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Marktberichte

Freitag, 26. Februar 2010

Surprise, surprise

Tokio im Plus

Mit Gewinnen ins Wochenende - das schaffen Japans Börsen. Einer der Gründe ist die gestiegene Industrieproduktion. Immerhin im elften Monat in Folge. Positiv überrascht zur Abwechslung auch einmal Toyota.

Mit voller Fahrt und Plus ins handelsfreie  Wochenende.

Mit voller Fahrt und Plus ins handelsfreie Wochenende.
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Die Asien-Börsen haben vorwiegend leichte Gewinne verbucht. Den Aktienmärkten in Japan gaben positive Konjunkturdaten Schwung. Die Industrieproduktion stieg im Januar im Vergleich zum Vormonat stärker als erwartet. Schwache Daten aus den USA rückten davor in den Hintergrund, hielten die Aufschläge wie beinahe überall in Fernost aber in Grenzen. Diese hatten bei den Anlegern Hoffnungen auf eine rasche Erholung der Weltwirtschaft getrübt. In ganz Asien lasteten zudem die anhaltenden Sorgen über die Schuldenkrise in Griechenland auf den Märkten.

Der Nikkei-Index der 225 führenden Werte gewann 0,2 Prozent auf 10.126 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index legte 0,3 Prozent auf 894 Zähler zu. Auch die Aktienmärkte in Südkorea, Hongkong, Taiwan und Shanghai notierten fester. Lediglich Singapur verbuchte einen leichten Verlust.

Industrie lebt

Die japanische Industrieproduktion stieg wegen der starken Nachfrage aus Asien im Januar um 2,5 Prozent. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit 1,0 Prozent gerechnet. Die Daten hätten den Markt erfreut, sagte Daiwa SB Investments-Stratege Soichiro Monji. Zudem seien die Verluste der vergangenen Tage wohl etwas überzogen gewesen, daher nun dieser Aufwärtstrend. In naher Zukunft hänge aber viel davon ab, wie es in der griechischen Schuldenkrise weitergehe.

Yen bleibt fest

Der Yen verteidigte einen Großteil seiner Gewinne vom Vortag. Dies lag zum Teil daran, dass die Investoren wegen der Griechenland-Sorgen vor vermeintlich riskanteren Währungen zurückschreckten. Der Euro kostete in Fernost 1,3587 Dollar nach 1,3555 in New York. Zur japanischen Währung notierte die Gemeinschaftswährung mit 121,28 Yen nach 121,72 Yen in den USA. Der Dollar wurde mit 89,28 Yen nach 89,07 Yen gehandelt.

Toyota im Fokus

Auf Unternehmensseite stand Toyota im Rampenlicht. Die Titel des Autobauers legten um 1,8 Prozent zu und trotzten damit der Nachricht, dass der Autobauer sein Produktionsziel in den USA für den Zeitraum von Februar bis April um 20 Prozent verfehlen werde. Seit Beginn der Rückrufaktion wegen einer Pannenserie haben die Toyota-Aktien rund ein Fünftel ihres Werts verloren. Viele Investoren betrachteten deshalb den Preis der Aktie nun als attraktiv, um in der Hoffnung auf eine langfristige Erholung einzusteigen, erklärten Händler.

Die Papiere der zweitgrößten japanischen Einzelhandelskette Aeon gewannen nach einer Goldman-Sachs-Heraufstufung 2,9 Prozent.

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rts

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