Montag, 22. Februar 2010
EU-Hilfen für Griechenland
Euro legt zu
Das Thema Griechenland beherrscht weiter den Euro. Diesmal profitiert die Gemeinschaftswährung von der Aussicht möglicher EU-Hilfen in Milliardenhöhe für Athen.
Der Euro hat in Fernost an Wert gewonnen. Die Gemeinschaftswährung verteuerte sich auf 1,3641 Dollar, nachdem sie im späten New Yorker Freitagshandel 1,3607 Dollar gekostet hatte. Sie profitierte von einem Bericht des Magazins "Der Spiegel", demzufolge die Euro-Länder dem hoch verschuldeten Griechenland mit Hilfen in Höhe von 20 Mrd. bis 25 Mrd. zur Seite springen könnten. Dies sähen erste Überlegungen aus dem Bundesfinanzministerium vor.
Auf Deutschland entfielen knapp 20 Prozent der Hilfen, die aus Krediten und Garantien bestünden, hieß es in dem Bericht. Ein Ministeriumssprecher sprach von unzutreffenden Spekulationen.
Zur japanischen Währung notierte der Euro bei 125 Yen. Der Dollar kostete 91,70 Yen. Der Schweizer Franken notierte bei rund 1,0745 Franken je Dollar und etwa 1,4652 Franken je Euro.
rts/dpa
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