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Welt-Index: Besserung im Frühjahr: Kernschmelze oder Übertreibung?

Die europäischen Börsen könnten im Frühjahr wieder in einen Hausse-Modus umschwenken: Diese Einschätzung mag viele überraschen, sagt Markus Zschaber. Die Voraussetzungen dafür sieht er - trotz volatiler Börsen - jedoch nach wie vor gegeben.

Nach den überraschend schwachen Börsenwochen in 2016 erwartet Markus Zschaber, Chef der gleichnamigen Vermögensverwaltung, welche monatlich den Welt-Index veröffentlicht, dass die Finanzmärkte, wie bereits in der letzten Ausgabe zum Welt-Index angekündigt, noch bis auf weiteres volatil bleiben werden. Chinas Transformationsprozess - weg von der größten Werkbank der Welt hin zu einer konsum- und dienstleistungsorientierten Volkswirtschaft - verläuft holpriger, als prinzipiell erwartet wurde.

Markus C. Zschaber
Markus C. Zschaber(Foto: V.M.Z. Vermögensverwaltungsgesellschaft Dr. Markus C. Zschaber mbH)

Währungseffekte wie den starken US-Dollar, an den die chinesische Währung gekoppelt ist, führten zusätzlich zu dynamischen Wettbewerbsverlusten der chinesischen Industrie. Die Öl- und viele Rohstoffpreise fallen seit Wochen mit hoher Dynamik. Erinnerungen an eine globale Deflationsfalle kommen auf. Die fallenden Ölpreise zwingen wiederum große Staatsfonds aus Skandinavien, dem Nahen Osten oder aus Asien das risikogewichtete Kapital in ihren milliardenschweren Portefeuilles abzubauen, welches den Druck auf den Finanzmärkten erhöht. Gleichzeitig rücken die europäischen Banken vermehrt in den Fokus der Marktteilnehmer. Die Bilanzstabilität wird in Frage gestellt. Zschaber stellt klar: "Die Häufigkeit der Events, die einzeln betrachtet gar kein so großes Thema darstellen, war in den letzten Wochen außergewöhnlich hoch. Es kommt alles auf einmal. Die Themen haben sich wechselseitig verstärkt und dies führte zu den bekannten Schwankungen bei Dax & Co.".

Die Weltwirtschaft schwächelt derzeit, da die rohstofforientierte Industriekonjunktur in Mitleidenschaft gezogen wird und die wichtigsten Notenbanken sich auch noch auf unterschiedlichen, geldpolitischen Pfaden befinden. Während die US-Notenbank versucht, weitere Zinserhöhungen umzusetzen, stellen die Europäische Zentralbank und ihre Pendants aus Japan und China neue milliardenschwere Liquiditätsprogramme in Aussicht. Hintergrund sind die deflationistischen Entwicklungen bei den weltweiten Waren- und Güterpreisen sowie der niedrigen Inflation in den globalen Preisen für Dienstleistungen. "Hier besteht ausreichend Spielraum, weitere Liquiditätsprogramme zu starten. Dies könnte der positive Katalysator werden, welcher die aktuell sehr negative Stimmungslage an den Märkten wieder umkehrt. Die primären realwirtschaftlichen Effekte sind bekanntermaßen durch derartige geldpolitische Maßnahmen begrenzt, vielleicht sogar mit abnehmendem Nutzen. Allerdings haben sie immer noch Einfluss auf das Vertrauen an den Finanzmärkten und führen damit zu sogenannten Sekundäreffekten auch in der Realwirtschaft." Der März werde hier sicher der entscheidende Monat werden, erklärt der Ökonom. "Fakt ist, wir brauchen einen Momentum-Change, ich befürchte dieser kann nur durch die Notenbanken erfolgen", so Zschaber weiter.

Der gegenwärtige Konjunkturgegenwind weht, anders als in den Wochen zuvor, weniger aus China, sondern vermehrt aus den USA. Die jüngsten konjunkturellen Daten von der anderen Seite des Atlantiks waren unterm Strich enttäuschend. Die US-Industriekonjunktur hat sich nochmals abgeschwächt, während gleichzeitig sich auch die Stimmungslage in der Geschäftsaktivität reduzierte. Alleinig der Konsum und die Dienstleistungen bleiben robust. Das Gesamtbild der Weltwirtschaft und dessen konjunkturelle Entwicklung haben weiter an Dynamik eingebüßt, welches der "Index der Konjunkturdaten" aktuell widerspiegelt. Mit einem aktuellen Niveau von 56% (Vormonat 62%) verdeutlicht das Konjunkturbarometer die derzeitige Schwächephase.
Der gegenwärtige Konjunkturgegenwind weht, anders als in den Wochen zuvor, weniger aus China, sondern vermehrt aus den USA. Die jüngsten konjunkturellen Daten von der anderen Seite des Atlantiks waren unterm Strich enttäuschend. Die US-Industriekonjunktur hat sich nochmals abgeschwächt, während gleichzeitig sich auch die Stimmungslage in der Geschäftsaktivität reduzierte. Alleinig der Konsum und die Dienstleistungen bleiben robust. Das Gesamtbild der Weltwirtschaft und dessen konjunkturelle Entwicklung haben weiter an Dynamik eingebüßt, welches der "Index der Konjunkturdaten" aktuell widerspiegelt. Mit einem aktuellen Niveau von 56% (Vormonat 62%) verdeutlicht das Konjunkturbarometer die derzeitige Schwächephase.(Foto: weltindex.de)

Bezüglich der schwächeren Konjunkturlage konstatiert der Kölner Vermögensverwalter, dass der gegenwärtige Konjunkturgegenwind, anders als in den Wochen zuvor, weniger aus China weht, sondern vermehrt aus den USA kommt: "Die jüngsten konjunkturellen Daten von der anderen Seite des Atlantiks waren unterm Strich enttäuschend, die US-Industriekonjunktur hat sich nochmals abgeschwächt, während sich gleichzeitig auch die Stimmungslage in der Geschäftsaktivität reduzierte. Alleinig der Konsum und die Dienstleistungen bleiben robust". Dies führte dennoch dazu, dass die Märkte von einem weiteren Konjunkturtreiber enttäuscht wurden, was zu der verstärkten Unsicherheit an den Finanzmärkten, vor allem auch an den Aktienmärkten, führte. "Dies wird wohl auch in den kommenden Tagen und Wochen noch andauern. Die Märkte werden sich aber an die nur moderate Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft insgesamt gewöhnen", führt der Experte aus. 

Von der Weltwirtschaft zum Ölpreis: "Fällt das Öl – fällt der Dax, dies sind die Wechselwirkungen in den letzten Wochen", kommentiert Zschaber die Lage. "Meine Überzeugung ist nach wie vor, dass hier eine viel zu einseitige Betrachtung an den Märkten stattfindet. Ich sehe im Ölpreisverfall kein Widerspiegeln einer globalen Schwäche. Wir sehen eindeutig angebotsseitige Faktoren, die zu diesem Verfall beigetragen haben, wie u.a. die Angebotsausweitung durch das Fracking in den USA, oder die Erweiterungen der Fördermengen aus dem Iran oder zuletzt durch Russland", so Markus Zschaber.

Dennoch scheinen sich die Finanzmärkte immer noch sehr schwer damit zu tun, wenn man auf den hohen Preisverfall blickt. "Fakt ist, wenn das Öl günstig ist, dann ist das erst mal von positiver Tendenz für alle Volkwirtschaften - außer für die Förderländer. Deutlicher ausgedrückt, die niedrigen Ölpreise wirken für den Rest der Welt wie ein gigantisches Konjunkturprogramm. Das eingesparte Kapital verschwindet ja nicht im Nichts. Es wird zu höherem Konsum, höheren Gewinnmargen der Firmen oder zur Rückzahlung von Schulden genutzt werden. Und ein Blick in die Historie zeigt, dass Rezessionen immer durch hohe Ölpreise und die darauf folgende Inflationsbekämpfung der Notenbanken ausgelöst wurde - aber noch nie durch sehr niedrige Ölpreise", konstatiert der Kölner Vermögensverwalter.

Die Konjunkturüberraschungen schwächten sich gegenüber dem Vormonat ab, auch wenn das Niveau insgesamt hoch bleibt. Exakt dies signalisiert der Index der Markterwartungen von 60% (Vormonat 70%). Hintergrund der Abschwächung war, dass die bereits niedrigen Erwartungen an die Geschäftslage in der US-amerikanischen Industrie nicht erreicht wurden. Gleichzeitig konnten aber rund um den Globus die Erwartungen an den Konsum und den Dienstleistungssektor übertroffen werden, was den aktuellen Wert maßgeblich unterstützte. Es scheint als hätten sich die Konjunkturprognosen zu schnell an den negativen Trend aus Asien und den USA angepasst.
Die Konjunkturüberraschungen schwächten sich gegenüber dem Vormonat ab, auch wenn das Niveau insgesamt hoch bleibt. Exakt dies signalisiert der Index der Markterwartungen von 60% (Vormonat 70%). Hintergrund der Abschwächung war, dass die bereits niedrigen Erwartungen an die Geschäftslage in der US-amerikanischen Industrie nicht erreicht wurden. Gleichzeitig konnten aber rund um den Globus die Erwartungen an den Konsum und den Dienstleistungssektor übertroffen werden, was den aktuellen Wert maßgeblich unterstützte. Es scheint als hätten sich die Konjunkturprognosen zu schnell an den negativen Trend aus Asien und den USA angepasst.(Foto: weltindex.de)

Zusammengefasst: Die Unsicherheiten sind hoch, welches auch die Schwankungen an den Finanzmärkten im Tagesgeschehen höher ausfallen lassen wird. Daran muss sich der Anleger gewöhnen bzw. diese akzeptieren. Um den Unsicherheiten entgegenzuwirken, müssen die Politik und die Notenbanken ein Zeichen setzen, dass sie alles dafür tun, dem aktuellen Stress entgegenzuwirken. Die aktuellen verbalen Äußerungen bzw. Ankündigungen durch Mario Draghi oder seitens den Verantwortlichen der Bank of Japan und Bank of China, waren Schritte in die richtige Richtung, sie werden aber am Ende des Tages liefern müssen. Der März wird hier sicher der entscheidende Monat werden.

Der V.M.Z.-Kommentar zum aktuellen Stand

In den vergangenen vier Wochen hat sich der diametrale Trend im Konjunkturgefüge weiter verstärkt. Während sich die Weltindustrieproduktion abschwächt, zeigen sich die globalen Konsum- und Dienstleistungsaktivitäten auf sehr solidem Niveau. Vor allem aus China und der gesamten asiatischen Region konnten erneut schwächere Signale aus der Industrie verzeichnet werden, welche aber durch den Umbau der chinesischen Volkswirtschaft seitens der dortigen Regierung zusätzlich negativ beeinflusst wurde und auf die gesamte Region abstrahlt. Ebenfalls schwächer tendiert das industriewertschöpfende Wachstum in den rohstoffexportierenden Nationen, wie etwa in Russland oder Lateinamerika oder auch in den USA. In Europa trübten sich die Industriedaten ebenfalls zuletzt ein. Dagegen deuten sich in nahezu allen Regionen (USA, Europa und China), mit relevanten Konsum- und Dienstleistungskomponenten im Wachstumsmodell, sehr gute Entwicklungen an.

Diese teilweise konträre Entwicklung spiegelt auch der Stand des "Index der Konjunkturdaten" wider. Mit einem aktuellen Niveau von 56% (Vormonat 62%)  verdeutlich das Konjunkturbarometer zwar eine positive Grundtendenz für die Weltwirtschaft, allerdings schwächer als im Vormonat. Interessant ist, blickt man nur auf die globalen Industriefaktoren, welche in den "Index der Konjunkturdaten" einfließen, zeigen diese einen indexierten Stand von 48% (abschwächende Dynamik), während die Dienstleistungsfaktoren einen Stand von 62% (sehr robuste Dynamik) dokumentieren.

Positiv hervorzuheben ist Europa. Aus den Detailanalysen zum "Welt-Index" geht hervor, dass die Industriekonjunktur in Europa, auch ohne Deutschland und Großbritannien gerechnet, nach wie vor beständiger wirkt als im Rest der Welt. Für Deutschland bleibt Markus Zschaber ebenfalls moderat zuversichtlich: "Es zeigt sich, dass sich die deutsche Exportindustrie dem gegenwärtigen negativen Trend nicht entziehen kann, aber hier wirken auch zyklische Faktoren. Trotz der schwierigen Ausgangslage in Asien, sehe ich aber die starke Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen durch den schwachen Euro gefestigt, so dass ich nicht mit einem dramatischen Rückgang der Absätze in Asien in 2016 rechne. Insofern sehe ich in Deutschland durch die Außenwirtschaft und einen stabilen privaten Verbrauch im Inland gute Chancen in ähnliche Wachstumsregionen vorzustoßen wie im letzten Jahr. Die Geschäftslage der deutschen Unternehmen kann trotz der schwachen Aussichten in Asien und der problematischen Situation rund um Russland als recht ordentlich bezeichnet werden. Die niedrigen Fremdkapitalkosten sowie die niedrigen Energie- und Rohstoffpreise und ein sehr schwacher Euro sollten die Absatzchancen deutlich steigen lassen – dieses ist ein solider Boden."

Die Konjunkturüberraschungen schwächten sich gegenüber dem Vormonat ab, auch wenn das Niveau insgesamt hoch bleibt. Dies bescheinigt auch der "Index der Markterwartungen" mit einem aktuellen Niveau von 60% (Vormonat: 70%). Hintergrund  der Abschwächung war, dass die bereits niedrigen Erwartungen an die Geschäftslage in der US-amerikanischen Industrie nicht erreicht wurden.

Gleichzeitig konnten aber rund um den Globus die Erwartungen an den Konsum und den Dienstleistungssektor übertroffen werden, welches den aktuellen Wert maßgeblich unterstützte. Es scheint als hätten sich die Konjunkturprognosen an den negativen Trend aus Asien und den USA zu schnell angepasst. Die größten positiven Überraschungen konnten in Europa festgestellt werden.

Fazit & Ausblick für Anleger

Das Weltbild des Experten Zschabers verdeutlicht weiterhin, dass Geld billig ist und es irgendwo angelegt werden muss, solange die Notenbanken die Zinsen weiter niedrig halten. "Dies hat den Aktienaufschwung der vergangenen Jahre stimuliert und wird auch weiterhin stimulieren. Gerade in Europa wird die EZB an dieser Politik festhalten. Wir können uns gut vorstellen, dass die europäischen Börsen im Frühjahr, vielleicht sogar ab März, wieder in einen Hausse-Modus umschwenken. Diese Einschätzung mag viele überraschen, aber die Voraussetzungen für eine gute Börsenentwicklung für das Gesamtjahr 2016 sind nach wie vor gegeben. Die Zinsen sind niedrig, die Geldmenge steigt, und die Wirtschaft wächst moderat, was ein Glück ist. Wüchse sie zu stark, müssten die Notenbanken die Zinsen zu sehr erhöhen. So aber haben wir ideale Voraussetzungen für das Jahr 2016, auch wenn sicher die temporären Schwankungen ähnlich wie in den letzten Wochen immer mal wieder auftreten werden".

Zusammengefasst: Die Chancen an den Finanzmärkten stehen weiter im Vordergrund. Nicht zuletzt da er die zyklische Konjunkturschwäche in den USA als temporäres Phänomen einstuft und auch nicht als gravierend negativ ausgeprägt bewertet. Im weiteren Jahresverlauf rechnet der Kölner Vermögensverwalter in den USA wieder mit höheren Wachstumsraten.

Dies sollte die Aktienmärkte insgesamt stützen, so dass er im weiteren Jahresverlauf wieder mit deutlich höheren Aktienkursen kalkuliert. Insofern bleibt der Vermögensverwalter trotz des aktuellen Gegenwinds an den Börsen investiert und verfolgt die Strategie, in Schwächephasen punktuell weiter Aktienpositionen aufzubauen. 

Veränderungen im Musterportfolio:

Zukäufe-/Nachkäufe aus den letzten 4 Wochen: UPS, Symrise, Bechtle, Continental, Merck, Jungheinrich, Microsoft, Krones, Allianz, Bayer, Grenkeleasing, Croda International, Michelin, Geberit, L’Oreal, Fresenius, Axa, 3M, Nestle, Daimler

Haltepositionen: Coca Cola, Home Depot, 3M, Nike, Swatch, ABB, Novartis, Roche, Anheuser-Busch, Unilever, Zürich Insurance, FujiFilm Holdings, West Japan Railway, Procter & Gamble, Pfizer, Walmart, Gerresheimer, Airbus, Fuchs Petrolub, Dürr, Brenntag, Bertrandt, Hugo Boss, Christian Dior

Verkäufe aus den letzten 4 Wochen: Adidas, Deutsche Telekom, Talanx, Kloeckner & Co, Boeing, Pfizer, Holcim, Moncler, Aareal-Bank

Musterportfolio
Musterportfolio(Foto: weltindex.de)

 

Asset-Allokation:

Erhöht werden: Aktien Schweiz von 7% auf 10%, Aktien Nebenwerte Deutschland von 15% auf 17%, Edelmetalle von 5% auf 7%;

Beibehalten werden: Aktien USA 10%; Aktien Large-Caps Europa 10%, Aktien Large Caps Japan 10%, Aktien Emerging Markets 3%; Wandelanleihen 5%; Unternehmensanleihen 5%,

Reduziert werden: Aktien Large-Caps Deutschland von 15% auf 13%, Aktien Nebenwerte Europa von 12,5% auf 10%, Staatsanleihen Emerging Markets von 2,5% auf 0%

Das Musterdepot zum "Welt-Index" beinhaltet diverse Anlageklassen wie beispielsweise Aktien,  Unternehmens-, Wandel- und Staatsanleihen sowie Rohstoffe als auch Edelmetalle. Das Portfolio wird aktiv seit 5 Jahren gemanagt und auch abgesichert je nach Börsenphase, so dass je nach Kapitalmarktsituation auch flexibel die Bargeldquote erhöht oder minimiert wird. Zur Absicherung und Gewinnmitnahmen werden auch ETFs auf Indices und Märkte verwendet. Mit dieser Art der direkten Abbildung des "Weltwirtschaftszyklus" ist es dem Musterdepot gelungen, eine konstante und höhere Wertentwicklung als der MSCI World zu erwirtschaften.

Zur Methode: Die Grundlage des "Welt-Index" ist die Analyse von Wirtschaftsindikatoren aus der ganzen Welt, die eine hohe wirtschaftliche Relevanz und eine hohe Reaktion an den Finanzmärkten mit sich bringen. Diese werden weltweit von Statistikämtern und Forschungsinstituten sowie weiteren hochrangigen wissenschaftlichen Quellen veröffentlicht. In der Endform konzentriert sich der "Welt-Index", der aus zwei Komponenten besteht, dem "Index der Konjunkturdaten" und dem "Index der Markterwartungen", auf die monatlich 50 wichtigsten Konjunkturdaten, zugrunde liegen mehr als 1000 internationale Indikatoren, die monatlich ermittelt und bewertet werden. Die Verknüpfung der Datenreihen in einer nach Dominanzfaktoren gegliederten Gewichtung gibt Aufschluss darüber, in welchem Zyklus und Stadium sich die Weltwirtschaft befindet. Aufgrund der Kombination von frühzyklischen, gleichzyklischen und nachzyklischen Indikatoren sowie der Integration einer Erwartungskomponente ermöglicht der "Welt-Index" eine sehr genaue Messung des aktuellen Status. Um dieses zu vereinfachen, werden dann zwei Trenddaten erstellt, die Aufschluss darüber geben, wie viele der ermittelten Daten in den vergangenen vier Wochen gefallen oder gestiegen sind. Nähere Informationen hierzu unter: www.weltindex.de.

Das Musterportfolio zum "Welt-Index" ist nur als begleitende Information zu verstehen und dient nicht als konkreter Anlage-Ratschlag. Die Vermögensverwaltungsges. Dr. Markus C. Zschaber mbH erstellt den Index monatlich exklusiv für die "Welt am Sonntag" und den Nachrichtensender "n-tv". Informationen zum Index unter www.zschaber.de und www.kapitalmarktanalyse.com

Quelle: n-tv.de

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