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Marktberichte

Donnerstag, 04. Februar 2010

Knapp ein Dollar billiger

Preis für US-Öl sinkt

Die Konjunktureinschätzungen der Analysten sorgen an den Rohstoffmärkten für fallende Preise. Die Notierungen für Rohöl und Gold bewegen sich nach unten.

Projekt Sachalin II: Im russischen Nordmeer bohrt unter anderem Royal Dutch Shell.

Projekt Sachalin II: Im russischen Nordmeer bohrt unter anderem Royal Dutch Shell.
(Foto: dpa)

Die Sorge vor einer schwächeren Nachfrage hat den Ölpreis am Donnerstag gedrückt. Ein Fass der US-Sorte WTI kostete mit 76,27 Dollar rund 92 Cent weniger. Nordseeöl der Sorte Brent fiel um 95 Cent auf 75,20 Dollar. Die überraschend stark gestiegenen US-Lagerbestände wirkten noch nach, sagten Händler.

"Von der Nachfrageseite gab es nicht viel Inspirierendes", sagte Analyst Edward Meir von MF Global. Die Tendenz werde wohl kurzfristig abwärtsgerichtet bleiben. "Besonders wenn der Dollar wieder auf die Füße kommt", ergänzte er.

Belastet von einem stärkeren US-Dollar gab der Preis für Gold weiter nach. Die Feinunze kostete 1102 Dollar und damit rund sechs Dollar weniger als am Vorabend im New Yorker Geschäft.

rts

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