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Mittwoch, 02. Februar 2011

Neue US-Bankerpläne

Bald 100-jährige Staatsanleihen?

Wenn Banker einen Vorschlag zum Schuldenabbau machen, sollten Anleger hellhörig werden. In den USA ist derzeit ein Plan in der Diskussion, der bis zu 100 Jahre laufende Staatsanleihen beinhaltet. Das Interesse daran sei groß, heißt es bei Finanzinstituten wie JP Morgan oder Goldman Sachs.

Wall-Street-Banker suchen nach Wegen aus der US-Schuldenkrise.

Wall-Street-Banker suchen nach Wegen aus der US-Schuldenkrise.
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Um die finanzielle Situation der USA ist es nicht gut bestellt. Finanzminister Timothy Geithner warnte jüngst vor einer möglichen Staatspleite. Da kommt eine Idee von führenden Wall-Street-Banken gerade Recht: Sie haben sich für US-Staatsanleihen mit Laufzeiten von bis zu 100 Jahren ausgesprochen.

Vor allem Versicherer und Rentenfonds zeigten großes Interesse an Bonds mit extralangen Laufzeiten, heißt es im veröffentlichten Sitzungsprotokoll eines Treffen von Regierungs- und Branchenvertretern. Als denkbar wurden demnach Staatsanleihen mit Laufzeiten von 40 bis 100 Jahren vorgeschlagen.    

Brainstorming der besonderen Art

Eine Staatssekretärin des Finanzministeriums äußerte jedoch Zweifel an dem Vorschlag der Banker. Sie glaube nicht, dass Staatsanleihen mit extralangen Laufzeiten Vorteile brächten, sagte Mary Miller.

Auf der Suche nach neuen Wegen des Schuldenabbaus treffen sich Vertreter des Finanzministeriums einmal im Quartal mit Managern führender US-Banken, darunter JP Morgan Chase und Goldman Sachs.

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bad/rts

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