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"Chaos in Washington": Trump schickt Dollar auf Talfahrt

Der Euro marschiert. Seit Freitag hat er rund 2,5 Cent zugelegt, knackt im frühen Handel sogar die Marke von 1,11 Dollar. Marktstrategen sehen den Grund dafür in den USA.

Der Euro hat zur Wochenmitte an die starken Dienstagsgewinne angeknüpft und dabei die Marke von 1,11 Dollar nachhaltig übersprungen. Im Tageshoch kostete die Gemeinschaftswährung 1,1148 Dollar. Das war der höchste Stand seit der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten.

Am Vormittag setzten zwar Gewinnmitnahmen ein. Am Nachmittag fand der Euro dann aber wieder zu seiner Stärke zurück und markierte sein Tageshoch. Es entsprach einem Aufschlag von 0,6 Prozent zum Dienstagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,1117 Dollar. Am Dienstag lag er bei 1,1059 Dollar nach 1,0972 Dollar am Montag und 1,0876 Dollar am Freitag. 

Die Gemeinschaftswährung profitiere nach wie vor von einer Dollar-Schwäche, hieß es am Markt. Auch der japanische Yen und der Schweizer Franken, beide Währungen werden von Anlegern als sicherer Hafen geschätzt, waren gefragt.

"Politisches Chaos in Washington belastet den Dollar", hieß es in einer Analyse der Commerzbank. US-Präsident Donald Trump gerät zunehmend unter Druck. Laut Medienberichten soll Trump versucht haben, die Arbeit von Ermittlern zu behindern. Nach Einschätzung von Experten dürften die jüngsten Ereignisse dazu führen, dass die Pläne der US-Regierung für eine umfassende Steuersenkung, die zeitweise den Dollar gestützt haben, immer stärker in den Hintergrund geraten.

Quelle: n-tv.de

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