Bislang war die Frage: Bleibt Griechenland im Euro oder kehrt der Krisen-Staat zur Drachme zurück? Jetzt kommt die Deutschen Bank mit einer ganz anderen Idee: Damit die Griechen die Gemeinschafsbewährung behalten können, sollen sie ihren eigenen Euro, den sogenannten "Geuro" bekommen.
Nach der Facebook-Party zum Börsengang folgt jetzt die große Ernüchterung: An der Technologiebörse Nasdaq ist die Aktie mit einem Minus von mehr als 11 Prozent aus dem Handel gegangen. Schon am ersten Handelstag konnte die Aktie nur mit Stützungskäufen knapp über dem Ausgabekurs schließen. Mit dem Einbruch jetzt verlor Facebook innerhalb eines Handelstages rund 11 Milliarden Dollar Börsenwert.
Das Ringen um Griechenland zehrt an den Kräften aller Beteiligten. Soll das Land im Euro bleiben oder ist es besser, wenn es zur Drachme zurückkehrt? Vielleicht hilft eine Parallelwährung, meint Thomas Mayer von der Deutschen Bank.
Der Ölpreis steigt auf konjunkturell bedrohliche Höhen. Dass deshalb auch über das Anzapfen der strategischen Ölreserven der USA spekuliert wird, ist aus Sicht von Sandra Navidi von BeyondGlobal lediglich ein Manöver im US-Wahlkampf.
Die wirtschaftliche und politische Lage in Griechenland verschlimmert sich zusehends, doch ein Ausweg ist nach Einschätzung von Sandra Navidi von BeyondGlobal nicht in Sicht. Nötige Investitionen des Auslands sind nicht in Sicht, zudem wird das Land zu Tode gespart. Den riskanten Weg eines Neustart will das politische Europa aber nicht riskieren.
Mitarbeiter mehrerer hessischer Filialen des Discounters Aldi Süd sollen laut einem Medienbericht unbemerkt leicht bekleidete Kundinnen gefilmt haben. Auch die Eingabe von Pin-Nummern durch Kunden soll zu sehen sein. Das Unternehmen verspricht Konsequenzen, sowohl disziplinarische, als auch strafrechtliche.
Das Risiko einer akuten Krisenansteckung in Europa ist für Länder wie Spanien oder Portugal aus Sicht von Josef Ackermann nicht gebannt. Im n-tv Interview stellt der scheidende Chef der Deutschen Bank noch Jahre der Krisenbewältigung in Aussicht und erläutert, worin für Europas Wirtschaft die größten Risiken liegen.
Frank Meyer spricht mit Joachim Goldberg von Cognitrend über den neuen Optimismus an der Börse, die Sorgen der Märkte, die Aktien der Nachbarn und die großen und kleinen Sündenfälle der Anleger.
Es ist der Traum jedes Wirtschaftsjournalisten, als Reporter von der Wall Steet zu
berichten. Jens Korte hat sich diesen Traum erfüllt. Seit elf Jahren ist er
für n-tv in New York und berichtet mehrmals täglich live vom Parkett. Wir haben ihn einen Tag lang begleitet.
Jedes Jahr das selbe Spiel: Die Steuererklärung steht an. Der Bundesrechnungshof hat jetzt festgestellt, dass der Staat zu viele Steuern zurückzahlt. Der Grund: mangelhafte Überprüfung der Angaben.
Anleger auf der Suche nach Investitionschancen in Emerging Markets konzentrieren sich oftmals auf Asien oder Lateinamerika. Der Fidelity EMEA Fonds (ISIN: LU0303816028) will etwas gegen den Herdentrieb setzen und legt gezielt in den eher vernachlässigten Regionen der aufstrebenden Länder in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika.
Die Eurokrise ist längst noch nicht überstanden. Zwar sind die Auktionen spanischer und italiensicher Staatsanleihen überraschend gut gelaufen, doch Europa hängt am Tropf der EZB. Dass die Währungshüter ihr Pulver nun nicht auf einmal verschießt, ist aus Sicht von Sandra Navidi von BeyondGlobal vernünftig. So oder so wird Europa jedoch in die Rezession rutschen.
Am Ende des Euro-Krisenjahres haben die EU-Staaten zum Schutz der Gemeinschaftswährung einen ständigen Rettungsschirm beschlossen. Die 27 Staaten einigten sich zuvor auf eine Änderung des EU-Vertrags, um bis 2013 einen ständigen Krisenfonds aufzulegen. Damit setzt Kanzlerin Merkel ihre Pläne zur Euro-Rettungen durch. Die Eurobonds aber bleiben ein Streitpunkt.