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Freitag, 04. Dezember 2009

Dubais Plan geht nicht auf

Gläubiger wollen Geld sehen

Investoren und Gläubiger des Staatsfonds Dubai World werden einem Pressebericht zufolge voraussichtlich das von dem Fonds angestrebte Stillhalteabkommen zur Aussetzung des Kapitaldienstes ablehnen.

Der Herrscher von Dubai, Scheich Mohammed bin Raschid al-Maktum muss jetzt cool bleiben.

Der Herrscher von Dubai, Scheich Mohammed bin Raschid al-Maktum muss jetzt cool bleiben.
(Foto: picture alliance / dpa)

Alles nur Fassade: Dubai kämpft mit Schulden in Milliardenhöhe.

Alles nur Fassade: Dubai kämpft mit Schulden in Milliardenhöhe.
(Foto: AP)

Entsprechende Einschätzungen würden Berater vertreten, die in den Gesprächen zwischen Gläubigern und Dubai World involviert sind, berichtet die britische Zeitung "Guardian" ohne die Namen der Berater preiszugeben.

Die Verhandlungen über das Stillhalteabkommen könnten sich noch Monate hinziehen, weil so viele Parteien daran beteiligt sind. Einer der Berater sagte: "Es wird kein Stillhalteabkommen geben."

Sollte die Aussetzung des Kapitaldienstes nicht gelingen, würde dies technisch einen Zahlungsverzug der Kredite bedeuten. Banken und Hedgefonds müssten dann ihre Forderungen in Dubai einklagen. Dies könnte sich laut dem Bericht als schwierig erweisen.
Dubai hatte vergangene Woche wegen einer nötigen Umstrukturierung von Dubai World Gläubiger um einen Zahlungsaufschub von einem halben Jahr gebeten. Das Emirat hat insgesamt Schulden von 80 Mrd. US-Dollar angehäuft, davon hat 59 Mrd. US-Dollar der Fonds zu verantworten.

Der Staatsfonds ist mit der Baufirma Nakheel unter anderem für den Bau der künstlichen Palmeninseln vor der Küste des Wüstenstaats zuständig. Nakheel sollte ursprünglich eine Schuld von 3,5 Mrd. US-Dollar bis Ende Dezember begleichen.

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DJ

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