Sandra Navidi, BeyondGlobal : "Wir sind kurz vorm Abgrund"
Sandra Navidi30.09.11 02:03 min
Sandra Navidi, BeyondGlobal: "Wir sind kurz vorm Abgrund"
Warum das deutsche Ja zur Ausweitung des Euro-Rettungsschirms für die USA sehr wichtig ist und wie es mit Europa weitergeht, erklärt Sandra Navidi von BeyondGlobal.
Griechenland hat sich mit seinen Gläubigern auf ein neues Rettungspaket geeinigt, aber noch bleiben einige Unsicherheitsfaktoren. Über den Berg ist das Land noch lange nicht, meint Sandra Navidi von BeyondGlobal. Denn Griechenland ist technisch pleite.
Die plötzliche Zerschlagung der Dexia-Bank ist nach Einschätzung von Sandra Navidi von BeyondGlobal erst der Anfang einer schmerzhaften Bereinigung. Sie rechnet mit Bankenpleiten in Europa und rät, die Institute lieber jetzt als zu spät mit zusätzlichem Kapital auszustatten.
Die Eurokrise ist auch an der Wall Street allgegenwärtig. Der europäische Bankensektor erweist sich trotz aller Stresstests als schwach und anfällig. "Es werden Verluste entstehen", sagt Sandra Navidi von BeyondGlobal. Die globale Verflechtung der Banken könnte die US-Wirtschaft über den Rand in die Rezession treiben. Niemand könne die Folgen vorhersehen. "Das US-Militär bereitet sich bereits auf soziale Unruhen vor."
Warum das deutsche Ja zur Ausweitung des Euro-Rettungsschirms für die USA sehr wichtig ist und wie es mit Europa weitergeht, erklärt Sandra Navidi von BeyondGlobal.
Als Sandra Navidi von Roubini Global Economics auf der Milton-Konferenz vom Tod Osama bin Ladens hörte, brach um sie herum großer Jubel aus. Doch die Jagd nach dem Terror-Anführer hat nicht nur Milliarden gekostet, sondern birgt auch für die Märkte das Risiko neuer Anschläge.
Der Freiheitsdrang der Bevölkerung in der arabischen Welt sorgt unter Investoren für große Unsicherheit. Besonders kritisch steht es nach Einschätzung von Sandra Navidi von Roubini Global Economics dabei um all jene Staaten, die Unruhen nicht mit ihrem Ölreichtum dämpfen können.
Durch das Erdbeben, den Tsunami und der drohenden Nuklearkatastrophe kommt es in Japan zu Produktionsausfällen. Davon bleibt der Weltmarkt natürlich nicht unbeeindruckt. Die dadurch entstehende Unsicherheit führt laut Sandra Navidi von Global Roubini Economics zu einer erhöhten Volatilität und Schwächung der Finanzmärkte.
Nach den Protesten und Umstürzen in der arabischen Welt fürchten manche Anleger ein Übergreifen der Ausschreitungen auf China. Zwar wird auch Peking nach Einschätzung von Sandra Navidi von Roubini Global Economics nicht um Reformen herumkommen, mit großen Unruhen rechnet sie jedoch nicht.
Die Schuldenberge der Vereinigten Staaten bringen die Wall Street bislang kaum aus der Ruhe. Doch das Thema ist noch lange nicht vom Tisch, sagt n-tv Börsenkorrespondent Jens Korte: Er verweist auf Analysten, die vor gewaltigen Zahlungsausfällen warnen. Im Gespräch an der New Yorker Börse ordnet Sandra Navidi von Roubini Global Economics das Ausmaß der Risiken ein.
Die Unruhen in Nordafrika und vor allem die Unsicherheit, ob sich die Aufstände nun von Libyen auf andere Öl-Länder wie Saudi-Arabien ausweiten, halten derzeit die Märkte in Atem. Welche Gefahr geht von den Konflikten aus? n-tv Börsenkorrespondent Jens Korte befragt Sandra Navidi von Roubini Global Economics.
Der Umbruch in Ägypten löst in immer mehr Staaten des Nahen und Mittleren Osten Dominoeffekte aus. Nach Einschätzung von Sandra Navidi von Roubini Global Economics liegen die Ursachen in einem grundlegenden Verteilungskampf um Lebensmittel, Öl und Energie.
Die Situation in in Ägypten kann Konsequenzen für die Weltwirtschaft haben, betont Sandra Navidi von Roubini Global Economics. Sollten sich die Unruhen im Mittleren Osten ausdehnen, sei ein steigender Ölpreis wahrscheinlich - und bereits zwei Mal habe ein hoher Ölpreis zu einer Rezession geführt.
Warum das deutsche Ja zur Ausweitung des Euro-Rettungsschirms für die USA sehr wichtig ist und wie es mit Europa weitergeht, erklärt Sandra Navidi von BeyondGlobal.
Die Eurokrise ist auch an der Wall Street allgegenwärtig. Der europäische Bankensektor erweist sich trotz aller Stresstests als schwach und anfällig. "Es werden Verluste entstehen", sagt Sandra Navidi von BeyondGlobal. Die globale Verflechtung der Banken könnte die US-Wirtschaft über den Rand in die Rezession treiben. Niemand könne die Folgen vorhersehen. "Das US-Militär bereitet sich bereits auf soziale Unruhen vor."
Die Unruhen in Nordafrika und vor allem die Unsicherheit, ob sich die Aufstände nun von Libyen auf andere Öl-Länder wie Saudi-Arabien ausweiten, halten derzeit die Märkte in Atem. Welche Gefahr geht von den Konflikten aus? n-tv Börsenkorrespondent Jens Korte befragt Sandra Navidi von Roubini Global Economics.
Die Situation in in Ägypten kann Konsequenzen für die Weltwirtschaft haben, betont Sandra Navidi von Roubini Global Economics. Sollten sich die Unruhen im Mittleren Osten ausdehnen, sei ein steigender Ölpreis wahrscheinlich - und bereits zwei Mal habe ein hoher Ölpreis zu einer Rezession geführt.
Durch das Erdbeben, den Tsunami und der drohenden Nuklearkatastrophe kommt es in Japan zu Produktionsausfällen. Davon bleibt der Weltmarkt natürlich nicht unbeeindruckt. Die dadurch entstehende Unsicherheit führt laut Sandra Navidi von Global Roubini Economics zu einer erhöhten Volatilität und Schwächung der Finanzmärkte.
Die Schuldenberge der Vereinigten Staaten bringen die Wall Street bislang kaum aus der Ruhe. Doch das Thema ist noch lange nicht vom Tisch, sagt n-tv Börsenkorrespondent Jens Korte: Er verweist auf Analysten, die vor gewaltigen Zahlungsausfällen warnen. Im Gespräch an der New Yorker Börse ordnet Sandra Navidi von Roubini Global Economics das Ausmaß der Risiken ein.
Der Freiheitsdrang der Bevölkerung in der arabischen Welt sorgt unter Investoren für große Unsicherheit. Besonders kritisch steht es nach Einschätzung von Sandra Navidi von Roubini Global Economics dabei um all jene Staaten, die Unruhen nicht mit ihrem Ölreichtum dämpfen können.
Der Umbruch in Ägypten löst in immer mehr Staaten des Nahen und Mittleren Osten Dominoeffekte aus. Nach Einschätzung von Sandra Navidi von Roubini Global Economics liegen die Ursachen in einem grundlegenden Verteilungskampf um Lebensmittel, Öl und Energie.