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Montag, 08. Februar 2010

Rückschlag im zweiten Halbjahr

Börsenprofis werden vorsichtig

Die Zuversicht hinsichtlich der konjunkturellen Perspektiven der Eurozone lässt deutlich nach. Einer Umfrage zufolge stellen sich die professionellen Marktteilnehmer auf einen Rückschlag in der zweiten Jahreshälfte ein.

Das Ergebnis lautet: 32.

Das Ergebnis lautet: 32.
(Foto: REUTERS)

Professionelle Börsenanleger sagen der Euro-Zone einen Konjunkturrückschlag voraus. Der Sentix-Index fiel im Februar um 4,5 Punkte auf minus 8,2 Zähler, teilte die Investmentberatung Sentix zu ihrer monatlichen Umfrage unter 918 Investoren mit. Die Lage wurde dabei etwas schlechter bewertet, während die Aussichten sogar deutlich negativer eingeschätzt wurden. "Für die laufende Konjunkturerholung wird damit eine Verschnaufpause im zweiten Halbjahr angezeigt", interpretierten die Berater ihre Ergebnisse.

Das Minus im Februar war der erste Rückgang nach sechs Zuwächsen in Folge. Im Januar war mit minus 3,7 Zählern noch der höchste Indexstand seit Juni 2008 erreicht worden.

Die Anleger begründeten ihren Pessimismus mit der Sorge vor schlechter laufenden Geschäfte mit China, nachdem die dortige Regierung die Kreditvergabe der Banken eingeschränkt hat. "Schließlich stellte genau diese Region im Vorjahr den Motor für die globale Konjunkturerholung dar und war auch für 2010 der Hoffnungsträger für exportlastige Unternehmen in der Euro-Zone", hieß es.

Die Pekinger Regierung hatte mehrere Maßnahmen eingeleitet, um einer Überhitzung der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt vorzubeugen.

DJ/rts

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