08.02.2012 06:56 Uhr Frankfurt 05:56 Uhr London 00:56 Uhr New York 14:56 Uhr Tokio
Suche
Kolumnen
Per Saldo: Billig? Will ich nicht!

Stressfrage Nr. 100: Hat das Handgepäck auch die richtige Größe?
(Foto: [picture alliance / dpa])
(Foto: picture alliance / dpa)

Freitag, 27. August 2010

Per Saldo

Billig? Will ich nicht!

Samira Lazarovic

Reisen mit Billigfliegern: Was beim Hinflug durch Vorfreude übertüncht wird, wächst sich beim Rückflug zur Nervenprobe aus. Die Erholung verfliegt im Nu, zurück bleibt der schale Geschmack von Rubbellosen und überteuerten Getränken. Und das Gefühl, die miese Behandlung verdient zu haben.

Na, wie waren die Sommerferien? Schön? Fein. Meine auch. Bis auf den Flug. Denn ich habe mich für einen Billigflieger entschieden. Schwerer Fehler. Im Film "Meine Braut, ihr Vater und ich" erleidet Hauptdarsteller Ben Stiller eine Nervenkrise im Flieger, weil er sich den absurden Forderungen der Stewardess nicht mehr beugen kann.

Entschuldigen Sie, Sir, sind wir vielleicht verwandt?

Entschuldigen Sie, Sir, sind wir vielleicht verwandt?
(Foto: REUTERS)

Das absurdeste an dieser Szene ist, dass sie nicht absurd ist. Jeder, der einmal um fünf Uhr morgens Kleider vom Koffer ins Handgepäck umgeschichtet hat, um einem Übergepäck-Aufpreis von mehr als 100 Euro zu entgehen, nur um anschließend beim Boarding festzustellen, dass Duty-Free-Tüten auch als unzulässiges weiteres Handgepäck gezählt werden können, es sei denn, man stopft Kekse, Schokolade und andere Mitbringsel in den bereits ächzenden Rucksack, wird Ben Stiller verstehen wie einen Bruder.

Denn morgens um Fünf ist es schwer, dem Impuls zu widerstehen, der strengen Stewardess den überfüllten Rucksack einfach in die Hand zu drücken, um befreit an Bord zu gehen. Aber ich habe es nicht anders gewollt. Ich habe mich für den Billigflug entschieden. Doch ach!, der Verführung bei der Urlaubsplanung standzuhalten, ist schwer. Ich weiß zwar genau, dass die Preise auf den bunt blinkenden Websites von Ryanair & Co selten das halten, was sie zunächst versprechen. Aber selbst inklusive Aufpreis für das 15-Kilo-Gepäck, Nutzung der Kreditkarte und Sitzplatzreservierung, kommt unter dem Strich eine Summe heraus, bei der ich mich für die gewiefteste Schnäppchenjägerin von ganz Irland halten kann.

Nein, ich will kein Rubbellos!

Spätestens an Bord der überhitzten, vollen, engen Maschine, wo die Rubbellose angeboten werden, noch bevor der Flieger seine endgültige Flughöhe erreicht hat, kommt die Reue. Wäre das wirklich nötig gewesen? Wer sich einen Urlaub leisten kann oder will, sollte eigentlich nicht ausgerechnet am Transport sparen. Dann müssten es eben weniger Flugreisen im Jahr sein, das täte der Umwelt auch ganz gut. Hinter den vor der grellen Flieger-Beleuchtung geschlossenen Lidern zucken Bilder von schmelzenden Gletschern und ölverschmierten Wasservögeln im Golf von Mexiko auf. Global betrachtet hat die Entscheidung am heimischen Rechner auch mit zu diesen Katastrophen beigetragen.

Wollen wir nicht alle lieber wieder so reisen?

Wollen wir nicht alle lieber wieder so reisen?
(Foto: REUTERS)

Dass zumindest einige Fluggäste zu dem Ergebnis kommen, dass Billigflieger nicht die Top-Lösung sind, könnte man mit ein wenig Fantasie aus den jüngsten Zahlen der Lufthansa herauslesen. Besonders bei den Geschäftsreisenden verbuchte die Kranich-Airline wieder Zuwächse. Offenbar wollen es sich die Manager nicht mehr gefallen lassen, von ihren Unternehmen in die Holzklasse gestopft zu werden. Stutzig macht allerdings das nach Aussagen der Airline "lebhafte Geschäft" bei der Tochter Lufthansa Cargo. Die Traditionsairline wird doch wohl nicht auch noch anfangen, ihre Passagiere wie Frachtgepäck zu behandeln? Verdenken könnte man es ihr kaum, lassen sich Easyjet, Ryanair & Co ihre Bilanzen allenfalls durch isländische Aschewolken trüben. Der gemeine Tourist will nämlich weiterhin billig reisen.

Da nützt alles nichts, die Passagiere müssen wohl selbst ran, wenn Fliegen wieder zu dem aufregenden, eleganten Erlebnis werden soll, das es doch einmal war. Also, hier das innere Versprechen: Nie wieder Billigflieger. Zumindest wenn es sich vermeiden lässt.

Artikel versenden

Per Saldo: Billig? Will ich nicht!

Empfänger
Ihre Informationen
Persönliche Mitteilung

Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.

Kommentare
Fabio sagt:
27.08.2010 13:25

Das bittere an dieser Geschichte ist, dass auch die anderen Gesellschaften sich haben anstecken lassen. Bin vor zwei Wochen mit Lufthansa nach Bologna geflogen, und es wurde akribisch auf das Gewicht geachtet und sogar auch in Italien. Geduldet werden 21 kg. Ich habe für 24,6 kg 4 kg Übergewicht zahlen müssen. Eigentlich hatte ich mich genau aus diesem Grund gegen Ryanair entschieden und wurde von Lufthansa enttäuscht.


Georgie sagt:
27.08.2010 14:12

Na endlich habe ich mal jemanden von der Sorte Mensch greifbar, über die ich mich ständig ärgern muß: wie doof muß man sein, um am Flughafen von Rahmenbedingungen überrascht zu sein, die überall nachlesbar sind???? Jeder halbwegs intelligente Mensch weiß, daß es bei Ryanair sehr strenge Regeln zum Gepäck gibt: da kann man doch nicht ernsthaft überrascht sein, wenn diese konkret zur Anwendung gelangen!!! Überfüllter Rucksack: die erlaubten Maße und das Maximalgewicht sind überall einsehbar: warum ist der Rucksack dann überfüllt? Übergepäck-Zuschlag: auch hier ist von vorneherein klar, wie schwer das Gepäck sein darf, warum hält sich die Verfasserin nicht daran? Einfaches Fazit: wer die Rahmenbedingungen nicht mag, soll wo anders buchen. Ich bin mit Ryanair immer preisgünstig an meine Ziele gekommen, habe nie Ärger gehabt und wurde im Gegenteil immer behindert durch Leute, die sich nicht an die Regeln gehalten und dadurch den Betrieb aufgehalten haben.


Karsten sagt:
27.08.2010 15:05

Ich kann dem Bericht/Kommentar so nicht zustimmen. Natürlich muss man das Kleingedruckte bei Fluggesellschaften wie ryanair sehr genau lesen und viele kostenpflichtige Zusatzleistungen muten schon reichlich absurd an. Aber letztlich sind die Gesamtkosten dann doch noch erheblich günstiger als bei den etablierten Fluggesellschaften. Die meisten Familien haben eben nur ein begrenztes Budget für den Urlaub. Meine Frau und ich sind letztes Jahr mit ryanair nach Irland geflogen. Dafür gab es 2 Gesichtspunkte: Mit den etablierten Fluggesellschaften wäre ich gar nicht in die Provinz Kerry gekommen. Mit Lufthansa hätte ich zunächst 400km östlich! Nach Berlin fliegen müssen, umsteigen, dann nach Dublin und dann??? Bus? Hinzu kam der enorme Preisunterschied. So schlecht waren die Leistungen von Ryanair dann auch nicht. Vor dem Rückflug wurde uns dann am Schalter mitgeteilt, dass unsere Koffer aufgrund verschiedener Mitbringsel nun zu schwer sind und wir uns aussuchen können, eine happige Zusatzgebühr zu zahlen oder ein wenig ins Handgepäck umzupacken. Letzteres haben wir getan. Das sieht zugegebenermaßen etwas komisch aus, am frühen Morgen die Koffer vor dem Schalter umzupacken, aber es gibt sicher schlimmeres. Ich fühlte mich jedenfalls nicht meiner Ehre beraubt. Es ist eben alles eine Frage des Preises. Und ich denke nicht, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Ryanair schlecht ist. Natürlich würde ich gerne immer mit Lufthansa fliegen, aber das lässt der Geldbeutel nicht immer zu.


Andreas sagt:
27.08.2010 15:18

Kann ich nur zustimmen . 20 kg sind 20 kg und wer mit 24,5 kg ankommt sollte mehr bezahlen . Dies sind genau jene Leute weswegen es in der Schlange beim Einchecken solange dauert .


Bumerang sagt:
27.08.2010 15:29

Ich kann nur positives über die Billigflieger berichten. Diejenigen die sich beschwehren, und die Linienflüge loben, sind doch genau jene Geizkragen, die den letzten Cent ausquetschen wollten, und haben sich ein weiteres Gepäckstück gespart, in der Hoffnung, sie würden damit durchkommen. Im Übrigen, sind die Sitze genauso eng, wie bei den vermeintlich guten Linienflieger, wo übrigens das überteuerte Getränk bereits im Preis inkludiert ist. Und zu guter letzt, sind die Linienflieger erst durch die Billigflieger günstiger geworden, und deshalb einigermaßen vergleichbar!


stephan sagt:
27.08.2010 15:40

Hält sich Georgie für superschlau?? Selbstverständlich sollte man beim Vergleichen auch ans Gepäck denken, aber deshalb andere als doof und nichtmal halbwegs intelligent zu betiteln, ist Ryanair-Niveau= also mehr als dürftig. Bei dem Niveau des Kommentars wundert es mich, dass Georgie n-tv.de liest. Mit RyanAir fliegt man nicht. Es gibt günstigere Fluggesellschaften mit besserem Preis-Leistungs-Verhältnis.


Günni sagt:
27.08.2010 15:48

Dem Kommentar von Georgie kann ich nur uneingeschränkt zustimmen. Allerdings muss mann schon etwas Erfahrung haben, um nicht in die versteckten Preisfallen von Ryanair zu treten. Wenn man sich an die Regeln hält, erlebt man keine bösen Überraschungen. Wenn man einen Billigflieger bucht, darf man halt auch nicht den Komfort einer First-Class Luftlinie erwarten. Ich fliege bereits zum 18. Mal mit Ryanair nach Irland und hatte bisher noch NIE einen Anlass zur Kritik. Weiter so Ryanair!


Plonk sagt:
27.08.2010 16:08

Hi Fabio - sei froh das LH noch 20 kg Gepäck mitnimmt - soviel ich weiß ist dies seit Jahrzehnten so innerhalb Europas. Auch Dein Cola war bestimmt umsonst. Ryan Air gehört für mich zur untersten Klasse der Billigflieger und die Preis- und Transportpolitik ist einfach Abzocke. Ein durchschnittsflieger kann diese Regeln nicht verstehen und einhalten und wird so immer teurer fliegen als mit besseren Airlines.


Fredric sagt:
27.08.2010 16:13

Der Beitrag von Samira Lazarovic vermittelt ein Bild über Billigflieger, das sich mit meinen Erfahrungen nicht deckt. Ich bin Vielflieger und fliege beruflich mit hauptsächlich mit Emirates, Singapore Airlines, Austrian Airlines, AF, LH und der polnischen Lot. Auf den langen Strecken hat SIA in den 30 Jahren, in welchem ich über Singapore fliege, nichts an Qualität eingebüßt. Immer noch unangefochten Nr. 1 weltweit. Malaysian und Thai Airways sind immer noch chancenlos gegen SIA, obwohl speziell das Thai-Personal SIA Qualität hat . Europaern oder gar US Carriern haben gegen die Asiaten keine Chance. Emirates fliegt die neuesten leider aber meist randvollen Maschinen. Erstaundlich, dass eine muslimische Airline mit Britischem Management einen so hohen Zuspruch geniest. Das Essen in der Touristenklasse ist englisches Horror Food. In der Business- und First-Class ist es o.k. , wenn man das hektische Servieren durchgehen läßt und keine Vergleiche mit der Singapore Airlines zieht. Da wird meine Frau mit einem Dom Perigon Jahrgangs Champagner begrüßt und ich trinke einen herben Krug Champus und lasse mir noch ein zweites Mal vom Beluga Kaviar servieren. Bei anderen Airlines dagegen stinken zur Ouvertüre Düfte von Curry Sticks durch das frisch geputzte Flugzeug. Ein Grund, z.B. die lange Strecke nicht über Kuala Lumpur zu nehmen. Zur Ehrenrettung der Emirates, die ja die Europa Dubai-Strecken zum Teil zu Billigflieger-Preisen dumpen muss man aber positiv sagen: Die englischen Programmmacher des Entertainment-Programmes machen ihre Arbeit sehr gut, vorausgesetzt, man kann einem englischen Kinofilm problemlos in der Originalsprache verfolgen. In Europa und auf Urlaubsreisen ist unsere erste Orientierung immer Air Berlin. Austrian Airlines. LH und LOT nützen das Quasimonopol auf bestimmten Strecken schamlos aus. Ich fliege Wien- Warschau für 700 Euro in einer miesen kleinen Maschine, in der der Vorhang hin und hergeschoben wird. Mehr als eine Tasse Kaffee und eine Jause darf man nicht erwarten. Früher flog Air Berlin/Lauda die Strecke für 69 Euro. Und da haben wir uns alle wohl befühlt: 1 nicht preislich abgeneppt 2 schnellster Check In 3 nagelneue Maschine 4 und für ein Bier zahle ich gerne 3 Euro. Das Sandwich gibt es gratis dazu. Da die 320er nicht täglich voll wurde, hat Air Berlin/Lauda die Strecke eingestellt und tags darauf stiegen die Preise für uns Business Class Gäste um tausend Prozent. Haben wir durch LH/AUA Vorteile. Nein. 1 kleine, klapprige, alte Maschinen wie die Fokker 50 und 70 werden von den Star Alicance Partnern LH/AUA /Tyrolean genützt 2 Einchecken: häufig eine Zumutung, langsames EDV-Programm, nicht funktionierende Maschinen 3 das Essen für die Business Class: eine Zumutung vom Starkoch X und vom Meisterkoch Y. Regelmäßig schlechte Erfahrungen machten wir über Jahre mit der Lufthansa Billigflieger Tochter German Wings. Hauptgrund: inakzeptable Verspätungen, weil auf bestimmten Strecken ein Domionoeffekt quasi nicht ausbleibt und dafür keine Puffer vorgesehen werden. Austrian wurde von Lufthansa geschluckt. LH bekam AUA geschenkt und noch eine halbe Milliarde als Konkurskompensation oben drauf, um die abenteuerlichen Versorgungspensionen für die Mitarbeiter abzudecken. 20 Jahre fliegen. Dann 40 Jahre Pension für die Staats Airliner. Man kann Air Berlin, Ryan, Lauda und Co. nur dankbar dafür sein, dass sie mit diesem Müssiggang der halbstaatlichen Airlines aufgeräumt haben. Mich als Kunden interessieren: 1 Pünktlichkeit 2 eine neue Maschine 3 freundliches, flinkes Personal 4 vernünftiger Preis. In allen vier Punkten ist Air Berlin oder Lauda den Staatsfliegern überlegen. Und wenn wir es uns ganz gut gehen lassen wollen, dann würden wir eh keine eurpopäische Airline auswählen, sondern die lange Strecke mit Singapore Airlines fliegen. SIA ist die einzige Airline, die teuer ist, aber jeden Cent wert ist. Das läßt sich weder über LH, BA, AF oder AUA sagen. Und über die Amis schweigen wir uns am Besten aus. Boeing ist ein US Hersteller. Aber wenn es um das Betreiben einer Airline geht, dann ist Marketing, große Klappe und Werbedruck eben zu wenig. PS: zum Gepäck. Ich fliege Wien Warschau nur mit dem Artzkoffer. Hinter mir eine junge Frau mit 25 Kilo, die die LH/AUA wegen 5 kilo abkassieren will. Ich sage der Dame, ich übernähme einen Teil des Gepäcks. Darauf die LH-Abfertigerin, sie müsse die Aufsicht holen, den wir würden einen Betrug absprechen. Man sollte den Billigfliegern nicht das Geld für das Zugepäck neiden. Die wird randvoll mit Touristen geflogen. Aber wer mir einer Linie fliegt, der hat vorne Aktentaschen-Gäste und hinten Servicetechniker mit ein paar Kilo Handgepäck und ohne Koffer. Touristen pingelig wegen Übergepack abzukassieren, sollte nicht Teil des GEschäftskonzeptes sein. Aber man muss ja die vielen Nichts-Tuer und Pensionistenaltlasten hereinbringen. Da könnte LH und die anderen Staatsairliner viel lernen von Air Berlin oder dem Pfennigfuchser Nicki Lauda.


getoba sagt:
27.08.2010 16:39

Die ganze Billigfliegerei gehört doch verboten. Ökologisch und volkswirtschaftlich ist das blanker Wahnsinn. Und jedes Ticket wird vom Steuerzahler hoch subventioniert. Völlig bescheuert sind die Inlandsflüge: Neulich bin ich jemandem begegnet der für seine Firma mehrfach pro Woche fliegen muss - Von Düsseldorf nach Frankfurt - Für die Firma ist das billiger als entsprechende Bahntickets. Er selbst ist da wenig begeistert von - Insbesondere, weil er die An- und Abfahrten zum Flughafen eingerechnet - deutlich mehr Zeit braucht.


Holger Hillebrand sagt:
27.08.2010 18:14

Hallo miteinander! Ich kann diesem durchaus amüsant geschriebenen Artikel auch nicht zustimmen. Ich bin zwar kein Billigflieger, stelle aber auch immer wieder fest, dass es hordenweise Passagiere gibt, die in meinen KLM /Airfrance oder Northwest Flug mit 5 Tüten und 7 Rucksäcken sogenanntem Handgepäck einsteigen und dann konsequent damit mindestens 3 Staufächer vollstopfen, damit bloss kein Platz mehr für alle anderen bleibt. Wenn dann endlich einmal dem Bordpersonal der Kragen platzt, findet das meinen ausdrücklichen Beifall. Und wer 20kg Gewicht nicht von 30kg Gewicht unterscheiden kann, der hat wahrscheinlich nicht nur am Flughafen, sondern ganz generell ein grosses Problem in seinem Leben. Darüberhinaus beobachte ich leider wie Fabio auch, dass der Kostendruck durch die Billigflieger längst bei allen Airlines angekommen ist. Das Versorgungsniveau an Bord hat über die Jahre ständig gelitten und es ist sicher nur eine Frage der Zeit, bis Essen an Bord bei allen Fliegern separat berechnet wird. Wenn dafür die Qualität dann wieder stimmt, wäre ich sofort dabei, mögen die EasyJet Junkies gern weiterhin mit einer McDonaldstüte bewaffnet durch die Welt reisen. Jeder wie er kann und mag. Schönes Wochenende ! Holger Hillebrand


Chris sagt:
27.08.2010 19:13

Ich kann den Artikel nicht verstehen, genausowenig die oft gehörte Lästerei. Bei Ryanair bekommt man das wofür man bezahlt. Das sollte auf deren übewiegenden Kurzstrecken zu ertragen sein. Bei Flügen, die 1-2 Stunden dauern kann ich auch auf Essen und Trinken verzichten. Wer damit ein Problem hat soll eben keine der Billigfluglinien nutzen, und das Plus an Service und Annehmlichkeiten auch entsprechend bezahlen. Was mich viel mehr erstaunt ist, dass ich von Hahn nach Berlin trotz einer Stunde Anreise zum Flughafen immer noch deutlich Zeit und Geld gegenüber der Bahn spare. Solange das so ist, nutze ich den Billigflieger gerne und da stören mich auch die Rubbellose nicht weiter.


der plöde sagt:
27.08.2010 20:06

plöder artikel, völlig plöde, plöd plöd plöd


H. Maier sagt:
27.08.2010 20:16

Lustig wird´s doch bei Ryanair erst wenn der Rückflug annuliert wird.. . Dann kann man seine Kreativität beweisen, wie man den Rücktransport organisiert. Wie Fluggastrechte ?Wenden Sie sich direkt an Ryanair, wir sind hier nur der Schalter....


Alibra sagt:
27.08.2010 22:42

RyanAir ist einfach : What you See is what you get. Wo ist da das Problem? Und mit Musik oder einem Hörbuch auf den Ohren bekommt man von dem Rummel im Flieger auch nicht mehr so viel mit. Viel schlimmer ist, dass Linien wie die ach so renommierte Lufthansa im Niveau immer weiter nachlassen.. Da wird schon länger nicht mehr das gebracht was ich als Fluggast von einer Lufthansa erwarte. Also nutze ich nur noch wo es geht LowCost Carrier a la Air Berlin, Germanwings. Auch British Airways hat wieder deutlich angezogen und ist wieder zu empfehlen. Da wo eine Erwartung durch ein Marketing und Branding erzeugt wird, die dann deutlich nicht eingehalten wird ist für mich wesentlich schlimmernals die konsequente Umsetzung dessen, was deutlich angekündigt wird.


StefanKiel sagt:
27.08.2010 23:14

Sich zu beschweren, weil man bei einem Billigflug keinen First-Class-Service erhält, zeugt einfach nur von der Dummheit der Beschwerdeführer. Will ich Service, muss ich eben dafür bezahlen. Billigfluganbieter können deshalb so billig sein, weil sie viele Entscheidungen auf den Fluggast abwälzen. Und so schwer ist es ja auch nicht, sich an die genannten Beschränkungen zu halten. Wer allerdings ein Rundum-Sorglos-Paket erwartet, bei dem ihm auch das Denken abgenommen wird, muss eben etwas mehr zahlen.


Michael sagt:
28.08.2010 00:22

..hier spaltet sich mal wieder ganz Deutschland: in die einen, die Denken, dass Sie alles vorgekaut und vorgelutscht brauchen. Die, die über alles, was Sie nicht vorab eingehämmert bekommen überrascht sind und sich darüber aufregen, dass nicht Rücksicht auf Ihre Ich-bin-zu-faul-zum-Lesen-Mentalität genommen wird; und in die anderen, die durch geschickte Buchungen und Einholen der notwendigen Informationen für wenig Geld in den Urlaub fliegen. Ich kann nur sagen, dass ich persönlich lieber für 2h in einem eher selten zu engen Flugzeug sitze, bevor ich mir die Menschheit auf der Autobahn antue. Weiterhin muß man sich fragen, wer für etwa 2h Flugzeit und hierbei handelt es sich um die gemittelte Flugzeit der Billigfluglinien unbedingt eine Semmel oder ein Menü benötigt... Vorschlag: diejenigen, die Billigflugangebote nicht mögen, brauchen ja diese auch nicht nutzen. Aber: Vielleicht wird ja eines Tages auch hierfür ein Hilfsangebot des Staates in Form von Nachhilfunterricht für Bürger angeboten, die selbst mit einfachsten Inhalten Probleme haben: auf www.richtigniesen.de folgt dann www.richtigbilligfliegen.de eine Initiative der BZGA für unsere IQ-light Mitbürger


Wolfgang sagt:
28.08.2010 09:23

Die Billigflieger sind gar nicht so billig - Flughäfen liegen oft weit abseits des eigentlichen Zieles, es müßen hier oft noch die teueren Transfers per Taxi aufgeschlagen werden. Es darf auch nichts schiefgehen - wenn Flüge annulliert werden, Flug verpasst oder ähnliches dann wirds teuer und sehr stressig. Meist muß man dann ganz neu buchen und buchen Sie mal z.B. einen Ryanairflug kurzfristig, da ist dann gar nichts mehr billig.


Egon Olsen sagt:
28.08.2010 10:19

Selber Schuld, wer lieber ein paar Euro sparen möchte. Denn soviel weniger ist das auch nicht, wenn man den Weitertransport vom Flughafen etc. bedenkt.


Tilman sagt:
28.08.2010 10:45

Zu dem Thema Gepäckbestimmungen gilt noch zu sagen: Bei Lufthansa sind im Handgepäck 8 kg erlaubt, bei Ryanair 10 kg. Und wer sagt, dass bei Lufthansa niemand das Handgepäck prüfen würde: ich war in Shanghai und hatte ca. 4 kg Übergepäck im Handgepäck. Diese musste ich teuer bezahlen. Beim Flug bin ich wenig anspruchsvoll; zumal die meisten Low-Budget-Airlines sowieso nur Kurzstreckenflüge anbieten. Wenn ich die Regeln vorher kenne, dann kann ich mich doch auf die Billigairlines einlassen. Und wer meint, ohne die Bestimmungen wörtlich zu nehmen, fliegen zu können, der ist meines Erachtens selbst schuld.


Brigit sagt:
28.08.2010 10:55

Ich habe bei Rayn-Air einen besonderen Nervernkitzel erlebt: Bei einem Urlaub bei Freunden in Spanien hebe ich von dort aus einen Rückflug nach Deutschland gebucht. Als ich meine Bordkarte ausdrucken lassen wollte, ging das nicht. Die Buchungsabteilung verlangte eine zweite Buchung. Meine Eingaben bei der Buchung waren alle korrekt und ich versuchte das Problem über`s Internet zu lösen, ging nicht. Ich sollte die Buchungszentrale kontaktieren,; ging auch nicht. Keine der Nummern war erreichbar. Also begab ich mich zum Flughafen in Alicante zum Rayn.Air-Schlalter. Dort konnte man mir auch nicht helfen, gab mir aber eine Fax-Nummer. Das Fax blieb ohne Wirkung. Nach einer Woche, inzwischen hatte ich zur Vorsicht eine Rückreise mit einer Buslinie gebucht, gelang es einer Bekannten von Deutschland aus Die Sache zu regeln, allerdings rief sie mit ihrem Handy die teuerste Hotline an Kosten 10 €. Aus gesundheitlichen Gründen hatte ich einen früheren Einstieg gebucht. Obwohl das auf meiner mühsam errungenen Bordk. dick vermerkt war, nutzt es mir nicht. Ich wurde immer wieder ans Ende der Schlange geschickt. Und trotzdem: Der Flug war dannn angenehmer als erwartet.


Ticketdealer sagt:
28.08.2010 11:52

Ich lebe vom Verkauf von Flugtickets. Und als ordentlicher Dienstleister buche ich für Kunden die z. B. keine Kreditkarte haben die Flüge von Ryanair... und es ist stets eine Qual. Aber gut, der Kunde ist auch bei mir König. Manchmal geht es natürlich auch nicht anders - aber ich kann für mich nur sagen: Ich werde NIE mit den sog. Billigfliegern fliegen - auch wenn ich bei LH, BA etc. den 5-10-fachen Preis zahlen muss. Und es wird ganz dringend Zeit, dass die Luftverkehrsabgabe kommt und die sog. Billigflieger aus Deutschland vertreibt... und ich wage die Prognose, dass Ryanair als erste gehen werden. Farewell and Goodbye. Es ging auch früher ohne den bekloppten Iren und es wird auch in Zukunft so sein. Es ist nicht nötig, dass wir für 19, 29, 39, 49 Euro quer durch Europa hin- und zurück reisen. Die gleiche Strecke für 100 Euro mehr ist auch billig genug. Alles andere ist Irrwitz. Ich schlucke auch, wenn ich für einen Flug Düsseldorf - München EUR 190 Oneway zahlen muss, aber wenn es sein muss, dann zahle ich das. Wenn ich das nicht will - muss ich Bahn fahren oder laufen. Ich freue mich schon auf den Tag, an dem Ryanair mit dicken Schlagzeilen aufwartet: TICKETABGABE KOMMT - RYANAIR GEHT. Wie gesagt: Farewell and Goodbye.


Sven sagt:
28.08.2010 12:25

Also ich habe bis jetzt eher gute Erfahrungen gemacht mit Billigfliegern wie Easy Jet oder Ryan Air.Wie schon bereits erwähnt werden einige Ziele erst gar nicht von gehobenen Fluggesellschaften wie Lufthansa und Co angeflogen und zum anderen sind diese trotz einiger kräftiger Zusatsgebühren für Extra Leistungen bei Billigfliegern oftmals immer noch teurer !!Das man für Extra Leistungen bei Billigfliegern kräftig nachzahlen muß ist eigentlich nichts unbekanntes mehr und ist auch immer wieder in der Presse zu lesen.Außerdem steht das überall in den Geschäfts und Vertragsbedingungen !! Wer also zu dumm ist diese Regeln zu beachten ist selber Schuld und sollte lieber gleich zu Lufthansa und Co gehen damit nicht noch andere Reisende am Check in aufgehalten und behindert werden.Es wird niemand gezwungen im Flieger Rubellose,Getränke oder Essen zu kaufen und auch nicht das man 10 Kg Übergepäck dabei haben muß !!


Ostfriese sagt:
28.08.2010 19:37

Ticketdealer hat natürlich Recht. Wenn ICH Tickets verkaufen würde, wäre ich auch seiner Meinung. Wenn ich in Europa von A nach B möchte dann dann wähle ich den billigsten Flug. Ich weiß dann was mich dann bei den billig Anbietern erwartet. Ich find es jedenfalls mehr als unverschämt wenn eine etablierte Fluggesellschaft für einen Flug von 1500 Km einen KerosinZuschlag von 50 Euro verlangt wo doch allgemein bekannt sein sollte das pro Passagier und 100 Km eine Kerosinverbrauch von 2,5 Litern zu Grunde gelegt wird. Ich komme noch aus einer Zeit als man mit der Straßenbahn auch weiter Strecken fuhr die zwei Stunden überschritten. Als Kind hatte ich auch keinen Anspruch auf einen Sitzplatz, was damals dem Anstand entsprach. Zu trinken und zu essen gab es auch nichts.


Art Vandelay sagt:
28.08.2010 22:01

Das wichtigste an der ganzen Geschichte ist, dass man die komplette Kalkulation macht bevor man sich für einen Billigflieger entscheidet. Neben dem reinen Flugpreise sollten man Gepäckgebühren, Verwaltungsgebühren, evtl. weitere Anreise zum Abflughafen, weitere Anreise vom Zielflughafen zum Ziel, Getränke an Bord, etc. dazurechnen. Wenn der Billigflieger dann immer noch billig ist, dann hat man vielleicht ein Schnäppchen gemacht. In den meisten Fällen geht die Rechnung gegen 0. Manchmal ist der vermeintliche Billigflieger sogar teurer. Wenn man dann noch Wert auf guten Service legt oder vielleicht Flugmeilen sammeln will. Dann hat der Billigflieger wenig Chancen.


geli sagt:
28.08.2010 22:04

Ich bin gestern mit Ryanair von Dublin zurückgekommen. Ich hatte noch nie Probleme. Von daher kann ich die Beiträge nicht verstehen. Die Gepäckbestimmungen werden von Ryanair ja vor dem Flug auch noch per E-Mail verschickt. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Und ob ich für einen Kaffee an Board 2 oder 3 Euros bezahle, ist mir doch egal, bei Starbucks kostet er mehr. Die Flugbegleiter waren immer freundlich und hilfsbereit. Und ich finde es vollkommen in Ordnung, Regeln einzuhalten, denn früher kamen die Leute mit großen Koffern und zig Tüten, blockierten die Gepäckfächer mit sperrigem Handgepäck. Aber ich habe bei mir bei meinem letzten Rückflug aus Detroit mit der Lufthansa geschworen: Nie wieder. Während da wiederum der Service von KLM exzellt war. Es wird immer gute und weniger gute Flüge geben, und seien wir fair, auch Flugbegleiter haben manchmal einen schlechten Tag.


Airline geschädigt sagt:
28.08.2010 22:23

Ich finde den Kommentar ziemlich überspitz da es kein Problem ist sich an die vereinbarten regeln zu halten. Viel schlimmer finde ich das zusatzgebühren immer am Gepäck festgemacht werden. Es gibt nichts schlimmeres wen ein Fetter Mensch neben einem sitzt dessen aussmasse untere und über der Armlehne durchquellen. Hier sollte man zuschlagen und des Gesamtgewicht von Pasagier und Gepäck in Relation zur Größe der Person berechnen. Mit welchem recht verlangt eine vollkommen übergewichtige Person mehr Platz auf ihrem Sitz und belästigt andere gäste. Tickets nach BMI zu verkaufen das wäre mal was!!!


Kh sagt:
28.08.2010 22:59

Übergepäckgebühren, enges Auslegen von Regeln, keine Freigetränke, kein Essen, selbst der penetrante Verkaufszirkus an Bord Rubbellose! oder die Extragebühr für das Einchecken am Flughafen oder das Bezahlen mit Kreditkarte lässt sich noch alles ertragen, wenn es sich in einem günstigen Preis niederschlägt. Dreckige Flugzeuge, unfreundliches weil überfordert und schlecht bezahlt Personal beim Check-in und an Bord schon weniger gut. Aber zum Schwur kommt es erst, wenn es Unregelmässigkeiten gibt. Was sich die Billig-Airlines in Hinsicht auf Flugzeitenänderungen, Verspätungen und Flugausfällen leisten ist unmöglich und lassen mich immer öfter zur guten LH zurückkehren. Selbst Air Berlin, bei der es bis zum letzten Jahr kaum einmal deutliche Flugzeitenänderungen gab wird hier immer schlechter. Sorry, aber ich fliege wegen der Zeitersparnis, bzw. Wenn ich fliege, dann liegen meine Daten fest, ich habe keine Lust meinen gesamten Zeitplan zu ändern, nur weil die Airline meint Geld sparen zu müssen und Flüge zusammenlegt. Gleiche Ärgernis ist es, wenn es aus irgend welchen Gründen zu unvorhersehbaren Verspätungen kommt. Kundenbetreuung oder gar Kulanz sind da für die Billigairlines Fremdworte. Und da kann einBilligflug dann schnell extrem teuer werden. Das fatale ist, dass unser aller Geiz ist geil Mentalität dazu führt, das auch die etablierten Gesellschaften immer mehr unter Kostendrquck stehen und immer mehr bei Kundenfreundlichkeit und Kulanz sparen. Eine schlimme Entwicklung. Aber genau die, die unbedingt den billigsten Flug haben wollten sind dann die, die am Lautesten sich über die Kundenunfreundlichkeit beschweren. Die ich rief die Geister.......


Bert sagt:
29.08.2010 00:33

Ich kann die ganze Aufregung kaum verstehen. Auf den Websites der Billigflieger wird mehrfach unübersehbar und fast schon nervend auf die zugegebenermaßen horrenden Zusatzkosten bei Abweichung von den Regeln der Billigcarrier hingewiesen. Da kann ich nur sagen Dummheit und/oder Ignoranz kommen vor dem Zahlen. Die Erstauthorin war wohl eher von den unmöglichen Flugzeiten früh noch vor sechs genervt als vom Umpacken. Überhaupt neigen wir deutschen Einwohner dazu die Schuld für eigene Unzulänglichkeiten und Fehler anderen zuschieben zu wollen. Ich habe auch bei Lufthansa schon von 25 kg 4 kg bei einem Interkontientalflug ins Handgepäck packen müssen. Meine Frau hatte 1 Woche später auf der gleichen Strecke mit 10 kg mehr keine Probleme. Das liegt also nicht selten auch beim Groundpersonal. Ich bin kein großer Freund der Billigflieger, obwohl ich sie auch gern nutze. Für mich zählen in erster Linie Zielflughafen für Cambridge/Newmarket ist Stansted 100 mal besser als Heathrow umgekehrt gilt das natürlich auch für Newbury/Swindon usw. sowie die Abflugzeiten. Vor 6 Uhr ist ein absolutes no go. Lästiger ist es natürlich schon wenn am Abend die zu zahlenden Gerichte bei Ryanair und CO. schon ausverkauft sind. Anders als Vorposter ticketdealer, von dessen als Praxis dargestellten Theorien, das am Verkauf von LH-Tickets in Zeiten von expedia keine Buchunggebühr noch spürbar Geld erwirtschaftet wird und er finanziell wirlich willig und potent genug ist den 5-10 fachen Preis der Billigflieger auf gleicher Strecke für LH und Co. zu zahlen ich absolut nicht überzeugt bin. Ich bin der Meinung das die Billigflieger erst wieder Preise um 99 Euro für viele Strecken ermöglicht haben und ertrem kurzfristiges Buchen bei ALLEN Airlines extrem teuer ist. Eine Luftverkehrabgabe wird den Vormarsch der Billigflieger eher beschleunigen, da der Spardruck bei den Reisenden dann noch größer wird und man versuchen wird das Geld über die Billigflieger wieder reinzuholen.


Peter Kunde sagt:
29.08.2010 09:22

Je öfter ich fliege, desto weniger Gepäck brauche ich. Es geht auch prinzipiell ohne Handgepäck ! Ein herrliches Gefühl der Freiheit ! Ich kann nicht verstehen, was die Leute alles mit sich herumschleppen müssen....


Schopper sagt:
29.08.2010 12:18

Fredric muss wohl bei der Prozentrechnung in der Schule gefehlt haben.1000 heisst alter Preis mal 10 und das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.


Fricklerzzz sagt:
31.08.2010 08:23

Ich setze mich dem ganzen gar nicht aus und fahre mit dem Auto. Ziele die nur mit dem Flieger zu erreichen sind interessieren mich nicht. Ich will der Hitze entkommen und nicht in die Hitze fahren... Nacktscanner und andere Kontrollwutprodukte ergeben den Rest an Gegenargumenten zu einer Flugreise. Geschäftsreisende sollen Linie fliegen und Touristen sich an die Gepäckrichtlinien halten. Dieses geschachere um den letzten Cent ist kleinlich. Die Billigflieger sind eben doch keine reinen Menschenfreunde und noch größere Pfenningfuchser als ihre Kunden - wen wunderts - .


Boerzel sagt:
31.08.2010 18:13

An alle, die hier Verständnis äußern wegen der Schikanen auf Grund von ein paar Kilo Übergepäck: Ja, es ist und bleibt Abzocke! Warum: Ganz einfach: ich bin sofort bereit, für 100g Übergepäck zu bezahlen, die ich in 5 der Flüge habe, wenn ich auf der anderen Seite für 95 meiner Flüge einen entsprechenden Nachlass für geringeres Gepäckgewicht bekomme. So ist das.


georg sagt:
08.09.2010 10:59

wir sind deutsche und leben seit über 30 jahren im ausland. es ist erstaunlich, dass diese negativen kommentare ausschliesslich in deutschland hochkommen.wer zu dumm ist die m.e. recht deutlichen bedingungen betr. gepäck etc. z.b. bei ryanair zu begreifen, sollt einfach mit den airlines fliegen, bei denen er sich besser behandelt / aufgehoben fühlt. wer genau rechnet wird sehen, dass am ende ryanair zum teil erheblich billiger ist als die konkurrenz, häufig früher startet oder ankommt am zielort und flughäfen nutzt, bei denen das aufgegebene gepäck teilweise eher auf dem gepäckband angekommen ist bevor man selbst dort eintrifft. und wo finde ich hinweise in der deutschen presse, dass ryanair die absolute neueste / jüngste flotte an flugzeugen einsetzt oder aber dass das passagieraufkommen innerhalb europas WEIT über dem der lufthansa liegt. und wieviel flugzeuge der ryanair sind bereits abgestürt ? .... kein einziges. dahingegen von der lufthansa gerade ende juli eine frachtmaschine in riahd. und dann noch der raum zwischen dem vordersitz und dem sitz auf dem ich im flugzeug sitze. bitte fair bleiben. schauen sie mal genau bei lufthansa und bei ryanair hin. da ist kaum ein unterschied, evtl. ist der raum bei ryanair sogar noch großzügiger bemessen.


marcus sagt:
14.09.2010 11:46

nur eine Überlegung; Wieviel Kerosin kann man für einen Cent kaufen? Wieviel Kerosin wird benötigt um ca 100Kg auf Flughöhe zu bringen? Was verdiehnt eine Stewardes,ein Pilot und vorallem die Firmenleitung?