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(Foto: imago/UPI Photo)
Mittwoch, 20. September 2017

Dow Jones steigt um 0,2 Prozent: Wall Street schließt nach Fed uneinheitlich

Die US-Börsen haben die Rekordserie in kleinen Schritten fortgesetzt. Sowohl der Dow-Jones-Index als auch der marktbreite S&P-500 erklommen neue Rekordhöhen, hauchdünn über den alten Hochs. Der Beschluss der US-Bundesbank hatte keine Auswirkungen.

Letztlich passierte an der Wall Street herzlich wenig, die Musik spielte abseits des Aktienmarktes. Denn am Devisen-, Renten und Goldmarkt sorgte die US-Notenbank für reichlich Bewegung. Die machte nach ihrer zweitägigen Sitzung klar, dass es ihr mit der Straffung der Geldpolitik ernst ist.

Eine klare Mehrheit des Offenmarktausschusses ging davon aus, dass es bis Jahresende noch eine Zinserhöhung geben wird. Für 2018 werden wie bisher drei Zinserhöhungen anvisiert, für 2019 allerdings nur noch zwei anstatt drei.

Für das Jahr 2020 ist nur eine Erhöhung vorgesehen. Bei ihrer Ratssitzung beschlossen die obersten Währungshüter der USA, den Leitzins in der aktuellen Spanne vorerst zu belassen, was auch so erwartet worden war.

Die US-Börsen haben am Mittwoch uneinheitlich geschlossen. Der Dow-Jones-Index stieg um 0,2 Prozent auf 22.412 Punkte. Der breiter gefasste S&P legte um 0,1 Prozent auf 2508 Stellen zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor dagegen 0,1 Prozent auf 6456 Zähler.

Bei den Einzelwerten standen Technologie-Werte im Fokus. Der Apple-Kurs lastete nach Berichten über Verbindungs- und Batterieprobleme bei der neuen Generation der Apple-Watch auf der Stimmung an der Wall Street. Die Aktie lag knapp 1,7 Prozent im Minus. Western-Digital-Titel gaben 3,9 Prozent ab. Der Festplattenhersteller dürfte im Rennen um Toshibas Chipsparte das Nachsehen haben.

In Frankfurt ging der Dax mit 12.569 Punkten mit einem Mini-Plus aus dem Handel. Falls Sie wissen wollen, was sonst noch an den Börsen passiert ist, finden Sie hier unseren Börsen-Tag.

Quelle: n-tv.de

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