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Marktberichte

Freitag, 03. September 2010

Konjunkturängste lassen nach

US-Börsen deutlich fester

Besser als erwartet ausgefallene Arbeitsmarktdaten geben den New Yorker Aktienmärkten zum Wochenausklang kräftig Schwung. Damit nehmen die Sorge um einen erneuten Rückfall der US-Wirtschaft in eine zweite Rezession weiter ab.

Die Arbeitsmarktzahlen machen Lust auf mehr.

Die Arbeitsmarktzahlen machen Lust auf mehr.
(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Unerwartet gute Daten vom US-Arbeitsmarkt haben den New Yorker Börsen am Freitag Auftrieb verliehen. Die Zahl der Beschäftigten sank im August zwar den dritten Monat in Folge. Doch verschlechterte sich die Lage nicht so stark wie befürchtet. Das schmälerte die Sorge der Anleger, dass die US-Wirtschaft in die Rezession zurückfallen könnte.

Begrenzt wurden die Kursgewinne jedoch durch die Nachricht, dass das Wachstum der US-Dienstleister im August auf das niedrigste Niveau seit Jahresbeginn gefallen ist. "Wir müssen weiterhin absolut vorsichtig sein. Die Kurse werden volatil bleiben", sagte Christian Wagner von Longview Capital Management. "Wenn wir auf Jahressicht etwa ein Breakeven erreichen, dann wäre das großartig."

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 1,2 Prozent höher bei 10.447 Punkten, nachdem er zwischen 10.321 und 10.451 Zählern gependelt war. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte 1,3 Prozent auf 1104 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg um 1,5 Prozent auf 2233 Punkte. Auf Wochensicht ergibt sich damit ein Plus von 2,9 Prozent beim Dow, von 3,8 Prozent beim S&P und von 3,7 Prozent beim Nasdaq-Index.

Auf Unternehmensseite standen unter anderem die Titel von Take-Two Interactive im Blickpunkt. Diese schlossen 7,3 Prozent fester, nachdem der Videospiele-Hersteller mit seinem Quartalsgewinn die Markterwartungen übertroffen hatte. Das Unternehmen erfreute die Anleger zudem mit einer Erhöhung seiner Prognose. Die Aktien von Campbell fielen dagegen um knapp drei Prozent. Der Suppenhersteller legte einen unerwartet niedrigen Quartalsumsatz vor.

Tief im Minus steckten auch die Papiere des Pharmaunternehmens Celldex Therapeutics. Die Titel stürzten um mehr als 26 Prozent ab. Branchenprimus Pfizer beendete die Entwicklungszusammenarbeit mit Celldex bei einem Krebsmedikament. Pfizer-Titel schlossen dagegen 0,3 Prozent im Plus.

rts

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