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Sandra Navidi

Freitag, 26. Februar 2010

Roubini Global Economics

Staatspleite würde Spirale auslösen

Sandra Navidi, Roubini Global Economics

Sandra Navidi, Roubini Global Economics

Ein Staatsbankrott Griechenlands wäre nach Einschätzung von Sandra Navidi von Roubini Global Economics eine große Bedrohung für die übrigen Euro-Länder. Auch wenn die wirtschaftliche Bedeutung Griechenlands recht gering ist, würde eine Pleite Zahlungsausfälle bei vielen Banken der europäischen Nachbarn auslösen und sich damit wie eine Spirale durch die anderen Länder fortsetzen.

Die nun kursierende Idee, dass Griechenland vorübergehend den Euro verlassen könnte, um seine Staatsfinanzen in Ordnung zu bringen, würde an der Lage nichts verbessern, im Gegenteil. Die Folge wäre eine Abwertung der griechischen Währung, um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Dies würde jedoch den Wert der Verbindlichkeiten des Landes im Ausland so erhöhen, dass es damit schnurstracks auf eine Pleite zusteuern würde.

Nouriel Roubini ist Professor für Volkswirtschaft an der Stern School of Business der New York University und hat sich in der Vergangenheit mit seinen treffsicheren Prognosen einen Namen gemacht. Heute gilt er als Koryphäe unter den Wirtschaftspropheten.

In einer exklusiven Deutschland-Kooperation kommentieren die Experten aus Roubinis Team jeden Freitag um 8.15 Uhr und 12.30 Uhr die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen.

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Griechenlandpleite würde Spirale auslösen
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Roubini Global Economics: Staatspleite würde Spirale auslösen

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