Marktberichte
(Foto: REUTERS)

"Einbruch war übertrieben": Ölpreise kommen zurück

An den Rohstoffmärkten beruhigen sich die Gemüter etwas, die Ölpreise stabilisieren sich. Dazu trägt unter anderem der Blick in die Lagerbestände der USA bei.

Die Ölpreise haben sich von ihrer Talfahrt auf den tiefsten Stand seit Frühjahr 2009 etwas erholen können. Experten verwiesen auf einen übertriebenen Einbruch an den vergangenen Handelstagen und eine technische Gegenbewegung. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Februar 51,27 US-Dollar und damit zwölf Cent mehr als am Vortag. Ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verteuerte sich um 25 Cent auf 48,90 Dollar.

Die jüngste Entwicklung der Ölreserven in den USA habe die Preise zudem stützen können, hieß es aus dem Handel. In der größten Volkswirtschaft der Welt waren die Lagerbestände an Rohöl zuletzt überraschend gesunken. Dies kann ein Hinweis für eine stärkere Nachfrage sein. Seit dem vergangenen Sommer waren die Ölpreise wegen eines zu hohen Angebots auf dem Weltmarkt um mehr als die Hälfte eingebrochen.

Quelle: n-tv.de

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