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So weit, so gut: Die Griechen entscheiden sich gegen Euro-Experimente.
So weit, so gut: Die Griechen entscheiden sich gegen Euro-Experimente.(Foto: picture alliance / dpa)

Griechen stimmen pro Euro: Asiens Börsen atmen auf

Erleichterung macht sich nach der Wahl in Griechenland breit. Die Börsenkurse in Asien ziehen an. Auch der Euro reagiert mit Kursaufschlägen. Das schlimmste Szenario ist abgewendet, aber das bange Warten wird weitergehen. Griechenland ist längst noch nicht über dem Berg.

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DieAnleger in Asien haben am Montag mit Erleichterung auf den Erfolg der gemäßigtenParteien bei der Wahl in Griechenland reagiert. Alle wichtigen Börsen konnten deutlicheKursgewinne verbuchen. Investoren und Regierungen in der ganzen Welt hatten befürchtet,dass bei einem Sieg des linksradikalen Bündnisses Syriza Griechenland letztlichgezwungen gewesen wäre, aus der Eurozone auszuscheiden.

Analystenbewerteten die Rally in Asien als kurzlebig. Fumiyuki Nakanishi von SMBC FriendSecurities führte die Gewinne darauf zurück, dass ein "Drachmageddon"nicht in Sicht sei. Norihiro Fujito von Mitsubishi UFJ Morgan Stanley erklärte aber,die Eurokrise habe mehr Facetten als Griechenland. "Wenn die siegreiche Parteinicht die Lebensbedingungen der Griechen verbessert, wird sich ihre Unterstützunghin zur Syriza verschieben. Dann sind wir genauso weit wie zuvor."

Nachwie vor sind Investoren um spanische Banken besorgt, die nach dem Willen der Regierungin Madrid internationale Hilfe in Milliardenhöhe erhalten sollen. Die Einzelheitensind noch nicht geklärt. Die Eurokrise ist auch ein wichtiges Thema beim Gipfeltreffender 20 führenden Industriestaaten (G20) in Mexiko. Die Konferenz sollte am Montagbeginnen.

Der225 umfassende Aktien umfassende Leitindex Nikkei gewann 1,8 Prozent auf 8721 Punkte.Beim breiter gefassten Topix betrug das Plus 1,7 Prozent auf 781 Stellen. Die Umsätzeblieben aber vergleichsweise gering. Auch andere asiatische Börsen legten zu: Sostieg der Hang Seng in Hongkong um 1,2 Prozent. Für den Kospi in Seoul ging es um1,8 Prozent nach oben.

Beiden Einzelwerten waren in Tokio vor allem Finanztitel gefragt. So verzeichnetenAktien der Bank Nomura einen Gewinn von 2,6 Prozent und Mitsubishi UFJ zwei Prozent.Auch Exporttitel konnten profitieren, weil sich die japanische Währung im Vergleichzum Euro etwas verbilligte. Damit werden japanische Produkte in der Eurozone günstiger.Beim Autohersteller Mazda betrug der Zuwachs sechs Prozent und beim Elektronik-und Speichermedienhersteller TDK 3,6 Prozent.

Quelle: n-tv.de