Das Gefeilsche um Karstadt scheint ein gutes Ende zu nehmen: Investor Berggruen wird mit großer Wahrscheinlichkeit die Warenhauskette übernehmen können.
Die deutsche Wirtschaft hat im vergangenen Jahr der Schuldenkrise die Stirn geboten: Zum ersten Mal haben die heimischen Exporte Waren im Wert von über eine Billion Euro ins Ausland geliefert. Auch die Auftragsbücher des ältesten Klavierbauers in Deutschland sind voll.
Die Verhandlungen der griechischen Regierung über ein neues Sparpaket laufen noch immer. Ohne drastische Kürzungen bekommen die Griechen keine weiteren Finanzhilfen, die sie vor einer Pleite bewahren. Doch das Paket scheint fast geschnürt. Streit gibt es jedoch um die Renten.
Das Opel-Werk Bochum steht angeblich erneut auf der Kippe. Der US-Autokonzern General Motors (GM) prüf angeblich aufgrund des schwachen Geschäfts in Europa die Schließung des Standortes. Die Mitarbeiter reagieren resigniert.
Gute Wirtschaftsdaten und Milliardenhilfen der EZB schieben den Dax kräftig an. Seit Jahresanfang haben die Bullen das Heft fest in der Hand, die Sorgen um Griechenland scheinen vergessen - während in Athen wieder Tausende auf die Straße gehen und gegen den weiteren Sparkurs der Regierung protestieren.
Nach Rissen in den Tragflächen mehrerer Airbus A380 schickt die Flugsicherheit (EASA) jetzt alle Maschinen des Typs zum Flügel-Check. Der Hersteller betont, Passagiere müssten sich keine Sorgen machen. Qantas hatte die Haarrisse bei Routineuntersuchungen entdeckt.
Deutsche Urlauber und deutsche Politiker haben etwas gemeinsam: Bei beiden steht Griechenland gerade nicht besonders hoch im Kurs. Laut einer aktuellen Studie bricht der deutsche Griechenland-Tourismus seit 2009 um ein Drittel ein. Eine Hiobsbotschaft für das krisengeschüttelte Land, denn von den Urlaubern aus aller Welt hängen rund 700.000 Arbeitsplätze und ein Fünftel der Wirtschaftsleistung ab.
Die deutsche Wirtschaft bietet im Jahr 2011 der Schuldenkrise die Stirn: Zum ersten Mal liefern die heimischen Exporteure Waren im Wert von über eine Billion Euro ins Ausland. Und auch die Einfuhren aus anderen Ländern erreichen im vergangenen Jahr ein Rekordniveau.
Die Kälte hat Deutschland im Griff. Gerade jetzt ist der Energiebedarf besonders hoch. Doch ist die Stromversorgung angesichts der Energiewende gefährdet? Ob Blackouts drohen, darüber spricht n-tv Korrespondentin Marie Görz mit Matthias Kurth, dem Chef der Bundesnetzagentur.
Der US-Konzern
General Motors will sein Europageschäft, zu dem auch Opel gehört, endlich
wieder auf Kurs bringen. Laut "Wall Street Journal" zieht der Konzern
die Schließung der Opel-Standorte Bochum und Ellesmere Port in England in
Betracht. Der Betriebsrat dagegen sagt, er habe keine Hinweise darauf.
Jeder kennt sie: die Produkte aus dem Hause Apple. Die Nachfrage ist gigantisch. Doch die Begeisterung würde sich mit Sicherheit bei einigen Verbrauchern legen, wenn sie wüssten, wie die Produkte hergestellt werden. Foxconn fertigt sie – ein, chinesisches Unternehmen das immer wieder in Verruf wegen Selbstmorden seiner Mitarbeiter gerät. Die Arbeitsbedingungen sind verheerend. Eine Mitarbeiterin berichtet.
Auch wenn unter dem Strich ein Gewinn steht, so sind doch die rosigen Zeiten bei dem Unterhaltungsgiganten mit Fernsehsendern, Filmstudios und Videospielen, Walt Disney, vorbei. Richtig Freude bereiten dem Management derzeit aber nur die Freizeitparks - mit Ausnahme des europäischen Ablegers nahe Paris.
Robert J. Shiller kennt sich aus mit Krisen: Bereits 2005 warnte der legendäre Wirtschaftsprofessor vor der Blase am US-Immobilienmarkt. In Davos spricht er mit n-tv Moderatorin Isabelle Körner über ganz andere Gefahren - und die Folgen für die Finanz- und Wirtschaftsmärkte. Shiller ist sich sicher: "Die Europäer werden den Euro nicht fallen lassen."
Das Thema Griechenland wirft dunkle Schatten auf den Gipfel in Davos. Die Krise ist noch immer nicht gelöst, die Gespräche mit den Banken dauern an. Mit welcher Entwicklung rechnet Josef Ackermann? "Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Lösung finden", sagt Josef Ackermann im Gespräch mit n-tv Wirtschaftschef Ulrich Reitz. Alle Parteien seien daran interessiert eine Staatspleite zu verhindern.
Zum Abschied macht er reinen Tisch: Mit dem Verlust im vierten Quartal nimmt Josef Ackermann Altlasten aus seiner Amtszeit auf die eigenen Schultern. "Ich wollte das noch selbst wegstecken", erklärt der scheidende Chef der Deutschen Bank im Gespräch mit n-tv Moderatorin Katja Dofel. Offen spricht er über Rendite, Moral und die Kritik am Geschäft mit Lebensmitteln.
Wie reagiert Bosch auf die Risiken der Schuldenkrise? "Wenn alles unsicher ist, ist auch alles möglich", antwortet Franz Fehrenbach, Chef des stillen Technologiegiganten in Davos. Im Gespräch mit n-tv Moderatorin Isabelle Körner erläutert Fehrenbach, welche Szenarien Bosch durchspielt, und was er sich vom anstehenden EU-Gipfel erhofft.
Audi-Chef Rupert Stadler spürt die Unsicherheiten der Eurokrise. Es sei keine Frage des Vermögens, betont der Auto-Manager im Gespräch mit n-tv Moderatorin Isabelle Körner. Vielmehr bestehe ein Vertrauensbruch seitens der Kunden. In Westeuropa werden die Märkte stagnieren, glaubt Stadler. Audi setze deshalb verstärkt auf den Export.
In Griechenland ist das öffentliche Leben weitgehend zum Stillstand gekommen. Die Gewerkschaften machen mit den Streiks gegen die Sparauflagen der Regierung mobil. Der aber bleibt keine Wahl. Doch ob es Athen wirklich gelingt, das Land in der Eurozone zu halten, wird immer fraglicher.
Das griechische
Privatisierungsprogramm sollte das Größte weltweit werden. Bis 2015 will das
Land mit dem Verkauf von Staatsbesitz 50 Milliarden Euro einnehmen. Doch dieses
Ziel rückt in immer weitere Ferne.
Schuldenkrise,
Rezession, Jobabbau - die Zeitungen sind im Moment voll von schlechten
Nachrichten. Aber es gibt auch Lichtblicke: Ein Busunternehmer aus Australien überrascht
seine Mitarbeiter mit einem Geschenk der ganz besonderen Art.
Wie lange hält Deutschland dem Druck noch stand? Griechenland braucht mehr Geld, doch noch weigert sich Berlin, dem zweiten Hilfspaket zuzustimmen. Der deutsche Vorschlag, Griechenland solle seinen Haushalt durch die EU kontrollieren lassen, stößt auf Ablehnung in Athen.
Auch an diesem Freitag blickt Europa wieder gebannt nach Griechenland. Dort setzen Regierung und die privaten Gläubiger ihre Gespräche über einen Schuldenerlass fort. Er ist Bedingung für ein weiteres Rettungspaket. Eurogruppen-Chef Juncker stellt dafür weitere Bedingungen - deutet aber an, auch die Eurostaaten müssten möglicherweise auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten.
"Ob der Euro eine Zukunft hat, hängt von der Politik ab", glaubt Wirtschaftsnobelpreisträger Josef Stiglitz. Die Euro-Krise könne gelöst werden, die Frage sei, ob die Politik das wirklich wolle. "Ich würde sage, der Euro hat eine 50:50 Chance zu überleben."
Für China ist Europa der größte Markt und Deutschland das dazugehörige Tor. Das Handelsvolumen zwischen beiden Ländern beträgt über 140 Milliarden Euro. Kanzlerin Merkel wirbt auf ihrer 5. China-Reise für noch mehr Investitionen. Außerdem soll China den Europäern bei deren Schuldenproblemen helfen.