte. Mit der neuen Technik rücken auf den Listen der Hersteller plötzlich neue Namen ganz nach oben. Auch Infineon macht sich große Hoffnungen.

Mehr Strom, mehr Steuerung: Das Auto ist auf dem Weg zum fahrenden Computer.

Mehr Strom, mehr Steuerung: Das Auto ist auf dem Weg zum fahrenden Computer.
(Foto: picture alliance / dpa)

Der Halbleiter-Spezialist Infineon sieht in Chips für Elektroautos langfristig großes Umsatzpotenzial. "In fünf bis zehn Jahren könnte unser Umsatz mit Halbleitern für die Elektromobilität schon im hohen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich liegen", sagte Vorstandschef Peter Bauer der Tageszeitung "Die Welt".

Schätzungen seien in der Startphase des Marktes zwar schwierig, schränkte Bauer ein. Er gehe aber davon aus, dass in Hybrid- und Elektroautos Halbleiter im Wert von rund 900 Dollar je Wagen verbaut werden.

Bei Fahrzeugen mit herkömmlichem Antrieb seien es heute Chips für etwa 300 Dollar. Infineon ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei der Bordelektronik klassischer Wagen.

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dpa

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