Freitag, 11. Dezember 2009
Goldpreis dreht ins Minus
Öl wieder billiger
Die Ölpreise sind vom wieder erstarkten Dollar ins Minus gedrückt worden
Das Fass WTI wurde 1,3 Prozent billiger bei 69,67 Dollar gehandelt, Brent gab 0,7 Prozent auf 71,37 Dollar je Fass nach. Öl und Dollar bewegen sich meist gegenläufig, da eine steigende US- Währung Rohstoffe für Investoren außerhalb der USA verteuert.
Zwar entwickelten sich die US-Einzelhandelsumsätze im November mit einem Anstieg um 1,3 Prozent deutlich besser als erwartet. Auch das US-Verbrauchervertrauen legte unerwartet stark zu, wie dem Michigan-Index zu entnehmen war. "Aber davon profitiert im Moment nur der Dollar, dessen Stärke wiederum den Ölpreis weiter sinken lässt", sagte ein Händler.
Dass ein Anziehen der Konjunktur den Ölverbrauch deutlich steigen lasse, werde momentan im Handel nicht erwartet. Der Ölpreis sei trotz des Rückgangs angesichts der vollen Lager noch zu hoch, hieß es. Aus technischer Sicht sei der Ölpreis nach dem jüngsten Einbruch zudem so angeschlagen, dass ein rasches Sinken auf 65 Dollar pro Barrel zu erwarten sei, bis dann wieder die ehemals gültige Handelsspanne von 65 bis 75 Dollar greifen werde.
Auch der Goldpreis drehte ins Minus. Die Feinunze verbilligte sich um 0,7 Prozent auf 1121,95 Dollar.
rts/DJ
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