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Montag, 01. Februar 2010

Zeitenwende in der Passagierluftfahrt

Immer mehr Asiaten fliegen

In den hart umkämpften Märkten für Flugzeugbauer und Fluggesellschaften verlagern sich die Gewichte immer weiter nach Osten. Nach Angaben aus der Branche bewegen sich in Asien mittlerweile mehr Menschen durch die Luft als in Nordamerika.

Luftfahrtmesse in Singapur: Fototermin für den Fracht-Airbus A330-200F.

Luftfahrtmesse in Singapur: Fototermin für den Fracht-Airbus A330-200F.
(Foto: REUTERS)

Asien hat Nordamerika als wichtigsten Markt der internationalen Luftfahrtbranche abgelöst. Im vergangenen Jahr beförderten die Fluggesellschaften in der Asien-Pazifik-Region 647 Millionen Passagiere, teilte der Branchenverband IATA. In Nordamerika habe die Zahl der Reisendenden 2009 bei 638 Millionen gelegen. Insgesamt war damit laut IATA mehr als ein Viertel der weltweit 2,2 Milliarden Flugpassagiere in Asien unterwegs.

Die IATA-Zahlen erreichen den Markt zu Beginn der Luftfahrtmesse in Singapur. Wichtigster Einzelmarkt der Luftfahrt ist demnach China: 1400 Flugzeuge bieten dort wöchentlich 5,7 Mio. Plätze für Flugreisen an. Das ist mehr als doppelt so viel wie in Japan, der Nummer zwei im asiatischen Markt.

Dort zählte die IATA 540 Maschinen und ein wöchentliches Angebot von 2,6 Mio. Sitzen. Die IATA vertritt 230 Fluggesellschaften, die nach eigenen Angaben für 93 Prozent der weltweiten Linienflüge stehen. Viele Billigflieger, die zuletzt stark wuchsen, sind in dem Branchenverband hingegen nicht vertreten. Deren Passagierzahlen tauchen damit auch nicht in der IATA-Statistik auf.

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AFP

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