09.02.2012 06:16 Uhr Frankfurt 05:16 Uhr London 00:16 Uhr New York 14:16 Uhr Tokio
Suche
Marktberichte

Montag, 22. März 2010

Scheu vor dem Risiko

US-Börsen schwächer erwartet

:

(Foto: picture alliance / dpa)

Die New Yorker Aktienmärkte dürften am Montag mit Verlusten in die neue Handelswoche starten. Börsianer verwiesen auf die Unsicherheiten hinsichtlich einer Lösung der griechischen Schuldenkrise und auf die gebilligte US-Gesundheitsreform - zwei Faktoren, die bei Investoren wieder zu einer ausgeprägteren Risikoaversion führen könnten. Zudem schüre die überraschende Zinserhöhung in Indien wieder Ängste einer weltweiten geldmarktpolitischen Straffung.

Gegen 13.50 Uhr notierte der Future auf den Dow Jones mit 0,48 Prozent im Minus. Am Freitag hatte der US-Leitindex nach mehrtägiger Gewinnserie und einem neuen 18-Monats-Hoch 0,35 Prozent schwächer bei 10.741,98 Punkten geschlossen. Der Nasdaq-100-Future verlor zuletzt 0,54 Prozent, nachdem der technologielastige Auswahlindex am letzten Handelstag der Vorwoche um 0,59 Prozent auf 1.932,43 Punkte abgegeben hatte.

Nach der Billigung der US-Gesundheitsreform rücken Aktien aus dem Pharma- und Gesundheitssektor verstärkt in den Fokus. 'Dass die Gesundheitsreform nun durchgewunken wurde, wirft eine Menge an Fragen auf. Langfristig aber dürften daraus keine größeren Folgen für die Märkte zu erwarten sein', sagte Peter Cardillo, Chief-Ökonom bei Avalon Partners.

Bei den Einzelwerten rückt erneut Google in den Blick. China hat dem Internetgiganten mit ernsten Konsequenzen für seine Geschäftsinteressen gedroht, sollte Google tatsächlich seine chinesische Suchmaschine abstellen. Die Tageszeitung 'China Daily' warf Google vor, seinen Streit mit der chinesischen Regierung über Einschränkungen bei der Berichterstattung über Menschenrechte zu 'politisieren'.

Ferner sorgt Tiffany mit Vierteljahreszahlen für Aufmerksamkeit. Der Gewinn der Juwelierkette im Schlussquartal hatte die Erwartungen nicht erfüllen können.

dpa-AFX

Artikel versenden

Scheu vor dem Risiko: US-Börsen schwächer erwartet

Empfänger
Ihre Informationen
Persönliche Mitteilung

Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.