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Samstag, 21. November 2009

Krisenhilfe per Geldspritze

EZB denkt ans Aussteigen

In der Euro-Zone ist nach den Worten eines Top-Notenbankers der EZB vorerst keine schnelle Zinserhöhung in Sicht. Die Liquiditätsschleusen wollen die Währungshüter offenbar erst an anderer Steelle schließen.

"Der Ausstieg erfolgt schrittweise": Lorenzo Bini Smaghi.

"Der Ausstieg erfolgt schrittweise": Lorenzo Bini Smaghi.

Wenn die Europäische Zentralbank einige ihrer Krisenhilfen zurücknehme, bedeute dies noch nicht, dass sie eine Zinserhöhung vorbereite, sagte EZB-Direktoriumsmitglied Lorenzo Bini Smaghi in einer Rede in Paris.

"Der Ausstieg erfolgt schrittweise und betrifft zwei Dimensionen, nämlich die unkonventionellen Maßnahmen der Notenbanken sowie die Höhe der Leitzinsen", sagte er.

"Es besteht das Risiko, dass Marktteilnehmer die Entscheidung über den einen Teil des Ausstiegs als Wegbereiter für den Rest interpretieren", beschrieb Bini Smaghi seine Sorge. Die Angst vor einer Überreaktion des Finanzmarktes könne die Notenbanken zudem dazu bewegen, notwendige Entscheidungen aufzuschieben.

EZB-Chef Jean-Claude Trichet hat für Anfang Dezember Beratungen über konkrete Schritte zur Beendigung der Politik des billigen Geldes angekündigt.

Behutsame Exit-Strategie.

Behutsame Exit-Strategie.
(Foto: picture-alliance/ dpa)

rts

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