Dienstag, 09. Februar 2010
Stabilisierung
US-Börsen im Plus erwartet
(Foto: ASSOCIATED PRESS)
Nach der jüngsten Talfahrt werden die US-Börsen am Dienstag etwas höher erwartet. Eine Stabilisierung der europäischen Märkte und vor allem auch der zum US-Dollar wieder festere Euro schwappten auch auf die US-Börsen über, sagte ein Aktienhändler. Die Sorgen um die ausufernde Verschuldung einzelner Staaten der Eurozone, die in den vergangenen Tagen weltweit auf die Stimmung an den Kapitalmärkten gedrückt habe, lasse etwas nach.
Gegen 14.50 Uhr notierte der Future auf den Dow Jones 0,74 Prozent höher. Der US-Leitindex war im späten Handel am Vorabend stark unter Druck geraten und verlor zunächst den Kampf um die Marke von 10.000 Punkten. Am Schluss standen minus 1,04 Prozent auf 9.9008,39 Punkte zu Buche. Der Nasdaq-100-Future fiel am Dienstag um 0,64 Prozent. Der Auswahlindex für Technologiewerte war am Vortag um 0,64 Prozent auf 1.734,88 Zähler gefallen.
Coca-Cola wurden nach Zahlen vorbörslich etwas fester gehandelt. Der weltgrößte Erfrischungsgetränke-Hersteller hatte im Schlussquartal 2009 den Gewinn um 55 Prozent zum Vorjahr auf 1,5 Milliarden Dollar gesteigert. Der Umsatz hatte um 5 Prozent auf 7,5 Milliarden Dollar zugelegt. Börsianer sahen die Ergebnisse 'im Rahmen der Analystenerwartungen', der Umsatz sei etwas besser gewesen. Empfindlich negativ reagierten dagegen Electronic Arts , deren Aktien eine gute halbe Stunde vor Handelsstart um mehr als acht Prozent enbrachen. Börsianer verwiesen auf einen 'enttäuschenden Ausblick' des Computerspiele-Entwicklers, dessen Geschäft weiter am Boden liege.
Aktien von Amgen zogen dagegen vorbörslich deutlich an. Eine klinische Studie hatte gezeigt, dass der Wirkstoff Denosumab in der Reduzierung von Knochenbrüchen und anderen Problemen mit der Knochendichte während der Therapie von fortgeschrittenem Prostatatumoren Zometa von Novartis überlegen ist. Die Studie habe alle ihre Ziele erfüllt, hieß es. Amgen hält die Ergebnisse eigenen Angaben nach für statistisch signifikant. Details würden aber erst im Juni veröffentlicht.
dpa-AFX
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