Dienstag, 03. November 2009
Tokio bleibt zu
Asien überwiegend in rot
Die Aktienmärkte in Fernost haben vorwiegend Verluste verbucht. Analysten begründeten dies mit dem Warten auf die Sitzungen wichtiger Notenbanken in dieser Woche. Die Anleger erhoffen sich davon Aufschluss über den Zeitpunkt und die Form ihres Ausstiegs aus der Politik des billigen Geldes.
Die US-Notenbank Fed wollte noch am Dienstag zu einer zweitägigen Sitzung zusammenkommen. Die Bank of England und die EZB wollten ihre Entscheidung am Donnerstag kundtun. Einige Analysten führten die Abschläge in Asien auch auf die Sorge über mögliche Rückschläge in der Berichtssaison zurück.
Die Aktienmärkte in Hongkong, Taiwan, Südkorea und Singapur notierten durch die Bank tiefer. Lediglich Shanghai verzeichnete Gewinne. Hier ermutigten solide Quartalszahlen und Konjunkturdaten weiterhin die Anleger. Die Börsen in Tokio blieben wegen eines Feiertags geschlossen.
rts
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